Im Sommer tut eine halbe Stunde Mittagsschlaf gut

24. Juni 2022
Ein junger Mann genießt seinen Mittagsschlaf auf einer Hängematte in der Sonne.

Die sommerliche Hitze macht uns aus ayurvedischer Sicht deutlich: Es ist Zeit, sich um das Pitta-Dosha anzunehmen und für kühlende Effekte zu sorgen.

Im Sommer ist die Sonne am stärksten. Auch das Vata-Dosha verstärkt sich. Darauf weist der ayurvedsiche Arzt Vaidya Prathmesh Vyas in einem Video für die Maharishi Ayurveda Privatklinik in Bad Ems hin. Im Körper sammelt sich viel Hitze an, man schwitzt und fühlt sich daher auch leichter gestresst. Dadurch schläft man vielleicht auch in der Nacht schlecht, wodurch die Müdigkeit sich noch verstärkt. Daher ist es gut, in der Sommerzeit bei Temperaturen um die 30 Grad eine halbe Stunde Mittagsschlaf einzulegen. „Das ist eines der wichtigen Dinge im Sommer,“ sagte der Vaidya.

Hier das Video der Maharishi Ayurveda Klinik mit Vaidya Prathmesh Vyas: Gesund und vital durch den Sommer

 

Kühlende Gemüse tun gut

Dann kann man für den Rest des Tages weiterarbeiten. Zweitens sollte man im Sommer viel Wasser trinken, um das System gut zu hydrieren, heißt es weiter in dem Videobeitrag. Außerdem sollte man kühle Gemüse essen – beispielsweise Gurken, Avocado, Chicorée und Zucchini. Diese Gemüsearten wirken kühlend auf den Körper. Auch Süßigkeiten sind im Sommer ein besonderer Genuss, gerade auch Eiscreme. Auch das gehört eben zum Sommer.

Im Sommer ist es außerdem eine gute Idee, für kühlende Effekte zwei- bis dreimal täglich zu duschen oder alternativ ins Schwimmbad zu gehen. Der Sommer ist überdies eine besonders gute Zeit für Aromaöle. Auch eine Kopfmassage mit kühlenden Ölen ist gut, so beispielsweise mit Kokosöl. Es gibt auch auf den Sommer abgestimmte Panchakarma-Kuren.

Eine Auswahl grüner und gelber Zucchini. Der Ayurveda empfiehlt diese kühlende Gemüsesorte.

Bei Zucchini handelt es sich um ein kühlendes Sommergemüse.

Die Doshas im Ayurveda und Tipps für den Sommer

Von Désirée Müller, Press’n’Relations

Ayurveda kennt drei Konstitutionen, auch Doshas genannt, die uns Menschen charakterisieren. Sie dienen als Basis, um mit der ganzheitlichen Gesundheitslehre Ungleichgewichte im Körper auszugleichen. Das feurige Dosha im Ayurveda heißt Pitta und hat seinen Sitz im Magen, im Zwölffingerdarm und im Dünndarm. So dominiert bei Pitta das Element Feuer und es steht für Energie und Leistungsstärke. Der Nachteil: Pitta kann sich aber auch überhitzen – physisch und psychisch.

Kühlende Lebensmittel wie Rohkost, Salate, Gurke, Zucchini in kleinen Mengen sowie Gemüsesuppen, Gemüsereis oder Nudeln sind ideal für Pitta-Typen oder -Zeiten. Lauwarmes stilles Wasser kann womöglich besser sein als eiskaltes, dazu Kräutertees, ayurvedische Limonaden oder Lassis. Sie unterstützen dabei den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Perfekter Durstlöscher: Pitta-Tee mit den Inhaltsstoffen Rosenblüten, Süßholz, Eisenkraut und Wacholderbeeren. Die richtigen Gewürze und Kräuter wie Pfefferminze, Koriander, Salbei oder Fenchel helfen ebenfalls wunderbar – wie das ayurvedische Allheilmittel Kurkuma oder Aloe Vera. Chili, Pfeffer, zu viel Salz oder Ingwer hingegen sollten eher vermieden werden. In die Ayurveda-Sommerküche gehören unbedingt: Kokosnuss, Weintrauben, Gurken, Avocado, Papaya, Bananen, Auberginen und Zucchini. Süß, bitter und herb sind also die Geschmacksrichtungen für den Sommer.

Vier Eis in der Waffel.

Ein Eis im Sommer schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch kühlende Effekte.

Das passende Sportprogramm

Strahlender Sonnenschein lädt natürlich dazu ein, die Zeit im Freien zu verbringen. Der Halb-Marathon in der Mittagshitze ist trotzdem eine schlechte Idee. Ein kleiner Spaziergang im Wald, Schwimmen oder eine Yoga-Einheit unter einem schattigen Baum eignen sich viel besser. Zudem sind in der Pitta-Zeit Entspannungspausen und genug Schlaf von großer Bedeutung. Meditation und Atemübungen am kühlen Morgen sind perfekt. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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