Ringlstetter braucht nur einen Stuhl zum Loslassen

29. November 2023
Hannes Ringlstetetter steht mit Gitarre und Mikrofon auf einer Bühne

„Sitzen und blöd schauen“ – so wird in der auflagenstarken Süddeutschen Zeitung (SZ) der Entertainer Hannes Ringlstetter zitiert – als „Grundtalent zum Meditieren“. Heute ist er Profi darin, dank Transzendentaler Meditation – und muss auch gar nicht mehr blöd schauen . . . 

Meditieren ist Ringlstetters neue Leidenschaft. „Nach einem Schwächeanfall lernte der Entertainer, wie man meditiert. Heute braucht er nur einen Stuhl, um loslassen zu können. Und lässt sich dabei nicht mal von einer Spülmaschine stören“, so überschreibt Kathrin Hollmer ihr Feature über das niederbayerische Multitalent – Kabarettist, Schauspieler, Musiker, Moderator, Autor – Hannes Ringlstetter.

Früher getrieben, jetzt tiefenentspannt

Hollmers Artikel beginnt szenisch: „Am Ostufer des Starnberger Sees schiebt Hannes Ringlstetter seinen Stuhl ein Stück nach links . . . Der See hat das Grau des Himmels angenommen . . . “ Den Dreiundfünfzigjährigen bezeichnet sie als tiefenentspannt. Doch die Gelassenheit habe er sich erst erarbeiten müssen. Seine turbulenten Jahre – Soloprogramm, Serienschauspieler, Moderation einer Kleinkunstshow im Bayerischen Fernsehen, Comedy-Sendung in der ARD, Late-Night-Show im BR, Kabarett, Tourneen mit seiner Band und vieles mehr – hätten ihm einiges abverlangt. Im August 2019 machte er „eine total krasse Erfahrung“. Er erlitt auf der Bühne einen Schwächeanfall. In der Folge, berichtet die SZ, habe er eine Entspannungstechnik gesucht, mit der er wegkommt von seiner Getriebenheit.

Eine Person sitzt auf einer Bank und liest eine Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber, wie Hannes Ringlstetter die TM praktiziert. Foto: Roman Kraft auf Unsplash

Unruhe wird zu Ruhe

In Hollmers Beitrag erfahren wir: Über einen Freund lernte Ringlstetter einen Meditationslehrer kennen und begann in München mit der Transzendentalen Meditation (TM). Transzendental würden viele mit Esoterik verbinden, wird Ringlstetter zitiert, „dabei bedeutet transcendere einfach, etwas hinter sich zu lassen, Unruhe wird zu Ruhe, laut zu leise, viel zu wenig“.

Schöner können es auch die TM-Lehrerinnen und -Lehrer nicht ausdrücken, welche die Technik der Transzendentalen Meditation rund um den Globus lehren. Und dann findet sich im SZ-Beitrag noch ein Ringlstetter-Bonmot: „Wir konnen uns nicht in die Entspannung denken.“ Für ihn sei die Meditation ein kurzer Reset. „Oft merke ich erst später am Tag, dass ich durch die zwanzig Minuten am Morgen noch mal eine Kraftreserve finde.“ Auch diese Erfahrung deckt sich mit der von vielen TM-Praktizierenden.

Transzendentale Meditation als Reset

Nachdem Ringlstetter die Technik der TM an ein paar Abenden „gscheit“ gelernt hat, habe das mit der Zeit auch seine Lebensweise verändert, erfahren wir im letzten Drittel des Features. „Die Gier auf Alkohol und ungesundes Essen sei ihm vergangen, dafür fallen ihm Auszeiten leichter“, ist in der SZ zu lesen. Der Beitrag endet mit dem „Im-Moment-Sein“, das Ringlstetter bereits vor Jahren in einer Talkshow mit dem Begriff „Goasgschau“ beschrieben habe: „einen abwesenden, leeren Blick, wie die Ziege das der Mundart nach bisweilen tut. Sitzen und blöd schauen, sagte Ringlstetter damals, sei Meditation, er könne das nicht so gut. ,Inzwischen kann ich es aber tatsächlich‘.“

„Heute schaue ich, ob ein vernünftiger Stuhl zum Meditieren da ist“

Nicht zu vergessen: „der Stuhl“, auf dem er im SZ-Bild sitzt – auf Holzplanken im Freien – vor ihm der See. Der Bildtext dazu: „Früher habe ich im Hotelzimmer immer als Erstes getestet, ob der Fernseher funktioniert und die Matratze erträglich ist. Heute schaue ich, ob ein vernünftiger Stuhl zum Meditieren da ist. Bequem soll er sein, aber nicht so, dass man sich hineinfläzt. Die Füße brauchen Bodenkontakt.“ So ändern sich die Prioritäten – und auch das hätte kaum ein TM-Lehrer oder eine TM-Lehrerin besser sagen können. Nur Maharishi Mahesh Yogi vielleicht, der Begründer der Transzendentalen Meditation, der jeder Ausrede, man fände keine Zeit zum Meditieren, mit etwa folgender Antwort den Wind aus den Segeln nahm: „Auf Reisen finden wir am Abend irgendwo ein Restaurant, das geöffnet ist, und ein Hotel, das ein Bett bereithält.“ Also: „Why can’t we have a chair?“ (Warum können wir keinen Stuhl haben?)

Das Thema Stuhl zum Meditieren und TM fasziniert auch andere, zum Beispiel Paul Higgins. Wenn Sie den SZ-Beitrag über Hannes Ringlstetter im Original gelesen haben, können Sie sich gleich den nicht weniger inspirierenden Essay von Higgins vornehmen: „The Empty Chair“ – 888 Days of Transcendental Meditation“; bei paul-michael-higgins.medium.com zu finden.

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