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Den Blutdruck senken: Wie TM funktioniert

Die American Heart Association empfiehlt TM

Die American Heart Association (AHA) hat kürzlich eine Analyse über 40 Jahre Forschung zu allen Methoden der Blutdrucksenkung veröffentlicht. Sie kam zu dem Schluss, dass TM die einzige Meditationstechnik ist, für die eine echte Wirkung nachweisbar ist. Daher gab sie in ihrer Publikation Ärzten grünes Licht für TM als eine Methode der klinischen Behandlung bei Bluthochdruck. Von allen anderen Meditations- und Entspannungstechniken, auch Achtsamkeit und Yoga, wurde abgeraten, da eine positive Wirkung auf den Blutdruck nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.

Wie kann eine einfache Meditationstechnik den Blutdruck senken?

Es ist allgemein bekannt, dass der Blutdruck steigt, wenn wir uns verspannen. Das Transzendieren, der Bewusstseinszustand, den wir durch die Ausübung der TM spontan erreichen, entspricht einem sehr tiefen Entspannungszustand, der sowohl zu einer Senkung des Blutdrucks führt als auch eine sehr starke Fähigkeit im Körper aktiviert, sich selbst zu heilen beziehungsweise alle Fehler selbst zu korrigieren (siehe Transzendieren = Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers). Auf längere Sicht führt das dazu, dass man auch außerhalb der Meditation entspannter bleibt und sich der Blutdruck normalisiert.

Das kann man zum Beispiel messen, indem man Plasma–(Blut)–Lactat (ein Stresshormon, das mit dem Blutdruck zusammenhängt), misst. Eine Analyse der Durchschnittswerte von 31 verschiedenen TM-Studien zeigte, dass Plasma-Lactat während der Ausübung der TM stark abnahm, viel mehr als bei Entspannung und sogar mehr als während des Schlafs. Es blieb nach 3 – 4 Monaten auch außerhalb der TM-Praxis niedrig.

Positive Nebenwirkungen

Medikamente können den Blutdruck senken, sind aber kostenaufwendig und haben alle möglichen negativen Nebenwirkungen. Außerdem werden die Symptome oft nur unterdrückt, ohne das Problem wirklich zu lösen. Wenn man mit der Medikation aufhört, steigt der Blutdruck gewöhnlich wieder. Beim Transzendieren jedoch stellte sich eine Langzeitwirkung heraus. Indem man den Geist „nach Hause“ führt und dem Körper die Chance gibt, sich selbst zu heilen, verbessern sich alle Lebensbereiche: Gesundheit, Wohlergehen, Glück, Beziehungen und Erfolg – und es gibt sogar positive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.

Der Langzeiteffekt der TM bei Bluthochdruck: Wissenschaftliche Forschung

Die Forschung über die Wirkung der TM auf Bluthochdruck ist aus zwei Gründen außergewöhnlich:
1. Sie zeigt eine außergewöhnliche Wirkung, da Bluthochdruck schwierig zu heilen ist.
2. Diese Wirkung wird durch mehrere hochqualifizierte Studien bestätigt.

Die National Institutes of Health (NIH) sind ein Forschungsinstitut der amerikanischen Regierung, das für seine hohen Forschungsstandards bekannt ist. Obwohl sie sehr anspruchsvoll bei der Auswahl ihrer Forschungsprojekte sind, haben sie mehr als 24 Millionen US Dollar für die Erforschung der Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf die größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgegeben: Bluthochdruck, Insulinresistenz und Arteriosklerose. Der Grund: Transzendentale Meditation funktioniert und sie ist die einzige Methode, die wirklich funktioniert.

Diese Studie zum Beispiel beobachtete 127 afroamerikanische Versuchspersonen mit einem durchschnittlichen Blutdruck von 179/104 mm Hg zu Beginn der Studie. Sie wurden per Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt: eine TM-Gruppe; eine Gruppe, die eine Entspannungstechnik ausübte (progressive Muskelentspannung)  – und eine Kontrollgruppe, die Hinweise erhielt, wie wichtig eine Änderung des Lebensstils ist. Die Forscher wussten nicht, wer zu welcher Gruppe gehörte.

