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Durch Transzendieren kann selbst ADHS verschwinden

Forschung: Transzendieren ist eine besonders effektive Behandlungs-methode für ADHS.

ADHS hat mehrfache Ursachen. Oft handelt es sich dabei um ein Stress-Symptom, welches das normale Funktionieren des präfrontalen Cortex stört. Es wird als ADHS diagnostiziert. Allerdings gibt es dabei manchmal tiefere, strukturell bedingte Ursachen: ADHS kann durch unzureichenden Blutzufluss zum Gehirn oder durch sehr geringe EEG-Kohärenz verursacht werden.

Egal was die Ursache ist, Transzendieren kann behilflich sein, weil es das Gehirn in seinen normalen Modus zurück versetzt und damit alle drei Ursachen gleichzeitig beeinflusst: den präfrontalen Cortex, den Blutzufluss sowie die EEG-Kohärenz. Siehe unten weitere Details dazu.

Außerordentliche  Forschung: 3 – 6 Monate TM-Praxis führen zu einer signifikanten Verminderung der ADHS-Symptome.

Im Jahr 2011 bestätigte eine Studie die Wirkung der TM auf ADHS bei Kindern. Obwohl es sich dabei um eine bescheidene Pilotstudie handelte, waren die Ergebnisse so bedeutsam, dass mehrere amerikanische TV-Sender darüber berichtet hatten, wie in dieser Meldung:

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In der erwähnten Studie wurden Kinder zwischen 11 und 14 Jahren, die an ausgeprägten ADHS-Symptomen litten, nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe erlernte TM sofort, die zweite Gruppe musste 3 Monate warten, ehe sie die Technik erlernte. Die TM-Gruppe zeigte einen bedeutsamen Rückgang der Symptome schon nach 3 Monaten, während in der Kontrollgruppe keine Besserung auftrat. Nachdem auch die Kontrollgruppe TM erlernt hatte, gab es nach 3 Monaten ähnliche Verbesserungen, während die erste Gruppe weitere Fortschritte machte.

Man sieht ganz eindeutig in dieser Grafik, welche die Entwicklung des Theta/Beta-Verhältnisses der Gehirnwellen der Kinder über eine 6-monatige Periode zeigt, wie sich durch TM signifikante Änderungen der Gehirnwellenmuster ergeben. Das Verhältnis von Theta- zu Beta-Wellen ist unverhältnismäßig hoch bei den ADHS-Patienten, aber nach 6 Monaten TM-Praxis fast wieder normal. Die Schüler konnten sich besser konzentrieren, hatten ihre Impulsivität eher im Griff, ihr Organisationstalent und auch ihr Problemlösungspotenzial wurden besser. Ihre schulischen Ergebnisse verbesserten sich, sie litten weniger unter Stress und Ängsten, und sie hatten weniger Wutausbrüche.

Kinder mit ADHS erlernen TM mühelos und praktizieren sie gern.

Eine Technik ist nur dann effektiv, wenn die Kinder sie überhaupt ausüben. Bei TM war das überhaupt kein Problem, weil die Kinder sie gerne praktizierten. Bei einer Umfrage „wie gern praktizieren Sie TM?“ war die Antwort durchschnittlich 5,3 auf einer Skala zwischen 0 (gar nicht) und 7 (sehr gern).

Studie wurde in Mind & Brain, The Journal of Psychiatry (2011, Vol 2, No 1) publiziert.

ADHS beseitigen: Was macht Transzendentale Meditation?

Transzendieren aktiviert die körpereigenen Heilungskräfte und bewirkt so, dass Stress und Verspannungen sich lösen, selbst die tiefsten Stresse, und führen dazu, dass das volle Gehirnpotenzial wieder belebt wird.

Stress und der präfrontale Cortex

Unter Stress wird der präfrontale Cortex ausgeschaltet, sodass die Kontrolle über die Impulsivität gemindert ist.

Der präfrontale Cortex ist jener Teil des Gehirns, der sich direkt über den Augen befindet und der für unsere höheren Gedankenfunktionen wie Kontrolle der Impulsivität, Langzeitplanung, moralisches Denken sowie Entscheidungen über falsch oder richtig verantwortlich ist. Dieser Teil des Gehirns wird auch manchmal als der CEO (Abkürzung für Chief Executive Officer = englisch für Geschäftsführer) bezeichnet, weil die meisten Entscheidungen hier getroffen werden. Der präfrontale Cortex ist jener Gehirnteil, der uns von den Tieren unterscheidet.

Der Mechanismus, durch welchen der präfrontale Cortex bei Stress ausgeschaltet wird, dient unserem Schutz.

Normale Funktionsweise des Gehirns

In einem normal funktionierenden Gehirn wird der Informationsfluss wie folgt verarbeitet: Die Informationen kommen über die Sinne herein, werden zum präfrontalen Cortex übertragen und dort verarbeitet. Die Entscheidungen werden an den motorischen Teil des Gehirns gesendet, von wo aus die relevanten Muskeln zum Reagieren angeleitet werden.

Funktionieren des Gehirns unter Stress

Unter Stress verändert sich der Informationsfluss. Die Informationen werden dann nicht mehr über den präfrontalen Cortex geführt, sondern direkt an das motorische System weitergeleitet.

Der Grund für diesen Aufbau des Gehirns dient unserem Überleben. Wenn wir eine Straße überqueren und sich ein Auto nähert, können wir nicht erst über eine Antwort nachdenken. Wir brauchen eine sofortige, impulsive Antwort des Wegspringens (flight-fight reaction). Es gibt in einer solchen lebensbedrohlichen Situation keine Zeit zum Nachdenken. Das Ausschalten des präfrontalen Cortex dient also in diesem Falle unserem Schutz.

Dennoch war dieser Mechanismus nicht für chronische Stress-Situationen vorgesehen. Wenn jemand permanent chronischem Stress ausgesetzt ist, bleibt der präfrontale Cortex ständig ausgeschaltet. Der Gedankenprozess bleibt dann automatisch auf das Kurzzeitgedächtnis und auf Impulsivität beschränkt. Viele ADHS-Symptome hängen mit der Unfähigkeit zusammen, die Impulsivität zu beherrschen. Im Wesentlichen sind die Symptome stressbedingt.

Transzendieren belebt das Vorderhirn.

Aber die Erfahrung des Transzendierens belebt auch den präfrontalen Cortex.

Das Transzendieren lässt den Körper viel tiefere Ruhe erfahren, wodurch dem Körper erlaubt wird, selbst tiefsitzende Verspannungen abzubauen. Hand in Hand damit wird das Vorderhirn aktiviert. Das kann durch bildgebende Verfahren gezeigt werden, die den Blutfluss zum Gehirn messbar machen. Die Aktivität im Thalamus (an körperliche Funktionen gebunden) geht zurück, was ein Indikator für Entspannung ist, während die Aktivität im präfrontalen Cortex ansteigt. ADHS-Patienten haben allgemein einen niedrigen Blutzufluss zu gewissen Bereichen im Gehirn. Die TM-Praxis erhöht den Blutzufluss.

Auf längere Sicht und nach etlichen Wochen TM-Praxis wird der präfrontale Cortex sogar außerhalb der Meditation aktiver und die Kinder beobachten oft, dass sie weniger impulsiv sind.

EEG-Kohärenz

Wenn ein Teil des Gehirns aktiv ist, entsteht elektrische Aktivität, die durch ein Elektroenzephalogramm (EEG) sichtbar gemacht und gemessen werden kann. Das EEG-Gerät zeigt diese elektrischen Impulse auf der Zeitachse in Form einer Welle.

Diese EEG-Wellenmuster der verschiedenen Gehirnteile werden an einen Computer gesendet, der in Realzeit misst, inwieweit sich die unterschiedlichen Muster überlappen/sich decken, d.h. Kohärenz zeigen. Wenn die Gehirnwellen stark kohärent sind, bedeutet dieses, dass die verschiedenen Teile des Gehirns miteinander verbunden sind. Sie funktionieren dann als ein Ganzes.

