Deshalb kann Transzendentale Meditation im Unterricht helfen

Meditation im Unterricht

29. September 2020

Die Angst, die Kinder manchmal wegen des Studiums, der Noten und der Einhaltung von Fristen haben, kann sie überfordern. Sie kommen damit schlicht nicht mehr klar, der Leistungsdruck in der Schule wird größer – zu groß. Immer mehr Jugendliche zerbrechen unter den Anforderungen, die tagtäglich von ihnen verlangt werden. Sie wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht und verlieren gänzlich den Fokus.

Das ist die aktuelle Situation mit Stress in Schulen

Dass Stress ein natürlicher Feind des Lernens ist, ist unbestritten. Unter Druck Leistung abrufen – das können die wenigsten Menschen. Und trotzdem werden die Anforderungen in den Schulen immer höher. In städtischen Lernanstalten ist traumatischer Stress für Millionen von Kindern Realität. Sie wachsen in einem bedrückenden Klima von Armut, Gewalt und Angst auf. Dieser Stress behindert das Lernen und untergräbt die physische und psychische Gesundheit.

So leiden in Amerika mittlerweile 25 Prozent der Jugendlichen unter Angststörungen, 6,5 Millionen Kinder kämpfen mit Beeinträchtigungen, die die eigene Lernfähigkeit beeinflussen. Außerdem wurde beispielsweise schon jedem vierten Schüler der Oberstufe diverse Drogen angeboten oder gar verkauft, viele Jugendliche leiden zudem unter Übergewicht oder anderen Essstörungen – kurzum: in der Schulzeit, die zudem die meist schwierige Pubertät mit sich bringt, spielen die Hormone sowieso verrückt. Der Stress ist allgegenwärtig. So warnt die Weltgesundheitsorganisation „Schulbesuch gefährdet die Gesundheit“. Und das gilt nicht nur für die Schüler. In Deutschland liegt die Burn-out-Rate bei Lehrern bei 29% und ist damit die höchste aller Berufe.

Doch man kann dagegen etwas unternehmen:

So wird in Schulen weltweit Transzendentale Meditation als Mittel gegen Schulstress eingesetzt.

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Doch was versteht man eigentlich unter Transzendentaler Meditation im Unterricht?

Im Prinzip geht es bei der Transzendentale Meditation darum, durch ein praktisches Programm den Stress bei Schülern zu reduzieren und so das Wohlbefinden bei den Jugendlichen im schulischen Umfeld drastisch zu verbessern. Die Methode gibt den Schülern die Werkzeuge an die Hand, um sich dem Druck, dem sie ausgesetzt sind, zu stellen und bessere Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Mithilfe von täglich zwei 15 bis 20-minütigen Meditations-Einheiten im Sitzen – und mit geschlossenen Augen – soll das Leben der jungen Menschen wieder in eine gewisse Balance gebracht werden. Das langfristige Ziel der Transzendentalen Meditation ist es, die Lernbereitschaft der Schüler zu fördern, indem man die physiologischen Grundlagen des Lernens verbessern möchte.

Dabei handelt es sich keineswegs um eine Religion, Philosophie oder gar Lebensweise. Die Transzendentale Meditation ist schlicht leicht zu erlernen und hilft den Schülern schnell, eindeutige Fortschritte zu machen. Schließlich hat die Technik schon bei vielen gewirkt: Mehr als zehn Millionen Menschen aller Altersgruppen, Kulturen und Religionen haben sie bereits ausprobiert; über 600 Forschungsstudien haben herausgefunden, dass dadurch Stress, Angst und Müdigkeit deutlich reduziert werden können. Körper und Geist werden zusammengeführt.

Meditation im Unterricht: Das sind die Ergebnisse

Mehrere verschiedene Untersuchungen haben ergeben, welche Veränderungen die Transzendentale Meditation an Schulen für Jugendliche mit sich bringen. So wurden die Test- und Arbeitsergebnisse durch die Transzendentale Meditation im Schnitt zu 10 Prozent verbessert,  – bei den schlechteren Schülern waren die Verbesserungen noch signifikanter. Dadurch hat sich die Leistungskluft zwischen den „guten“ und den „schlechteren“ Schülern weiter verringert. Außerdem wurde festgestellt, dass eine regelmäßige Meditation die Kreativität der Menschen steigern kann – generell fühlten sich die Schüler glücklicher, konzentrierter und entwickelten mehr Selbstvertrauen.

Europäische Union fördert die Transzendentale Meditation im Unterricht

Um ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft und die Entwicklung jedes Einzelnen optimal zu fördern, wurde im Rahmen zweier EU-Projekte in den Jahren 2017 und 2018 in Portugal, den Niederlanden und Schweden (einschließlich einer Willkommensschule für Migranten) und in den Jahren 2018 und 2019 in Italien, Belgien, Großbritannien und Portugal jeweils zu Beginn und am Ende des Schultages eine Zeit für Transzendentale Meditation eingeführt, in der Schüler und Lehrkräfte die Transzendentale Meditation ausüben können. Das Erlernen der TM war dabei freiwillig und geschah mit Genehmigung der Eltern. Der nichtmeditierende Teil der Schüler diente als Kontrollgruppe für eine wissenschaftliche Studie, die gemeinsam von der Universität Utrecht, Niederlande, und der Universität der Algarve, Portugal, durchgeführt und ausgewertet wurde.

Die Forschungsergebnisse bestätigen die allgemeinen Erfahrungen mit der Transzendentalen Meditation:

  1. TM reduziert Stress bei Lehrern und Schülern
  2. TM verbessert die Lernfähigkeit
  3. Schüler unterstützen einander mehr und sind belastbarer
  4. Lehrer und Schüler haben eine positivere Lebenseinstellung

Präsentationen und Videos zu den EU-Projekten finden sich unter www.Europe-Project.org und www.Friends-Project.eu 

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