Innerhalb von drei Monaten war der Blutdruck bei der TM-Gruppe um 10,7/6,4 mm Hg gesunken im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keine signifikanten Veränderungen aufwies (p < 0,0003 / p < 0,00005). (Was ist ein p-Wert?) Die Entspannungsgruppe zeigte eine leichte Abnahme, aber dreimal weniger als die TM-Gruppe. Quelle: Hypertension 26: 820–827, 1995. Die Technik der Transzendentalen Meditation erweist sich als die einzige alternative Heilmethode, die funktioniert.

Die folgende Studie ist eine durch die NIH finanzierte Metaanalyse, eine Berechnung der durchschnittlichen Wirkungen aller jemals über die TM-Technik und über alternative Stress reduzierende Methoden veröffentlichten Studien. Diese Analyse zeigt, dass nur die TM eine statistisch signifikante Wirkung auf die Senkung des Blutdrucks hatte (durchschnittlich -5 mm Hg,   p < 0,0002). Dieses Ergebnis wurde in den Current Hypertension Reports 9: 520–528, 2007 veröffentlicht. Hier können Sie die gesamte Publikation lesen.

Dieser Effekt ist hier nicht so groß wie in der vorhergehenden Studie, weil die meisten TM-Studien mit Testpersonen mit nur leicht erhöhtem Blutdruck durchgeführt wurden; in der vorhergehenden Studie jedoch war der Blutdruck zu Beginn der Studie sehr hoch. Der rote Faden, der sich durch die meisten TM-Studien zieht: Je mehr der Patient es nötig hat, desto größer ist der Effekt. Die Transzendentale Meditation hat eine ausgleichende Wirkung auf das gesamte Nervensystem – und je mehr das System aus dem Gleichgewicht geraten ist, desto größer ist der normalisierende Effekt.

Weitere NIH-Studien haben herausgefunden, dass:

• viele Ausübende der Transzendentalen Meditation die Einnahme blutdrucksenkender Mittel reduzieren oder ganz einstellen können, ohne dass der Blutdruck anschließend wieder steigt,

• TM auch bei Bluthochdruck in der Jugend funktioniert,

• TM die Insulinresistenz senkt, (siehe Diabetes),

• unter Herzpatienten, die über 9 Jahre beobachtet wurden, bei der TM-Gruppe 43 % weniger Fälle von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod auftraten. Wenn nur diejenigen in Betracht gezogen wurden, welche die TM tatsächlich regelmäßig ausübten, lag der Unterschied bei 61 % (siehe Herzprobleme),

• bei Ausübenden der TM Arteriosklerose zurückgeht (siehe Arteriosklerose).

Insgesamt wurden mehr als 30 Studien über die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf Bluthochdruck durchgeführt. Diese bestätigen den Effekt bei unterschiedlichen Altersgruppen und in verschiedenen Teilen der Welt.

Die NIH-Studie (mit sämtlichen Publikationen) finden Sie unter: http://www.doctorsontm.com/national-institutes-of-health

Ärzte unterstützen die TM.

Die NIH-Studie hat unter anderem dazu geführt, dass Dr. Mehmet Oz, der weltbekannte Arzt und einflussreichste Herzspezialist der USA, die Technik der Transzendentalen Meditation voll unterstützt. (Siehe Video Amerikas berühmtester Arzt unterstützt die TM.) In dem Video spricht Dr. Oz über die Wirkung der TM auf drei große Risikofaktoren für Herzprobleme: Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes.

Der deutsche Allgemeinarzt Dr. Michael Matthis hat sich eingehend mit dem Thema Herzgesundheit und Transzendentale Meditation befasst und schreibt darüber in dem Artikel Dem Herzen zuliebe.

Weitere Informationen über die Wirkung der Transzendentalen Meditation bei Bluthochdruck finden Sie unter Ärzte beantworten Fragen: TM und Bluthochdruck.