ADHS = sehr geringe EEG-Kohärenz, Transzendieren = erhöhte EEG-Kohärenz

Bei ADHS-Patienten ist die EEG-Kohärenz ungewöhnlich niedrig, was auf andere Weise objektiv messbar zeigt, dass das Gehirn nicht in der Lage ist, normal zu funktionieren. Die TM-Praxis erhöht die EEG-Kohärenz. Transzendieren ist im Grunde genommen die Erfahrung von Einheit – und das lässt das Gehirn wieder normal funktionieren und zwar als ein Ganzes. Das kann in Realzeit gemessen werden, siehe dazu das folgende Video.

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Diese Veränderungen der Gehirnwellen sind einmalig, und sie sind an die Erfahrung des Transzendierens während der TM-Praxis gekoppelt. Bei anderen Meditations- und Entspannungstechniken konnte solch eine starke Kohärenz nicht gemessen werden.

Je mehr jemand hohe EEG-Kohärenz erfährt, desto eher gewöhnt sich das Gehirn an diesen Zustand. Das führt dazu, dass die EEG-Kohärenz auch außerhalb der Meditation höher ist, wie in der folgenden Grafik bestätigt:

Quelle: Travis, F. and Arenander, A. International Journal of Neuroscience, 2006.

Die Grafik zeigt die Entwicklung von EEG-Mittelwerten bei 50 Studenten über einen Zeitraum von 12 Monaten. Sie beweist, dass es keinen Unterschied in der EEG-Kohärenz während der TM-Praxis gibt, ob jemand 2 Monate oder 12 Monate lang meditiert. Man wird durch längere Praxis nicht besser im Transzendieren. Da es ein ganz natürlicher Vorgang ist, wird man schon gleich in der ersten Sitzung transzendieren. Dennoch erkennen wir Unterschiede in der Aktivität außerhalb der Meditation: Die EEG-Kohärenz wächst und wird stabiler.

Dasselbe wurde in der ADHS-Studie festgestellt. Die folgende Grafik zeigt Verbindungsstriche zwischen den verschiedenen Gehirnteilen, die untereinander kohärent sind. Die Kohärenz wurde zu Beginn und am Ende der Studie gemessen und dann hat man beide kombiniert. Die entstandenen Striche weisen auf erhöhte Kohärenz (außerhalb der TM-Praxis) hin, nach einer Zeitspanne von jeweils 3 Monaten.

Das Ergebnis ist eindeutig, die Kontrollgruppe zeigt keine Unterschiede nach 3 Monaten, während es bei der TM-Gruppe eine klare Steigerung der EEG-Kohärenz gab. Sobald die Kontrollgruppe nach 3 Monaten die TM erlernt hat, zeigen sie auch einen starken Anstieg der EEG-Kohärenz nach 6 Monaten. Bezug: Mind & Brain, The Journal of Psychiatry (2011, Vol 2, No 1)

Obwohl sich TM als angenehme Anwendung und effektive Behandlung erweist, empfehlen wir ihnen dennoch, nicht mit der normalen Behandlung aufzuhören. Viele ADHS-Patienten merken bald, dass sie plötzlich weniger Medikamente benötigen, aber es ist sehr wichtig, dass dies in kleinen Schritten und in Absprache mit dem Arzt geschieht.

Für spezifische Fragen über die Wirkung der TM auf ADHS klicken sie auf: Ärzte beantworten Fragen über TM und ADHS

Ärzte beantworten Fragen: TM und ADHS

Die Doktoren Stixrud, Grosswald und Krag sind Experten mit jahrelanger Erfahrung in der Behandlung von ADHS durch die Technik der Transzendentalen Meditation. Sie beantworten einige der häufig gestellten Fragen.

Frage: Ich habe ADHS und kann einfach nicht stillsitzen, nicht einmal eine Minute. Kann ich die Transzendentale Meditation denn überhaupt ausüben?

Dr. Grosswald: Die Transzendentale Meditation hat einen großen Vorteil: Sie ist mühelos. Die Gedanken kommen zur Ruhe. Auch der Körper kann sich ganz natürlich (im wahrsten Sinne des Wortes) »zur Ruhe setzen«. Dadurch fällt es uns leicht, bequem und entspannt ruhig zu sitzen. Auch nach dem Meditieren hält die innere Ruhe eine Weile an. Und mit der Zeit fühlen wir uns insgesamt ausgeglichener und gelassener. Die bisherige Unruhe legt sich. Gerade deshalb wird TM Erwachsenen und Kindern empfohlen, die unter Ruhelosigkeit leiden. Auch das macht die Transzendentale Meditation einzigartig.
Dr. Krag: Die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen mit ADHS unterliegt Schwankungen. In bestimmten Situationen können sie sich nur schwer konzentrieren – in anderen beharren sie übermäßig auf einer bestimmten Sache. Für einen Menschen mit ADHS ist Transzendentale Meditation nicht nur leicht anzuwenden, sondern auch sehr zu empfehlen. Ob sie ADHS vollständig heilen kann, vermag ich noch nicht zu sagen. Aber ich konnte zumindest einen bemerkenswerten Rückgang der Symptome beobachten.

Frage: Der Alltag unserer Kinder wird immer komplizierter. Sie sind einer Flut medialer Reize und wachsenden Anforderungen ausgesetzt – offensichtlich stehen Kinder heute stärker unter Stress als früher. Begünstigt Stress die ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und andere Probleme?

Dr. Stixrud: Kinder mit mangelhaften Schulleistungen, die verhaltensauffällig sind und unter Depressionen oder neurologischen Erkrankungen leiden, sehe ich täglich in meiner Praxis. Stress spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele dieser Kinder haben ADHS. Zweifellos beeinträchtigt Stress die Lernfähigkeit eines Kindes ganz erheblich.

Frage: Was bedeutet Stress für Kinder in der Schule?

Dr. Stixrud: Unsere Reaktionen auf Stress, auch als »Bereitschaft zu Kampf oder Flucht« zu verstehen, haben sich über Millionen von Jahren entwickelt. Sie schützen uns vor Gefahr, denn unter Stress sind wir nicht fähig, klar zu denken. Hätten unsere Vorfahren angesichts eines hungrigen Tigers zu lange nachgedacht, hätte der Tiger sie gefressen und sie hätten uns ihre Gene nicht weitervererben können. Die Natur schützt uns also, indem sie verhindert, dass wir unter Stress nachdenken. Also fällt es auch heute einem Kind, das unter Stress steht, schwer, folgerichtig zu denken. Ebenso wenig vermag es zu lernen, seine Hausaufgaben zu machen oder sich der jeweiligen Situation entsprechend zu verhalten.
Die wichtigste Schlussfolgerung aus zwanzig Jahren Forschung zum Thema Lernen und Gehirn ist: Damit ein Kind lernen kann, muss es sich in der Schule sicher fühlen. Lernen unter Stress ist unmöglich.

Frage: Kann die Technik der Transzendentalen Meditation Stress vermindern?

Dr. Stixrud: TM spielt eine wichtige Rolle in der Verminderung von Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen. Mit Hilfe der TM haben Kinder in vielen Schulen derartige Probleme sehr eindrucksvoll überwinden können.

Frage: Als Kind hatte ich ADHS. Auch heute habe ich noch immer Schwierigkeiten, mich auf irgendetwas zu konzentrieren. Wird mir die Transzendentale Meditation helfen, dieses Problem besser in den Griff zu bekommen?

