Was ist ein p-Wert?

In der Physik ist es im Allgemeinen einfach, Ursache und Wirkung zu definieren. In der Humanwissenschaft ist das viel schwieriger, weil Menschen immer vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sind. Daher ist die „Wahrscheinlichkeit“, die statistische Berechnung der Möglichkeit, dass das Ergebnis Zufall statt Ursache war, ausschlaggebend für die Verlässlichkeit der Ergebnisse. Im Allgemeinen wird der sogenannte „p-Wert“ als genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, erachtet als der Effekt selbst.

Das klingt logisch. Wenn ein Wissenschaftler jemandem ein Medikament gibt und behauptet, das würde ihn glücklicher machen und derjenige sich am nächsten Tag tatsächlich ein bisschen glücklicher fühlt, kann er immer noch nicht mit Sicherheit sagen, dass es das Medikament war, das dies bewirkt hat. Vielleicht ist er beruflich aufgestiegen, vielleicht hat er sich verliebt, vielleicht war es ein Placeboeffekt. Aber wenn wir das Medikament 100 Testpersonen verabreichen und wenn sich alle 100 Testpersonen im Durchschnitt ein kleines bisschen glücklicher fühlen (übereinstimmende Wirkung), dann ist die Chance, dass es Zufall war, wesentlich geringer. Wenn wir dann noch feststellen, dass alle 100 Testpersonen sich glücklicher als jemals zuvor fühlen (= große Wirkung), können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es kein Zufall war.

Es ist wissenschaftliche Norm, dass Wissenschaftler zumindest zu 95  % sicher sein müssen, dass es kein Zufall war. Das wird als p < 0,05 angegeben, das heißt die Wahrscheinlichkeit ist kleiner als 5 von Hundert. Je übereinstimmender (=  zuverlässiger) und je stärker die Wirkung ist, desto geringer ist die Chance, dass es Zufall war und desto kleiner ist der p-Wert.

Transzendieren wird in den alten Schriften als die höchste menschliche Erfahrung beschrieben, die für unsere Entwicklung als Menschen essenziell ist. Aber jahrhundertelang hat die Menschheit diese Erfahrung nicht gekannt, weil der Weg dorthin (Meditation) vollkommen missinterpretiert worden war. Wenn es wahr ist, dass die Transzendentale Meditation tatsächlich eine Wiederentdeckung der effektivsten Methode zu transzendieren ist und unser volles menschliches Potenzial zu entwickeln, dann sollten sich daraus ganz außergewöhnliche Wirkungen ergeben beziehungsweise Ergebnisse, die man so bisher noch nie gesehen hat. Die ungewöhnlich niedrigen p-Werte, die bei vielen TM-Studien auftauchen und die oft 50 bis 1 Million Mal kleiner (= besser) als die Norm (p < 0,001 bis p < 0,000000001) sind, scheinen zu bestätigen, dass die Wirkungen oft wahrhaft außergewöhnlich sind. 

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Die 5 häufigsten

Fragen:

Was passiert während der TM?

TM wird bequem sitzend mit geschlossenen Augen ausgeübt.

Während der Meditation benutzt man innerlich ein geeignetes, bedeutungsfreies Wort, und zwar so, dass es von selbst verklingen kann. So tritt auf ganz natürliche Weise Stille ein.

Das zeigt sich sofort körperlich: meist wird die Atmung flacher, der Stoffwechsel beruhigt sich, der Körper entspannt sich.

In der Literatur wird dieser Zustand als ruhevolle Wachheit beschrieben. Es ist der vierte Bewusstseinszustand des Menschen, der während der Technik der TM erfahren wird. Dieser einzigartige Bewusstseinszustand kann mittels verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden. Der vierte Bewusstseinszustand – auch das Transzendentale Bewusstsein genannt – ist anders als die Bewusstseinszustände, die wir Wachen, Schlafen oder Träumen nennen und deren Merkmale ebenfalls gemessen werden können. Während der Transzendentalen Meditation entsteht der vierte Bewusstseinszustand auf eine vollkommen mühelose Art und Weise.