Dem Herzen zuliebe

Dem Herzen zuliebe: Transzendentale Meditation

von Dr. Michael Matthis

Menschen mit einer koronaren Herzerkrankung können das Risiko für einen Infarkt um fast 50 % senken, wenn sie zweimal täglich 20 Minuten Transzendentale Meditation (TM) praktizieren. Das ergab eine Studie, die auf der Jahresversammlung der American Heart Association im November 2009 in Orlando, Florida, vorgestellt wurde.

Die Studie wurde von der US-Gesundheitsbehörde National Heart, Lung and Blood Institute mit 3,8 Millionen US-Dollar gefördert und vom Medical College Wisconsin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Naturheilkunde und Vorbeugung der Maharishi University of Management, Iowa, USA, durchgeführt.

Über einen Zeitraum von neun Jahren wurden 200 Patienten mit verengten Herzkranzarterien mit einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren untersucht. Nach dem Zufallsverfahren wurden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine die stressreduzierende Technik der Transzendentalen Meditation ausübte, während die andere Gesundheitserziehung erhielt, um die traditionellen Risikofaktoren zu minimieren. Zusätzlich erhielten beide Gruppen die übliche ärztliche Betreuung.

Die TM-Gruppe zeigte gegenüber der Kontrollgruppe:

1. 47 % weniger Sterberate, Herzinfarkt und Hirnschlag,

2. eine klinisch signifikante Reduktion von zu hohem Blutdruck (5 mm Hg im Mittel),

3. eine wesentliche Verringerung von psychischem Stress.

Herzkreislauferkrankungen zählen in Europa zu den Haupttodesursachen und machen nahezu die Hälfte aller Todesfälle aus. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen als an allen Krebserkrankungen zusammen.

Gut fürs Herz-Kreislaufsystem

Dass die einfache und leicht zu erlernende Entspannungstechnik der Transzendentalen Meditation dem Herz-Kreislaufsystem gut tut, ergab bereits eine fünfjährige Studie von 1987 (Psychosomatic Medicine 49(1): 493–507, 1987) an 2.000 Langzeitmeditierenden, die deutlich weniger Krankenkassenleistungen als andere Kassenmitglieder in Anspruch nahmen. Im Herz-Kreislauf-Bereich hatten sie sogar 78 % weniger Leistungen beansprucht.

Zwei Übersichtsarbeiten, veröffentlicht im American Journal of Hypertension 21, 310, 2008 (Current Hypertension Reports 9:520–528, 2007) belegten, dass Transzendentale Meditation den Blutdruck genauso deutlich senkt wie Medikamente. Dieser Effekt ließ sich nur bei TM, jedoch nicht bei anderen Entspannungstechniken nachweisen. Weitere Studien zeigten, dass sich durch TM langfristig blutdrucksenkende Medikamente einsparen lassen (Am. J. Hypertension, 18, 88-98, 2005), arteriosklerotische Veränderungen an der Halsschlagader verringern (Stroke, 31: 568-573, 2000), Komponenten des metabolischen Syndroms (wie die Insulinresistenz und die Herzfrequenzvariabilität) verbessern (Archives of Internal Medicine, 166:1218-1224, 2006) und dass sich TM günstig auf Herzschwäche und Angina pectoris auswirkt. In den letzten zehn Jahren wurde die Erforschung der Wirkung von TM auf Herz-Kreislauferkrankungen mit mehr als 20 Millionen Dollar öffentlichen Fördermitteln unterstützt.

Gut für den Geist

Wissenschaftler erforschten in den letzten Jahrzehnten auch die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf den Geist. Schon nach wenigen Monaten TM stellten sie eine deutliche Verringerung von Ängstlichkeit, Depressivität, Schmerzempfindlichkeit, Schlafstörungen sowie Nikotin- und Alkoholmissbrauch fest. Kreativität und wesentliche Komponenten der Intelligenz (Fluid Intelligenz, praktische Intelligenz, emotionale und moralische Reife) nahmen dagegen zu.