Dr. Grosswald: Ja, das bestätigen unsere Forschungsergebnisse. Die TM-Technik hilft sowohl Erwachsenen als auch Kindern. Sie ist einfach zu erlernen und auszuüben. Wir brauchen dafür keinerlei Konzentration oder Aufmerksamkeit. Aber nach der Meditation sind wir konzentrierter – einfach weil das Gehirn dann besser arbeitet. Während wir mit geschlossenen Augen dasitzen und meditieren, bilden sich neue Gehirnverbindungen, wodurch sich unsere Aufmerksamkeit und Konzentration im Alltag verbessert.
Viele Symptome der ADHS sind auf Stress zurückzuführen. Stress setzt den präfrontalen Cortex, einen bestimmten Bereich der Großhirnrinde, quasi außer Gefecht. Das erschwert die Konzentration. Nimmt der Stress ab, steigen Aufmerksamkeit und Konzentration an. Zudem können wir dann mit Stress gelassener umgehen und überlegter handeln. Eine unserer Studien zeigt: Bereits drei Monate, nachdem Kinder mit der Ausübung der Transzendentalen Meditation begonnen hatten, konnten sie ihre Aufmerksamkeit steigern – um 20 Prozent! Auch das Erinnerungsvermögen, das Organisationsvermögen und das allgemeine Verhalten verbessern sich. Außerdem vermindern sich Ängstlichkeit, Zorn und Depressionen, und die Emotionen sind ausgeglichener.
Dr. Krag: Jeder mit langjähriger ADHS weiß: Ist man ausgeruht, zeigen sich weniger ADHS-Symptome, als wenn man müde und unruhig ist. TM hilft, sich insgesamt ruhiger und stabiler zu fühlen. Somit hilft TM auch, die Probleme mit ADHS zu verringern.

Frage: Eine große Herausforderung bei ADHS ist die mangelnde Impulskontrolle. Wenn ein Kind andere Menschen ständig unterbricht oder impulsiv reagiert, fühlen diese sich dadurch häufig gestört. Kann die Transzendentale Meditation hier helfen?

Dr. Stixrud: Im Rahmen einer Pilotstudie an einer Mittelschule haben Kinder mit ADHS Transzendentale Meditation erlernt. Nach drei Monaten fragten wir sie: »Was fällt Euch auf?« Nahezu alle Kinder sagten: »Ich fühle mich weniger gestresst und mehr entspannt.« Die meisten sagten auch: »Ich organisiere mich besser. Ich kann meine Hausaufgaben besser erledigen. Meine Eltern brauchen mir nicht zu helfen.«
Ein auffallend impulsiver Junge meinte: »Vor dem Meditieren reagierte ich so: Ging mir jemand in der Schule auf die Nerven, habe ich schnell mal zugeschlagen. Jetzt, nach drei Monaten Meditation, denke ich eher nach: Soll ich mich jetzt wirklich prügeln?« Für viele ist das vielleicht kein großer Schritt. Aber aus der Arbeit mit impulsiven Kindern und Jugendlichen wissen wir, dass sie ihre Impulsivität nicht so einfach abstellen können. Wenn sie aber Transzendentale Meditation ausüben, reagieren sie weniger impulsiv. TM verschafft ihnen einfach mehr Zeit zwischen dem Anlass und ihrer Reaktion. Die Kinder beginnen nachzudenken, zu planen und zu überlegen, wie sie richtig entscheiden sollen. Das ist eine neu gewonnene Fähigkeit, die sie vor der Meditation nicht hatten.

Frage: Gibt es weitere Forschungsergebnisse, die zeigen, dass die Technik der Transzendentalen Meditation bei der ADHS helfen kann?.

Dr. Stixrud: Nach Ansicht der meisten Forscher ist ADHS eine Störung mehrerer sogenannter Exekutivfunktionen. Dieser Begriff bezeichnet die Funktionen des vorderen Teils des Gehirns. Sie steuern die geistige Kontrolle und organisatorische Fähigkeiten, die wir benötigen, um uns zielgerichtet zu verhalten. Wenn wir etwas zu erledigen haben, müssen wir fähig sein zu planen, zu organisieren und uns an bestimmte Informationen zu erinnern. Auch müssen wir uns selbst beobachten und fragen: »Wie geht es mir?«
Eine Vielzahl von Studien weist darauf hin, dass sich jede dieser höheren mentalen und kognitiven Fähigkeiten durch Transzendentale Meditation verbessert. Andere Studien zeigen, dass die TM-Technik das Zusammenspiel der Gehirnfunktionen erhöht. Das erklärt wohl, warum TM imstande ist, die so wichtigen Exekutivfunktionen des präfrontalen Cortex zu stärken.
Zudem reduziert die Transzendentale Meditation den Stress, der sich negativ auf uns auswirkt.

Frage: Meditation ist sicher hilfreich. Aber ich möchte, dass mein Kind aktiver und konzentrierter ist und nicht, dass es sich zurückzieht oder gar passiv wird.

Dr. Stixrud: Manchmal befürchten Eltern, ihr Kind könnte nach der Meditation so entspannt sein, dass es seinen Antrieb verliert. Die Erfahrung zeigt jedoch das genaue Gegenteil.
In der Tat bewirkt die Transzendentale Meditation eine tiefe Entspannung. Sie wirkt aber auch erfrischend und belebend. Gerade diese einzigartige Kombination hat viele positive Effekte: Das Gehirn wird aktiviert, während der Körper tief entspannt ist. Wer meditiert, verliert keineswegs seinen Antrieb. Im Gegenteil – es fällt ihm sogar leichter, den »inneren Motor« wieder in Schwung zu bringen.
TM-Ausübende verschwenden ihre Energien nicht mehr mit Sorgen oder Angst. Sie sind motivierter, zielstrebiger und planen besser. Kinder, die in der Schule regelmäßig TM praktizieren, sind sehr erfolgreich – in allen Fächern, auch in Kunst und im Sport. Wir brauchen also nicht zu befürchten, dass unsere Kinder durch TM passiv werden oder ihren Antrieb und ihr Interesse verlieren. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Frage: Wenn ich kleine Kinder habe, auch eines mit ADHS – wird es mir dann überhaupt möglich sein, selbst zu meditieren?

Dr. Krag: Natürlich ist es nicht so einfach, sich die Zeit für die Meditation zu nehmen, wenn man kleine Kinder hat. Man muss sich gut organisieren und benötigt gegebenenfalls Unterstützung durch den  Partner. Die TM als solche ist eine friedvolle, sehr angenehme Erfahrung. Wir genießen sozusagen einen 20-minütigen Urlaub. Aber sie ist natürlich kein Selbstzweck. Vielmehr geht es darum, Ruhe in den Alltag zu bringen und die Tagesabläufe zu verbessern. Als Eltern eines Kindes mit ADHS brauchen Sie all Ihre Energie und Aufmerksamkeit. Die Transzendentale Meditation hilft Ihnen, selbst zur Ruhe zu kommen und ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Dann strahlen Sie mehr Ruhe aus, und darauf reagiert Ihr Kind wiederum positiv.

Dr. William Stixrud ist klinischer Neuropsychologe und Leiter der Gemeinschaftspraxis William Stixrud und Kollegen in Silver Spring, Maryland, USA. Seine Spezialgebiete sind Lern- und Aufmerksamkeits- sowie soziale und emotionale Störungen. Dr. Stixrud ist zudem Lehrbeauftragter am Children’s National Medical Center in Washington, D.C. Er graduierte in Psychologie an der University of Minnesota. An der University of Washington graduierte er mit “Magna Cum Laude”.

Kognitives Lernen ist das Fachgebiet der Pädagogin Sarina Grosswald. Erstmals untersuchte sie im Rahmen einer Studie die Wirkungen der Transzendentalen Meditation bei Kindern mit sprachbasierten Lernstörungen. Über die Ergebnisse ihrer Arbeiten berichteten amerikanische Medien landesweit, darunter die Fernsehsender PBS und ABC News.