Der Meditierende ist dabei vollkommen wach und Herr über seine Sinne. TM hat weder mit Trance noch mit Selbsthypnose etwas zu sein. Es gibt keine Beeinflussung, keine Manipulation von außen und auch keine Stimmungsmache durch eigene Gedanken. TM ist eine vollkommen anstrengungslose Technik. Alles, was während der Transzendentalen Meditation geschieht, ist natürlich und geht ganz von selbst.

Die ruhevolle Wachheit, die während jeder Meditation entsteht, erfrischt, regeneriert und schenkt neue Energie.

Bei regelmäßiger Meditation löst sich dank dieser ruhevollen Wachheit auch tiefverwurzelter Stress auf – in der Regel mehr, als während des Tages neu aufgenommen wird.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die TM funktioniert.

Kann ich TM mit einem Buch oder Video lernen?

Nein. Jeder Mensch ist anders. Kein Buch oder Video kann dieser Einzigartigkeit des Menschen gerecht werden.

Deshalb wird TM ausschließlich im persönlichen Unterricht gelernt – in einem standardisierten Kurs, der im Kern vier Sitzungen von etwa zwei Stunden umfasst.

Zertifizierte Lehrer für Transzendentale Meditation sind gründlich und fundiert ausgebildet, sodass sie den Besonderheiten und der Individualität eines jeden Menschen gerecht werden können.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung über TM?
Es gibt vier Kriterien, welche die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Forschung definieren.

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

Forschung über Transzendentale Meditation schneidet bezüglich dieser vier Kriterien in der Regel sehr gut ab.

Erfahren Sie mehr zu den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen über die TM.

Was kostet das Erlernen der Transzendentalen Meditation?
Die Kursgebühr ist gestaffelt nach Einkommen und familiärer Situation.
Menschen mit geringem Einkommen erhalten zum Beispiel einen Stipendium-Tarif, für Paare und Familien mit Kindern gibt es den Familien-Tarif.

Die Transzendentale Meditation wird im Rahmen eines TM-Grundkurses persönlich gelehrt durch eine sorgfältig ausgebildete zertifizierte TM-Lehrerin oder einen sorgfältig ausgebildeten zertifizierten TM-Lehrer.

TM erlernen Sie an vier aufeinander folgenden Tagen. Die Kursgebühr deckt folgende Leistungen ab:

• Persönliche, individuelle Unterweisung in die TM-Technik (circa 1 Stunde).
• An den drei darauf folgenden Tagen nehmen Sie an drei Gruppensitzungen teil (jeweils à 2 Stunden).
• Nach etwa zehn Tagen folgt eine abschließende Sitzung (etwa 2 Stunden).
• Ein Follow-up-Programm vervollständigt den TM-Grundkurs. Es umfasst Follow-up-Sitzungen, einen Wochenendkurs (Kost und Logis werden je nach Veranstaltungsort separat berechnet) sowie unbegrenzte sogenannte „Checkings“, bei welchen sie schauen können, ob Sie die Meditation richtig ausüben, und Fragen, die Sie eventuell zur Meditationspraxis haben, beantwortet werden.

Erfahren Sie mehr über die genauen Kosten und Tarife, die angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten von Ratenzahlung oder Sponsoring.

Warum kostet TM etwas?
Gewissenhafter, qualitäts- und wirkungsvoller Unterricht verursacht Kosten: Räume, Zeitaufwand, Fortbildung, Lehrmaterial, Follow-up et cetera. Siehe: Wie erlerne ich die Transzendentale Meditation?

Außerdem werden Menschen, denen die finanziellen Mittel zum Erlernen der TM fehlen, unterstützt – sei es durch deutliche Reduzierung der Kursgebühr, sei es durch Ratenzahlung.

Für Menschen ganz ohne Geld stehen Stiftungen zur Verfügung, sodass TM-Kurse auch über Spenden finanziert werden können.

In Deutschland übernehmen Krankenkassen die Kosten leider nur selten, da sich die Vorstellung der Verantwortlichen, wie eine Meditationstechnik beschaffen sein muss, von Transzendentaler Meditation unterscheidet. TM passt derzeit noch nicht in dieses Raster.

Nur begrenzte Plätze verfügbar!

„Gieße die Wurzel und
genieße die Früchte.“

Maharishi Mahesh Yogi

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