Ruhevolle Wachheit – Umschalten auf Regeneration

Wie lässt sich diese umfassende Wirkung der Transzendentalen Meditation erklären? Die TM, die von Maharishi Mahesh Yogi aus der Vedischen Tradition entwickelt und seit 1959 im Westen verbreitet wurde, ermöglicht die Erfahrung eines Zustandes ruhevoller Wachheit, der physiologisch mit tiefgreifenden, physiologischen Regenerations- und Anpassungsvorgängen einhergeht und damit die „innere Intelligenz“ des Körpers belebt.

Chronischer Stress – beteiligt an vielen Erkrankungen

In den letzten zwei Jahrzehnten konnte belegt werden, dass chronischer Stress bei der Entstehung vieler Erkrankungen eine große Rolle spielt. Man schätzt, dass 75 – 90 % aller Arztbesuche mit stressbedingten Beschwerden und Krankheiten zusammenhängen. Psychosozialer Stress spielt auch bei der Entstehung von Herzkreislauf-Erkrankungen eine große Rolle: Die bei akutem Stress ausgeschütteten Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol erhöhen den Herzschlag, den Blutzuckerspiegel, den Tonus der Blutgefäße und die Blutgerinnung, wodurch der Körper für die sogenannte „Flucht- oder Kampfreaktion“ vorbereitet ist: Wir haben mehr Energie, sind konzentriert und einsatzbereit, und etwaige Wunden verschließen sich schneller.

Langanhaltender chronischer Stress schädigt jedoch den Körper und trägt zu Bluthochdruck, Diabetes, verstärkter Arteriosklerose und erhöhtem Risiko für Gefäßverschluss, Herzinfarkt und Schlaganfall bei.

Da chronischer Stress das Immunsystem durch eine verstärkte Sympathikus-Aktivierung und verringerte zelluläre Abwehr schwächt, wird er auch mit Krebs in Zusammenhang gebracht. Außerdem wirkt er sich schädlich auf die Hirnfunktion aus: Er schwächt das Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis sowie die innere Regulation, da bestimmte Gehirnbereiche durch erhöhten Cortisolspiegel beeinträchtigt werden.

Transzendentale Meditation baut Stress besonders gut ab

Während der TM erreicht der Körper im Vergleich zu anderen Entspannungsmethoden einen einzigartigen Zustand tiefer Ruhe, die doppelt so tief ist wie im Tiefschlaf. Schon während der ersten Minuten der Meditation nehmen Atemfrequenz, Blutlactat und Sauerstoffverbrauch drastisch ab, während der Hautwiderstand deutlich zunimmt. Die subjektive Erfahrung ruhevoller Wachheit geht neurophysiologisch mit einer verstärkten Durchblutung der präfrontalen Gehirnbezirke und verstärkter EEG-Kohärenz im Alpha-Wellenbereich – besonders im präfrontalen Bereich – einher.

Endokrinologisch zeigen sich während der Ausübung dieser Meditation Zeichen einer vegetativen Umschaltung: Plasmacortisol nimmt im Vergleich zu Personen, die sich mit geschlossenen Augen entspannen, um 33 % ab und Vasopressin und Serotonin – ein stimmungsanhebendes Hormon, das Ruhe und Regeneration fördert – nehmen zu. Weitere Studien zeigen einen erniedrigten Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel bei Langzeitmeditierenden und eine geringere Anzahl von Adrenalinrezeptoren im Körper.
In einer randomisierten Studie bei Jugendlichen (Psychoneuroendocrinology vol 22 (4), 1997) zeigte sich nach vier Monaten TM eine bessere Adaptionsreaktion auf Stress-Situationen: niedrigere Cortisol-Spiegel im Alltag, erhöhter Cortisol-Anstieg auf akute Stressreize und schnellere Rückkehr zu niedrigen Ausgangs-Cortisolwerten nach Ende der Stresssituation.