Dr. James Krag ist Arzt (Psychiater) und Mitglied der American Psychiatric Association und war einige Zeit Präsident der Psychiatric Society of Virginia und der Virginia Association of Community Psychiatrists, USA. Derzeit behandelt er traumatisierte US-Veteranen an einer Klinik in Harrisonburg, Virginia.

Reduzierte ADHS-Symptome

Eine Pilotstudie in freier Zuordnung erforschte die Auswirkungen der Transzendentalen Meditation (TM) auf Aufgabenausführung und Gehirnfunktion bei 18 ADHS-Schülern im Alter von 11 bis 14 Jahren. Die Schüler wurden im Prätest gemessen, nach dem Zufallsprinzip der TM oder der Kontrollgruppen mit verzögertem Begin zugeordnet und nach 3 bis 6 Monaten im Posttest nachgemessen. Die Verzögerungs-Gruppe erlernte TM nach dem 3-monatigen Posttest. Eine
3-monatige Ausübung der TM ergab eine signifikante Abnahme der Theta/Beta Ratio, erhöhter Theta-Kohärenz, eine Tendez zu erhöhter Alpha- und Beta1-Kohärenz und eine verringerte Buchstabenflüsigkeit (letter fluency) im 6-Monats-Posttest, nachdem sie die TM 3 Monate ausgeübt hatten. Eine Elternumfrage berichtete, dass sich die Schüler im Laufe der 6-monatigen Studie auch signifikant bei 5 ADHS-Symptomen verbesserten.

Leistungssteigerung bei ADHS-Schülern

Schüler mit einer aktuellen Diagnose der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS), welche die Transzendentale Meditation erlernten, zeigten nach drei Monaten eine bessere Leistung bei Aufgaben, welche die exekutiven Funktionen des Gehirns nutzen. Dies wurde anhand von erhöhter expressiver Aufmerksamkeit, erhöhter Genauigkeit, einer flüssigeren Kategorisierung und erhöhter Flexibilität im Wechsel zwischen Kategorien gemessen. [Quelle]

ADHS-Schüler: bessere Verhaltensbewertung durch Lehrer

Schüler mit einer aktuellen Diagnose der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS), welche die Transzendentale Meditation erlernten, wurden nach drei Monaten von Lehrern bewertet und zeigten eine Verbesserung in verschiedenen Bereichen der exekutiven Funktion, was auf eine gesteigerte kognitive Fähigkeit und Selbstkontrolle hinweist. [Quelle]

Weniger Stress, Angstzustände und ADHS-Symptome

Schüler mit einer aktuellen Diagnose der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), welche die Technik der Transzendentalen Meditation erlernten, zeigten nach drei Monaten weniger Stress, Angstzustände und ADHS-Symptome anhand der Beurteilung von Lehrern und der Schüler selbst. Der p-Wert auf der Grafik gibt eine Verbesserung an, festgelegt durch einen Multivariate-Test für folgende Subskala: ängstlich/deprimiert, zurückgezogen/deprimiert, emotionale Probleme, Angstprobleme, Aufmerksamkeitsprobleme, ADHS-Probleme und Gesamtprobleme. Die Balken auf der Grafik zeigen die Veränderungen auf der Gesamtproblem-Subskala. [Quelle]

ADHS-Videos und Erfahrungsberichte

Prof. William Hathaway, Oldenburg, beschreibt, wie Transzendentale Meditation seine Gehirnverletzung heilte.

“Ich empfehle Transzendentale Meditation gern, weil sie meiner Physiologie sehr geholfen hat. Bei meiner Geburt habe ich eine Gehirnverletzung erlitten. Eine EEG-Untersuchung zeigte chaotische Gehirnwellen; deswegen hatte ich in der Schule Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS). Ich konnte mich nicht konzentrieren, und meine Gedanken waren benebelt. Meine Noten waren überwiegend schlecht, und ich bin von meiner ersten Uni geflogen. Ich wollte Schriftsteller werden, konnte aber nur desorganisiert und mühsam schreiben. Ich war verzweifelt und habe Drogen genommen, aber sie haben mein Denken noch mehr benebelt.

Dann habe ich mit TM angefangen. Meine Gedanken wurden klarer, und ich wollte keine Drogen mehr. Ich konnte mich konzentrieren, ich konnte schreiben. Einer meiner Aufsätze hat mir den Eintritt in eine viel bessere Uni – Columbia Universität in New York – ermöglicht. Meine Noten waren diesmal so gut, dass ich ein Stipendium bekam. Mein erster Roman gewann einen Literaturpreis, und ich wurde Professor für kreatives Schreiben. Danach war ich Gastprofessor an der Universität Bonn und Oldenburg. Bis jetzt habe ich acht Bücher veröffentlicht.

Mein EEG zeigt jetzt normale, geordnete Gehirnwellen ohne Schaden. TM hat meine Gehirnverletzung geheilt und gab mir Zugang zu meinen geistigen Fähigkeiten.

Ohne Meditation hätte dieser Wandel in mir nicht passieren können, das weiß ich ganz genau.”

– Prof. William Hathaway

BBC-Artikel über TM und ADHS

Josh Goulding ist einer von vielen ADHS-Patienten, dem es möglich war, durch TM in ein normales Leben zurückzukehren, ohne Medikation. Siehe Video BBC News: Using Meditation as Medication (Englisch)

Video Clips zu TM und ADHS (mit deutscher Übersetzung):

 

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HÄUFIGE FRAGEN – UND DIE ANTWORTEN

Sie sagen, TM übt man zweimal am Tag für 15 bis 20 Minuten aus. Woher nimmt man sich die Zeit?

Von nichts kommt nichts!

Wer TM erlernt, hat meist ein Langzeitziel: zum Beispiel Stressbewältigung, mehr inneres Glück, größere Zufriedenheit, mehr geistige Klarheit, größeres Selbstbewusstsein, bessere Gesundheit, Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen – und, ja, vielleicht auch eine friedlichere Welt. Insofern sind zweimal 20 Minuten am Tag für solch große Ziele eine vergleichsweise kleine Investition. Von nichts kommt nichts!

TM wirkt von Anfang an.

Außerdem hat TM starke, positive Auswirkungen von Anfang. Ihre angenehme, positive Wirkung spürt man in aller Regel sofort. Man ist entspannter, konzentrierter und wacher, die Arbeit geht einem leichter von der Hand, und man ist ausgeglichener – was nicht zuletzt die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet und mit denen man das Leben teilt, als sehr wohltuend empfinden. All das motiviert, sich diese zweimal 20 Minuten am Tag auch wirklich regelmäßig zu gönnen.

Man schläft besser …

Für die Morgenmeditation eine halbe Stunde früher aufzustehen fällt vielleicht nicht ganz leicht – am Anfang. Aber nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass Sie besser schlafen – denn TM baut Stress ab. Stress aber ist die Hauptursache von Schlafstörungen. Also benötigen Sie weniger Schlaf, und etwas früher aufzustehen fällt leichter.

… und hat mehr vom Feierabend.

Abends, nach einem langen Arbeitstag, überlegt man sich wieder, wie man nun die Zeit finden soll für die abendliche Meditation. Doch Sie merken schnell: Auf diese abendlichen 20 Minuten ganz für sich freut man sich besonders. Der Stress des Tages fällt von einem ab, man erholt sich, fühlt sich anschließend deutlich erfrischt, und plötzlich kann man Freizeit und Feierabend sehr viel mehr genießen als zuvor.

Auch andere Meditationstechniken versprechen gute Wirkungen. Worin unterscheidet sich TM?

Nur regelmäßige Praxis bringt einen Gewinn.

Versprochen wird viel. Aber werden die Versprechen auch gehalten? Schauen wir uns die Wirklichkeit an:

„Einfach so“ bewirkt keine Meditationstechnik irgendwas – nicht einmal Transzendentale Meditation. Voraussetzung ist immer, dass die jeweilige Methode auch wirklich praktiziert wird – und zwar täglich und regelmäßig.

