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Deshalb TM (1): Voraussetzungslosigkeit – Es braucht nur einen Stuhl

MeditierendeMeditation wird zunehmend als Anti-Stress-Mittel anerkannt: bei Schülern wie bei Managern, bei Ärzten wie bei Lehrern, bei Künstlern wie bei Menschen im Ruhestand.

Wenn ich allerdings eine Entscheidung treffen soll, welche der vielen Techniken für mich »die richtige« ist, wird es schwer. »Es gibt unzählige Richtungen und Schulen in der Meditation: Transzendentale (TM), Chakra, Klangschalen, Zen, Achtsamkeit«, schrieb jüngst der »Focus«. Wie also beginnen?

Einer der häufigsten Wünsche, die an eine Meditationstechnik herangetragen wird, ist: Ich will beim Meditieren nicht auffallen. Meine Mitwelt soll, wenn ich zum Beispiel im Zug, im Flugzeug, auf dem Parkplatz oder auf einer Parkbank meditiere, möglichst wenig davon mitbekommen.

Mir wäre eine Technik am liebsten, die möglichst wenig äußerliche Voraussetzungen an mich stellt: Ich möchte mich nicht erst in ein Meditations-Outfit werfen müssen. Ich möchte nicht von Räucherstäbchen und Klangschalen abhängig sein. Ich möchte mir nicht erst Kopfhörer aufsetzen müssen. Ich möchte auch nicht auf einen besonderen Stuhl oder Schemel angewiesen sein.

Mir ist es wichtiger, nicht nur zu besonderen Momenten meine Meditation praktizieren zu können – sondern immer und jederzeit. Egal, ob ich auf einem Autobahnparkplatz stehe, im Flugzeugsessel sitze, auf einer Parkbank oder im Hotel auf einem Schreibtischstuhl. Auch zuhause sollte es möglichst unkompliziert sein: hinsetzen, Augen zu und los.

Und überhaupt: das Sitzen. Ich bewundere jüngere Leute, die länger im Schneidersitz sitzen können. Aber das ist nichts für mich. Normales Sitzen, und wenn möglich auch mit Rückenlehne: das wäre ideal. Denn »frei sitzen«, ohne Rückenstütze, das ist mir zu unbequem, zu anstrengend.

Die denkbar einfachste Technik

Wenn Sie sich in diesen Gedanken wiederfinden, ist Transzendentale Meditation für Sie ideal. TM ist in diesem Sinne die denkbar einfachste Technik. Vollkommen voraussetzungslos. Sie brauchen keinerlei äußere Hilfsmittel – keine Audio-Anlage, keine Kopfhörer, keinerlei sonstige Klangquellen. Sie müssen den Raum, in dem Sie meditieren, nicht abdunkeln. Es braucht keine Räucherstäbchen, keine besondere Kleidung: nichts dieser Art. Und Sie dürfen bequem sitzen. Sie dürfen sich anlehnen!

Mit anderen Worten: Wenn jemand Sie beim Meditieren erwischt, sieht er nur eins: einen Menschen, der entspannt auf einem Stuhl oder in einem Sessel sitzt und die Augen geschlossen hat. Das funktioniert in jeder Umgebung, zu jeder Tageszeit. Und Sie können nie etwas »vergessen«, was Sie angeblich zum Meditieren brauchen. Bei TM benötigen Sie nichts weiter – außer eben eine bequeme Sitzgelegenheit.

Dahinter steckt natürlich ein wichtiges TM-Prinzip – es ist jahrtausendealt: Wenn ich meditieren will, möchte ich Stille erfahren. Wenn ich Stille erfahren will, muss ich mich nach innen wenden. Wenn ich mich nach innen wenden will, dürfen Äußerlichkeiten keine Rolle spielen.

Meditationstechniken, die Musik voraussetzen oder gesprochene Anleitungen, halten den Meditierenden an der Oberfläche des Geistes fest. Er kann das normale Denken nicht überschreiten (»transzendieren«). Seine Gedanken und Sinne bleiben aktiv – und können nicht still werden.

Wenn Sie Ihren Geist wirklich zur Stille führen wollen, ist Transzendentale Meditation der direkteste, einfachste, voraussetzungsloseste Weg. Ihr TM-Lehrer zeigt Ihnen, wie es geht. (jue)


 

Alle Folgen dieser Serie auf einen Blick:

(1) Voraussetzungslosigkeit: Es braucht nur einen Stuhl  (Sept. 2016)
(2) Einfachheit: Mehr Lassen als Tun  (Okt. 2016)
(3) Wirksamkeit: Erfolg motiviert  (Dez. 2016)
(4) Evidenz: Keine Einbildung  (März 2017)
(5) Natürlichkeit: Werde, der du bist  (April 2017)
(6) Erfahrungsschatz: Nichts Selbstgebasteltes
(7) Freiheit statt Fremdbestimmung


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