Die während der Meditationspraxis auftretende Zunahme der EEG-Kohärenz weist auf größere Geordnetheit der Gehirnfunktionen. Die bessere Zusammenarbeit weit entfernt liegender Hirnareale führt zu einem neuen integrierten Arbeitsstil des Gehirns und bleibt bei längerer Meditationspraxis zunehmend auch während der Aktivitäten im Alltag erhalten. Wissenschaftler konnten aufzeigen, dass EEG-Kohärenz mit zunehmender Intelligenz, Kreativität, Problemlösefähigkeit, moralischer Reife und einer Integration des Nervensystems verbunden ist.

Fazit

In den letzten vier Jahrzehnten ist Transzendentale Meditation zunehmend zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden. TM kann einen großen Beitrag in der Behandlung von Herzkreislauferkrankungen leisten. Die Wirkung ist erstaunlich weitgestreut, sowohl präventiv als auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Die Technik kann in wenigen Tagen von autorisierten Lehrern der Transzendentalen Meditation erlernt werden, erfordert keine Änderung der Lebensweise und kann von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund ausgeübt werden.  Die Adresse des Lehrers oder der Lehrerin für Transzendentale Meditation in Ihrer Gegend erfahren Sie bei der deutschen TM-Organisation (0800-624274744) oder www.meditation.de

Dr. Michael Matthis ist Allgemeinarzt, zert. Diabetologe und seit 1994 in Lübeck als Allgemeinarzt tätig. Seit seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit den Auswirkungen der Transzendentalen Meditation auf die Gesundheit. Außerdem ist er Dozent der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda.

Ärzte antworten: Bluthochdruck und TM

 

Dr. Gary P. Kaplan ist Arzt (Neurologe) und außerordentlicher Professor für klinische Neurologie an der New York University School of Medicine, USA. Er graduierte an der University of Michigan. Für seine herausragenden Leistungen bei der Förderung und Verbesserung der klinischen Ausbildung von Ärzten wurde er mit dem Albert H. Douglas Award der Medical Society des Bundesstaates New York ausgezeichnet.

Dr. Vernon Barnes, Arzt (Physiologe), forscht am Georgia Prevention Institute des Medical College of Georgia in Augusta, USA. Das Institut erhielt von der American Heart Association und dem National Heart, Lung, and Blood Institute 1,5 Millionen Dollar, um die Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf afro-amerikanische Jugendliche mit einem Bluthochdruck-Risiko zu untersuchen. Er ist Mitglied der American Psychosomatic Society, der International Society of Hypertension in Blacks und der Society for Behavioral Medicine.

Frage: Welcher Wirkmechanismus könnte erklären, wie die Transzendentale Meditation den Blutdruck senkt?

Dr. Barnes: Chronischer Umwelt- und psychosozialer Stress führen zu einer akuten Erregung des sympathischen Nervensystems. Dadurch gerät die Biochemie des Nervensystems aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist eine übermäßige Stressreaktion, die zur Kontraktion der Blutgefäße und schließlich zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt.
Ausgleichende Maßnahmen zur Stressminderung, vor allem die Ausübung der Transzendentalen Meditation, beeinflussen ebenfalls das sympathische Nervensystem. Langfristig führen sie dazu, dass der Blutdruck nicht mehr so stark auf akute Stressreize reagiert. Lässt die kardiovaskuläre Reaktion auf akute Ereignisse nach, lässt auch der Druck auf das Herz allmählich nach, und der Blutdruck sinkt. Aufgrund dieser Wirkungen leistet TM einen wichtigen Beitrag, um Bluthochdruck vorzubeugen. Siehe 
Warum ist TM so ein wirksames Mittel gegen Stress?.

Frage: Wie lange muss man meditieren, bevor Verbesserungen des Blutdrucks festzustellen sind?

Dr. Barnes: Da sich die Menschen voneinander unterscheiden, lässt sich nicht genau vorhersagen, wie rasch der Blutdruck fallen wird. Die Studien zeigen, dass der Bluthochdruck in den meisten Fällen innerhalb von ein bis zwei Monaten signifikant sinkt. Die Verbesserungen können aber auch früher eintreten.