Ja: TM ist das Anti-Stress-Mittel par excellence. Aber sie ist es nur, wenn man sie täglich praktiziert! Auch die Arznei, die der Arzt Ihnen verschreibt, wirkt nur bei regelmäßiger Einnahme. Wie aber steht es mit der Regelmäßigkeit Ihrer Meditation?

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Meditationstechniken, die mühsam sind und nicht sofort zu spürbaren, zunehmend deutlicheren positiven Wirkungen führen, erfordern ein Übermaß an Disziplin. Man übt sie eine Weile, doch dann gibt man auf. Schlicht und einfach, weil der geringe Nutzen in keinem Verhältnis steht zum stundenlangen Aufwand.

Transzendentale Meditation ist hier gleich zweimal ganz anders.

TM ist extrem einfach: Also übt man sie gern.

Erstens ist diese Technik extrem einfach. Sie lebt geradezu von ihrer Mühelosigkeit! Wenn Sie TM erlernen, dann lernen Sie – vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben –, wirklich zu lassen, sich nicht einzumischen, sich nicht zu konzentrieren, ihre Gedanken nicht zu kontrollieren. Für viele Menschen das Aha-Erlebnis überhaupt! Und ein besonders angenehmes dazu.

Mit anderen Worten: Transzendentale Meditation wird Ihnen äußerst leicht fallen – ganz im Gegensatz zu den allermeisten anderen meditativen Verfahren, die landauf, landab im Angebot sind. Und was leicht fällt, benötigt keine Überwindung. Man macht es gern: und schon ist man regelmäßig, und nur so stellen sich die tiefergehenden, guten, langfristigen Wirkungen ein – spürbar vom ersten Tag an.

TM ist extrem wirksam: Also motiviert sie, regelmäßig zu bleiben.

Zweitens ist Transzendentale Meditation extrem wirksam. Nicht umsonst praktiziert man sie nur 15 bis 20 Minuten, zweimal am Tag! Der Grund, warum TM so wirksam ist, ist ihre vollständige Natürlichkeit.

Wo andere Techniken mühsam einen Effekt zu erzielen versuchen – mehr Aufmerksamkeit, mehr Wachheit, mehr Entspannung, mehr Zufriedenheit mit dem „Hier und Jetzt“ –, überlässt Transzendentale Meditation den Aufbau dieser Wirkungen ganz der Natur. Hier wird nichts versucht, nichts manipuliert, nichts mühsam eingeübt und nichts „trainiert“: Stattdessen kommt der Geist – kommen Sie! – während der Meditationssitzung vollständig zur Ruhe und gibt sozusagen die Bahn frei – für die Natur!

TM sagt „Bahn frei!“ für die Natur. Und schlägt damit andere Methoden um Längen.

Die Natur aber – unseres Geistes, unseres Körpers – ist immer bestrebt, tiefe Ruhe für Erholung zu nutzen. Tiefe Ruhe ist für den Körper das Signal, sich von allem zu befreien, was ihm fremd ist und nicht wirklich zu ihm gehört: Stress und Stressfolgen.

Mit anderen Worten:

Wo andere Methoden mühsam versuchen, selbst zu reparieren, geben Sie diese Aufgabe während der Transzendentalen Meditation vollständig ab – an Ihre eigene Natur. Jeder Geist wünscht sich Unbegrenztheit, jeder Körper will perfekt funktionieren. Für beides schaffen wir mit TM den Raum. Und die guten Wirkungen zeigen sich sofort.

TM ist eine Technik, mit der Sie „transzendieren“: Sie erlauben Ihrem Geist, ganz „herunterzufahren“, gleichzeitig bleiben Sie hellwach, und schließlich erfährt Ihr Geist, wie er still in sich selbst ruht, ohne weitere Aktivität, nur ganz wach in sich selbst.

Mit anderen Methoden „tun“ Sie etwas.
Mit TM übergeben Sie an die Natur.

Es ist diese Erfahrung systematischen und mühelosen Transzendierens, die den Unterschied zwischen TM und anderen Verfahren ausmacht. Das ist eines der Alleinstellungsmerkmale von TM. Und dass TM wirklich wirkt – und mühelos wirkt – bestätigen die vielen Millionen Menschen, die in den letzten fünfzig Jahren TM erlernt haben. Und hunderte Studien bestätigen es ein weiteres Mal.

Erst jüngst zeigte eine Studie, die die Wirkungen von TM und von „Achtsamkeit“-Praktiken an Personen mit schweren posttraumatischen Störungen verglich, dass TM 5-mal effektiver ist als jede „Achtsamkeitsmeditation“.


Viele Untersuchungen haben die Wirksamkeit von TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken untersucht: in Bezug zu Angst, Bluthochdruck, Suchtverhalten, Selbstverwirk­lichung und vielem mehr. Das Ergebnis war jedes Mal das gleiche: Die reine Erfahrung des Transzendierens (und damit die Abgabe der Reparaturaufgaben an die Natur, siehe oben) schlägt den Effekt gewöhnlicher Entspannung um Längen. Mehr dazu: siehe TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken.

 

Was passiert, wenn es mir nicht gelingt, richtig zu meditieren? Hängen die positiven Resultate nicht davon ab, dass man richtig meditiert?

Natürlich hängen die Ergebnisse von einer erfolgreichen Ausübung der Transzendentalen Meditation ab. Erfolgreich bedeutet in den meisten Fällen regelmäßig.

Bezogen auf eine erfolgreiche Meditation gibt es für die Transzendentale Meditation eine ganz einfache Formel: Wer einen Gedanken denken kann, kann auch meditieren, da die Transzendentale Meditation so natürlich ist wie das Denken.

Es gibt viele verschiedene Formen von Meditationen.
Im Lauf der Zeit ist die Idee entstanden, dass es schwierig sei, richtig zu meditieren und nicht jeder dabei erfolgreich sei. Wenn es eine Meditationstechnik verlangt, dass man sich dabei konzentriert, erfordert dies viel Disziplin und kann als anstrengend empfunden werden.

Die Transzendentale Meditation erfordert keine Konzentration. Die Transzendentale Meditation ist sehr einfach und natürlich. So können sogar Kinder, die ADHS  haben  und keine 5 Minuten mit geschlossenen Augen still sitzen können, leicht und erfolgreich die Transzendentale Meditation ausüben (mehr unter ADHS). Genauso erfahren auch Menschen, die sehr ängstlich sind und sorgenvoll oder gestresst, die Ausübung der Transzendentalen Meditation als leicht und angenehm. Sie genießen die innere Ruhe, die sie während der Ausübung der Transzendentalen Meditation erfahren. Diese Ruhe steht in Kontrast zu der Anspannung, die sie während des Tages erleben – und sie wird als besonders angenehm empfunden.

Wichtig zu wissen: Was in den wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt wird, ist immer ein durchschnittliches Ergebnis für eine große Gruppe von Personen. Manche haben überdurchschnittliche Ergebnisse, andere liegen darunter. Der Durchschnittswert, der sich auf die wissenschaftlichen Untersuchungen bezieht, gibt einen guten Anhaltspunkt auf den zu erwartenden Erfolg. Deshalb stellt diese Website mehr die wissenschaftlichen Untersuchungen in den Vordergrund und nicht persönliche Erfolgsgeschichten, da diese meistens nur die besten Resultate repräsentieren.

Kann wirklich jeder das Transzendieren lernen? Andere Meditationstechniken, die ich ausprobiert habe, haben nicht sehr viel gebracht. Wird die TM bei mir funktionieren?

Ja, es wird funktionieren. Und ja, jeder kann es lernen.

Die Erfahrung des Transzendierens ist eine Erfahrung, bei der der Geist gleichzeitig vollkommen still und vollständig wach ist, eine Erfahrung, die in den alten Schriften als die höchste menschliche Erfahrung beschrieben und durch die moderne Forschung bestätigt wird. Sie ist unverzichtbar für unsere Entwicklung. Aber diesen Zustand zu erreichen erscheint schwierig. Haben Sie jemals versucht, den Geist zu beruhigen? Es scheint unmöglich. Je mehr wir versuchen, den Geist zur Ruhe zu bringen, desto mehr halten wir ihn mit diesem Bemühen aktiv.

Deshalb verstand man Meditation fälschlicherweise als etwas, wofür man sich anstrengen muss. Man bemüht sich, den Geist zu kontrollieren, zwingt ihn, zur Ruhe zu kommen, und dabei setzt man Konzentration ein – was genau die gegenteilige Wirkung hat. Das hält den Geist nur aktiv. Und dann sind die Leute überrascht, dass es nicht funktioniert und sich die versprochenen Wirkungen der Meditation nicht einstellen.

Die Botschaft von Maharishi Mahesh Yogi war, dass echte Meditation den Geist auf vollkommen natürliche und anstrengungslose Weise zum Zustand des Transzendierens bringt. Die Erfahrung reiner Stille ist für den Geist wie ein Nachhause-Kommen. Es ist die angenehmste Erfahrung, die der Geist machen kann, und er will im Grunde nichts anderes als das.

Das ist der Grund, warum Transzendentale Meditation bei jedem funktioniert. Es gibt sieben Milliarden Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Kulturen, Lebensstilen, aber es gibt eine Sache, die alle gemeinsam haben: die Suche nach Glück.

Die Technik der Transzendentalen Meditation nutzt eine uralte Formel, bei der wir uns diesen einen universellen Wunsch zunutze machen und dem Geist erlauben, ganz natürlich zum Zustand reiner innerer Stille zu gehen. Ganz egal wie aktiv unser Geist ist und auch, wenn Sie es bisher noch nie geschafft haben, den Geist zur Ruhe zu bringen: Wenn die Technik korrekt unterrichtet wird, dann werden Sie diese Stille bereits nach den ersten Treffen erfahren.

Deshalb ist die TM-Technik wissenschaftlich. Sie funktioniert wie die Erdanziehungskraft. Diese funktioniert, ob man daran glaubt oder nicht, unabhängig von der Kultur oder den geistigen Fähigkeiten. Wenn der Geist die Gelegenheit zu dieser Erfahrung erhält, wird der ganz natürlich von ihr angezogen.

Ein schönes Beispiel für die Tatsache, dass die TM bei jedem funktioniert, ist eine kürzlich erschienene Veröffentlichung der American Heart Association (AHA). Es ging um die Wirkung verschiedener Meditationstechniken auf den Blutdruck, soweit das in den letzten vierzig Jahren untersucht worden war.

Die AHA fand heraus, dass bei allen anderen Techniken (einschließlich Achtsamkeit und Yoga) die Ergebnisse nicht wirklich stichhaltig waren. Menschen, die daran glaubten und gut im Meditieren waren, hatten mäßig positive Resultate, bei anderen gab es keinerlei Verbesserung. TM war die einzige Technik, die über 40 Jahre Forschung hinweg beständig positive Ergebnisse zeigte. Und daher ist sie die einzige Meditationstechnik, die die American Heart Association empfiehlt.
Dieselbe Tendenz kann bei allen anderen Vergleichsstudien festgestellt werden. Wenn die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien betrachtet werden, dann ist die Wirkung der TM zwei- bis fünfmal größer als bei anderen Techniken.

Ob Angst, Sucht, Selbstverwirklichung, Gehirnentwicklung oder irgendetwas anderes, was jemals untersucht wurde: TM scheint die einzige Technik zu sein, die bei jedem, der die Technik lernt, durchgehend signifikante Verbesserungen aufweist.

Wenn diese Technik tatsächlich so gute Wirkungen hat und Sie eine nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtete Organisation sind … warum kostet sie dann etwas?

Weil es nicht funktionieren würde.

Die Technik der TM funktioniert, und zwar bei jedem – allerdings unter einer Bedingung: dass sie richtig weitergegeben wird. Das erfordert eine Organisation und eine Infrastruktur; Gehälter müssen gezahlt werden etc. Auch Organisationen, die nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtet sind, haben Kosten, die gedeckt werden müssen. Nähere Einzelheiten über Kursstruktur und Kosten der TM-Kurse finden Sie hier: Wie kann ich TM erlernen?

Die TM richtig weiterzugeben erfordert eine korrekte persönliche Unterweisung und ordnungsgemäße Folgetreffen. TM ist eine natürliche Technik, aber „natürlich“ bedeutet nicht für jeden das Gleiche. Obwohl sich die TM-Technik nur den instinktiven und universalen Wunsch des Geistes zunutze macht, zu transzendieren, ist auf der Ebene des normalen, aktiven Denkens jeder Mensch unterschiedlich. Das erfordert eine jeweils unterschiedliche und auf jeden persönlich zugeschnittene Anleitung, um jeden Menschen zur Erfahrung des Transzendierens hinzuführen.

Wenn die Menschen die TM erlernen, werden sie unterschiedliche Erfahrungen machen. Die Erfahrung hängt vom Zustand des Nervensystems ab, der bei jedem Menschen anders ist. Dann ist es wichtig, dass jemand da ist, der durch diese Erfahrungen führt und alle persönlichen Fragen beantwortet, die möglicherweise auftauchen.

Um dies richtig zu machen, braucht es intensives Training und gute Ausbildung. TM unterrichten kann man nicht lernen, indem man zwei Seiten im Internet liest … und sich dann einfach Meditationslehrer nennt. Wenn dies so einfach wäre, dann hätte die TM-Organisation einfach diese zwei Seiten selbst ins Internet gestellt, denn das wäre ein viel einfacherer und schnellerer Weg, um eine bessere Welt zu schaffen – beziehungsweise wäre …, wenn es denn so einfach wäre … und die Erfahrung des Transzendierens nie verlorengegangen wäre … die Welt wäre bereits in einem viel besseren Zustand.

Aber leider ist es nicht ganz so einfach. Ein TM-Lehrer muss eine langwierige Ausbildung durchlaufen, um in der Lage zu sein, jemanden zu unterweisen und ihn auch danach weiter richtig zu betreuen. Das Wissen, wie man diese Technik lehrt, war verlorengegangen, und dadurch begannen die Menschen, die Meditation fälschlicherweise als eine Art Kontrolle des Geistes zu interpretieren. Meditation zu unterrichten ist einfach, den Menschen das Transzendieren beizubringen erfordert weit mehr Kompetenz.

Ein TM-Kurs besteht aus insgesamt sieben Schritten. Das eigentliche Erlernen der TM geschieht an vier aufeinanderfolgenden Tagen und nimmt insgesamt etwa zehn Stunden in Anspruch. Hinzu kommt ein detailliertes Folgeprogramm mit regelmäßigen weiteren Treffen, einem Wochenendkurs und – falls nötig – lebenslange Beratung. Das ist die Voraussetzung, um diese Technik korrekt zu erlernen – und das ist natürlich mit Kosten verbunden.

Aber alles Geld der Welt reicht nicht aus, um die positiven Wirkungen aufzuwiegen, die sich auf natürliche Art und Weise einstellen werden, wenn man lernt, richtig zu transzendieren: Glück, Gesundheit, Erfolg, Kreativität, Selbstbewusstsein. Und die Mehrheit der Menschen, die TM erlernen und bei der Stange bleiben, werden entdecken, dass es die beste Investition war, die sie in ihrem Leben gemacht haben, auch wenn es nicht ganz billig war.

Die Frage sollte also nicht sein, warum es etwas kostet, TM zu erlernen. Die Frage sollte vielmehr sein, warum die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wir haben hier eine Methode, die erwiesenermaßen effektiver im Gesundheitsbereich ist als jede andere Methode, die jemals untersucht wurde. Und das ist durch mehr wissenschaftliche Forschungsarbeiten belegt als bei jeder anderen Methode. Und doch fließen immer noch jedes Jahr Milliarden Euro, die wir als Steuerzahler aufbringen müssen, auf die Konten der Pharmaindustrie, die nichts anderes im Sinn hat als ihren Profit.

Den meisten Profit machen sie mit chronischen, stressbedingten Krankheiten, bei denen sie auf lebenslange Kunden zählen können, denen sie Medikamente verkaufen, die nur die Symptome unterdrücken, anstatt zu einer wirklichen Heilung zu führen: Krankheiten wie Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und viele andere.

Es sind genau diese Arten von Gesundheitsproblemen, bei denen sich die TM als so wirksam erwiesen hat.

Könnte es vielleicht sein, dass der wahre Grund, warum die TM von den Krankenversicherungen nicht unterstützt wird, genau darin liegt, dass sie so viel Potenzial besitzt, dass sie das gegenwärtige Geschäftsmodell unserer Gesundheitsindustrie erschüttern könnte?

Muss ich meinen Lebensstil ändern, wenn ich Transzendentale Meditation erlerne?

Wenn Sie TM erlernen, müssen Sie nicht Ihren Lebensstil ändern oder sich einer (neuen) Religion zuwenden. TM ist eine Technik, ein einfaches Verfahren, das in alle Kulturen, Religionen und Lebensstile leicht integriert werden kann. Entsprechend wird sie auch fast überall auf der Welt unterrichtet und ausgeübt.

Regelmäßige TM-Praxis hilft uns, mehr wir selbst zu sein, mit unserem Selbst besser in Kontakt zu kommen. All das, was wir nicht wirklich sind – Stress, Abhängigkeit, Sucht, negative Emotionen, Konflikt, Krankheit – verschwinden allmählich, und unser Leben kann sich normalisieren.

Wir werden authentischer. Unsere innere Stimme, die uns sagt, was richtig und was falsch ist, wird stärker. Wenn man TM erlernt und gesund bleiben will, nimmt die Notwendigkeit für Verhaltensregeln und Lebensstiländerungen eher ab. Wir lernen, mehr auf uns selbst zu hören. Als Folge wird sich vieles in die für uns richtige Richtung verändern – Veränderungen, die ganz spontan und natürlich auftauchen.

Meist entwickeln TM-Meditierende eher größere Wertschätzung für ihre eigene Kultur und Religion. Warum? Transzendieren ist eine Grunderfahrung des Menschen. Alle Kulturen und Religionen berichten davon – in der ihnen jeweils eigenen Sprache.

Ein gutes Beispiel ist Pater Gabriel Mejia, Kolumbien: tiefgläubig, katholisch, Priester. Er setzt TM inzwischen bei der Straßenarbeit ein – um Kindern eine neue Lebensperspektive zu geben. Sein Rehabilitationsprojekt (»Saving the Disposable Ones«) zählt heute, mit 52 Zentren, zu den erfolgreichsten in ganz Lateinamerika. TM ist zentraler Bestandteil dieser Arbeit.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung zur Transzendentalen Meditation?

TM bedeutet nicht nur außer-
gewöhnliche persönliche Erfahrungen, sondern auch Forschung auf höchstem Niveau

Heute kann jeder Forschung betreiben und dadurch beweisen, was er beweisen möchte. In der Wissenschaft gibt es jedoch 4 Kriterien, welche die Zuverlässigkeit der wissenschaftlichen Forschung definieren. Forschung über Transzendentale Meditation schneidet meist sehr gut bei allen vier Faktoren ab:

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

 

Qualität und Reproduzierbarkeit

Die Wirkungen von TM: Nur weniges wurde so gründlich erforscht

In den vergangenen 40 Jahren haben mehr als 600 Studien, die an über 250 Universitäten und Forschungsinstituten in 35 Ländern weltweit (Liste der Universitäten) durchgeführt wurden, die positiven Wirkungen der Technik der Transzendentalen Meditation in vielen Lebensbereichen bestätigt. Das bedeutet, dass viele der Effekte durch eine große Anzahl unabhängiger Studien überall auf der Welt bestätigt wurden. In vielen Fällen wurden Meta-Analysen durchgeführt, welche die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien errechnen. Wenn diese Meta-Analysen immer noch eine positive Wirkung zeigen, dann gilt der untersuchte Effekt als noch wesentlich zuverlässiger. Solche Meta-Analysen wurden über die Wirkung von TM auf Bluthochdruck (9 TM-Studien), Sucht (19 TM-Studien), Angst (35 TM-Studien) und Selbstverwirklichung (18 TM-Studien) durchgeführt. In jedem Fall war die Wirkung von TM signifikant größer als bei jeder anderen untersuchten Methode der Persönlichkeitsentwicklung: bis zu achtmal größer.

Der allgemeine Trend bei diesen 600 Studien zeigt auch:

– Studien über TM, die qualitativ hochwertiger sind und strengeren wissenschaftlichen Maßstäben folgen, zeigen tendenziell noch stärkere positive Wirkungen von TM.

– Studien von Forschern, die selbst nicht TM praktizieren, weisen gleichartige oder sogar noch aussagekräftigere Ergebnisse auf als diejenigen Studien, die von Wissenschaftlern durchgeführt wurden, die in einer wie auch immer gearteten Verbindung zur TM oder deren Organisationen stehen.

– Die Wirkungen von TM waren nicht abhängig von den Erwartungen der Testpersonen. Es handelt sich nicht um Placebo. Erwartungseffekte (Placebo-Effekt) sind im Lauf der Zeit stark rückläufig. Die positiven Wirkungen von TM hingegen nehmen mit der Dauer der Versuchsreihen zu.

Gutachtergeprüfte Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften (Peer-Review)

TM in der Forschung: über 350 gutachter-
geprüfte Publikationen (Peer-Review)

Fachzeitschriften spielen in der Wissenschaft eine sehr wichtige Rolle. Sie fungieren als eine Art Filter, um die Forschung vor Studien minderer Qualität zu schützen. Eine Studie wird im Allgemeinen von der Welt der Wissenschaft nur dann ernst genommen, wenn sie in einer solchen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.

Bevor eine Fachzeitschrift eine Forschungsarbeit zur Veröffentlichung akzeptiert, durchläuft das Forschungsprojekt einen Prozess der Begutachtung durch unabhängige Fachkollegen. Das bedeutet, dass die Arbeit durch andere Experten aus demselben Forschungsbereich sorgfältig überprüft wird und diese ihre Meinung dazu äußern, ob die Forschung allen Standards gerecht wird und von ausreichend hoher Qualität ist. Je angesehener die Fachzeitschrift, desto gründlicher ist dieser Prozess, weil ihr Ruf davon abhängt, was sie publiziert.

Forschungen über die Technik der Transzendentalen Meditation sind in über 350 unterschiedlichen Publikationen (Liste der Publikationen) durch mehr als 160 verschiedene Fachzeitschriften überall auf der Welt veröffentlicht worden, auch in fast allen der angesehensten Fachzeitschriften (Liste der Fachzeitschriften). Das ist eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Publikationen zu einem einzigen Thema.

Reproduzierbarkeit

Studien über TM sind zeigen Ergebnisse, deren Signifikanz (p-Wert) oft sehr viel höher ist als erforderlich

In der Physik ist es im Allgemeinen einfach, Ursache und Wirkung zu definieren. In den Humanwissenschaften hingegen ist das viel schwieriger, weil Menschen nicht quantifizierbar und zudem sehr vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sind. Daher ist die »Wahrscheinlichkeit« – die statistische Berechnung der Möglichkeit, dass das Ergebnis Zufall statt kausal bedingt war – ausschlaggebend für die Verlässlichkeit der Ergebnisse. Im Allgemeinen wird der sogenannte »p-Wert« als genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, erachtet wie der Effekt selbst.

Das klingt logisch. Wenn ein Wissenschaftler jemandem ein Medikament gibt und behauptet, das würde den Probanden glücklicher machen und wenn sich derjenige am nächsten Tag tatsächlich ein bisschen glücklicher fühlt, dann kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ursache wirklich das Medikament gewesen war. Vielleicht hat er eine Gehaltserhöhung bekommen, vielleicht hat er sich verliebt, vielleicht war es ein Placeboeffekt. Aber wenn wir das Medikament 100 Testpersonen verabreichen und wenn sich alle 100 Testpersonen im Durchschnitt ein kleines bisschen glücklicher fühlen (übereinstimmende Wirkung), dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Zufall war, wesentlich kleiner. Wenn wir dann noch feststellen, dass alle 100 Testpersonen sich glücklicher als jemals zuvor fühlen (= große Wirkung), können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es kein Zufall war.

Es ist wissenschaftliche Norm, dass Forscher zumindest zu 95% sicher sein müssen, dass eine Hypothesenbestätigung kein Zufall war. Das wird als p < 0,05 angegeben, das heißt: Die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls oder Messfehlers ist kleiner als 5 Prozent. Je übereinstimmender (= zuverlässiger) und je stärker die Wirkung ist, desto geringer ist die Chance, dass es Zufall war – und desto kleiner ist der p-Wert.

Transzendieren wird in alten Überlieferungen so beschrieben:

  1. die höchste menschliche Erfahrung
  2. bedeutsam für die Entwicklung als Mensch

Jahrhundertelang war diese Erfahrung in Vergessenheit geraten. Die Technik des Transzendierens (Meditation) wurde missverstanden und fehlinterpretiert.

Transzendentale Meditation ist die alte, wiederentdeckte, äußerst effektive Methode des Transzendierens des alten Yoga-Systems. Sie dient der Entwicklung des vollen menschlichen und geistigen Potentials, und ihre Wirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft sind enorm.

Die ungewöhnlich kleinen p-Werte, die viele Studien über die Wirkungen von TM zeigen, sind bis zu 1 Million Mal kleiner (= besser) als die vorgeschriebene Norm (p < 0,001 bis p < 0,000000001). Das scheint zu bestätigen: Ihre Wirkungen sind echt, und sie sind außergewöhnlich.

Hören Leute manchmal auf, TM auszuüben? Wie wichtig sind Folgetreffen?

Von allen Meditationstechniken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Leuten, die irgendwann nicht mehr meditieren.

Von allen Meditationspraktiken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Personen, die aufhören, die Meditation anzuwenden.

Wenn man die guten Resultate betrachtet, deren man sich durch das Transzendieren erfreut, ist es schwer vorstellbar, dass irgendjemand jemals aufhören würde, die Transzendentale Meditation anzuwenden. Außerdem ist der Vorgang des Transzendierens selbst sehr angenehm.

Untersuchungen bestätigen, dass die TM von allen anderen Meditationstechniken am konsequentesten angewendet wird und nur sehr wenige aufhören. Dennoch gibt es diese wenigen, die aufhören, die TM-Technik auszuüben. Hierfür können drei Hauptgründe aufgeführt werden.  Wenn Sie diese drei Gründe kennen, die vereinzelt Leute veranlassen, mit dem Meditieren aufzuhören, kann es Sie davor bewahren, dieselben Fehler zu machen:

1. Das Ausüben der Technik ist nicht angenehm und die erwarteten Erfolge treten nicht ein.

Beide Probleme haben dieselbe Ursache. Der natürliche Vorgang des Transzendierens ging verloren. In irgendeiner Weise wurde begonnen, sich zu konzentrieren, sich anzustrengen. Dann ist dieser Vorgang nicht mehr Transzendentale Meditation. Das kann passieren und ist leicht wieder zu korrigieren. Lehrer der Transzendentalen Meditation wurden darin ausgebildet, nicht nur die Technik zu unterrichten, sondern auch irgendwelche Probleme, die möglicherweise auftreten könnten, zu korrigieren. Wenn jemand die Technik der Transzendentalen Meditation erlernt, hat er das Recht, seinen TM-Lehrer jederzeit zu kontaktieren. Er kann ihn bitten, seine Meditation zu überprüfen und zu korrigieren, falls dies notwendig ist. Der Fehler in diesem Fall war nicht, dass etwas falsch gemacht wurde – das kann jedem einmal passieren. Der Fehler war, nicht von der Möglichkeit der Korrektur Gebrauch gemacht zu haben.

Auch wenn die Technik längere Zeit ausgeübt wird, können sich Erfahrungen verändern. Sollten demzufolge Fragen und Zweifel auftauchen, könnte dies die richtige Ausübung beeinträchtigen. In diesem Moment ist es sehr wichtig, dass ein Lehrer erreichbar ist. Er kann diese Fragen beantworten, die Zweifel beseitigen und so den Weg für den weiteren Fortschritt bereiten.

2. Der Kurs wird nicht beendet oder es fehlt Geduld, auf die Ergebnisse zu warten.

Einige Personen, welche die TM erlernen, erfahren schon in den ersten Wochen, selbst schon in den ersten Tagen die positiven Auswirkungen. Bei anderen wiederum dauert es etwas länger, bis sie die positiven Transformationen und die vielen guten Auswirkungen bemerken. Es ist wichtig, den ganzen TM-Kurs zu besuchen, bevor man eine Aussage über dessen Auswirkungen macht. Wir weisen darauf hin, erst dann zu beginnen, wenn der gesamte Kurs besucht werden kann. Dies schließt die 7 Schritte des Erlernens der Technik mit ein und mindestens 3 Monate, in denen die Technik zu Hause ausgeübt wird. In dieser Zeit sollte die Meditation regelmäßig durch den TM-Lehrer überprüft werden. Es wird sehr angeraten, nach 2 bis 3 Monaten einen Wochenendkurs zu besuchen, um die Erfahrungen zu vertiefen. (Der erste Wochenendkurs ist in der TM-Kursgebühr enthalten, nicht aber dessen Hotelkosten.)

3. Das Ziel wurde erreicht.

Viele Menschen beginnen mit der Transzendentalen Meditation und haben ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen, zum Beispiel eine Depression los zu werden. Nach einer Weile bemerken sie, dass die Depression verschwunden ist und somit das Ziel erreicht wurde. In diesem Fall fehlt die Hauptmotivation, um die Ausübung fortzusetzen.

4. Zu wenig Zeit zu meditieren.

Wer mit der Transzendentalen Meditation beginnt, erfährt normalerweise mehr Energie. Man möchte diese völlig genießen, oder man übernimmt mehr und mehr Verantwortung und bemerkt, dass man für die Meditation keine Zeit mehr hat.

Man sollte nicht vergessen, dass der neue Erfolg nur ein Nebeneffekt einer viel ganzheitlicheren Transformation ist. Solange man nicht ganz glücklich, völlig gesund – solange man nicht immer ganz bei sich ist und nicht sofort die optimale Lösung für irgendein Problem findet, ist immer noch eine bessere Erfahrung möglich. Solange man nicht in völliger Einheit mit allem und jedem ist, solange ist eine noch schönere und bessere Erfahrung möglich.

5. Die Wichtigkeit der langfristigen Betreuung

Deshalb raten wir sehr, das Betreuungsprogramm, das als Teil des TM-Kurses angeboten wird, zu nutzen, damit ein größeres intellektuelles Verständnis von dem wächst, was wirklich passiert.
Der Schüler sollte sich nicht scheuen, den Lehrer zu bitten, seine Ausübung der Transzendentalen Meditation regelmäßig zu überprüfen, da er dafür gezahlt hat. In wieweit jemand das Betreuungsprogramm nutzt, ist jedem selbst überlassen. Sein TM-Lehrer oder ein anderer TM-Lehrer der weltweiten Organisation wird immer da sein, wenn er benötigt wird.

 

 

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