Frage: Gibt es Hinweise, dass allein die Ausübung der Transzendentalen Meditation ausreicht, um den Bluthochdruck zu senken?

Dr. Kaplan: Auf jeden Fall. Mehrere Studien über Jugendliche (American Journal of Hypertension, 2004) und ältere erwachsene Bluthochdruck-Patienten (Hypertension, 1999) zeigten, dass schon nach wenigen Monaten zweimal täglicher Praxis der Transzendentalen Meditation der Blutdruck sinkt. Der Bedarf an blutdrucksenkenden Medikamenten verringerte sich. In einigen Fällen konnten die Mittel sogar abgesetzt werden. Wer aufgrund seines hohen Blutdrucks mit Medikamenten behandelt wird, sollte nach dem Erlernen der Transzendentalen weiterhin regelmäßig seinen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann dann die positiven Effekte auf den Bluthochdruck kontrollieren und überprüfen, ob die Behandlung mit Medikamenten fortgesetzt werden sollte.

Frage: Als Folge eines chronischen Bluthochdrucks verhärten und verdicken sich die Gefäßwände der Arterien (Arteriosklerose). Das kann zu Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Gibt es Hinweise, dass sich die Arteriosklerose durch die Technik der Transzendentalen Meditation zurückbildet?

Dr. Kaplan: Eine geradezu bahnbrechende Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Stroke, dokumentiert, dass sich bei Herzpatienten durch regelmäßige Praxis der Transzendentalen Meditation die Intima-Media-Dicke der Karotisarterienwand verringert. Vergrößerte Wandstärken weisen auf Verhärtungen der Arterien hin – es sind Warnsignale. Die Studie zeigt mithin eine Abnahme von Arteriosklerose durch TM.

Frage: Weshalb ist Bluthochdruck ein so großes Gesundheitsrisiko?

Dr. Barnes: Bevölkerungsstatistiker rechnen damit, dass im Jahr 2025 weltweit rund ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung unter Bluthochdruck leiden wird. Das wäre eine Zunahme um 60 Prozent. 1,56 Milliarden Menschen wären betroffen. Bluthochdruck ist schon jetzt eine große Herausforderung für unser Gesundheitssystem, und daher haben Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Kontrolle dieser Erkrankung eine hohe Priorität.
Das Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln sowie das Risiko für Folgeschäden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert sich bereits deutlich, sobald der Blutdruck um nur wenige mm/HG gesenkt wird (sofern sich dieser Wert über das gesamte Erwachsenenleben aufrechterhalten lässt). Deshalb kann die Technik der Transzendentalen Meditation als blutdrucksenkende, nicht-pharmakologische Maßnahme erheblich zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit beitragen. Das ist eine vielversprechende Nachricht. In weiteren langfristig angelegten Studien soll die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode noch detaillierter untersucht werden.

Frage: Was sind die möglichen Ursachen von Bluthochdruck und Herzerkrankungen?

Dr. Barnes: Eine Ursache für Bluthochdruck ist Stress. Dies dokumentieren epidemiologische Bluthochdruck-Studien, Untersuchungen der Beziehung zwischen Bluthochdruck, Psyche und Alltagsereignissen sowie experimentelle Untersuchungen von kardiovaskulären und neuroendokrinen Reaktionen auf Verhaltens-Stimuli.
Geist und Körper sind eng miteinander verbunden. Wer Transzendentale Meditation ausübt, erfährt einen tiefen geistigen Entspannungszustand und inneren Frieden, verbunden mit innerer Wachheit. Die geistige Entspannung hat unmittelbar auch eine körperliche Entspannung zur Folge, denn sobald der Geist zur Ruhe kommt, erfährt auch der Körper tiefe Ruhe. TM erzeugt mithin einen Entspannungszustand, welcher der Stressreaktion genau entgegengesetzt ist.

Frage: Was weiß die Forschung heute über die Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf den Körper allgemein?

Dr. Barnes: Chronischer Umwelt- und psychosozialer Stress führen zu einer akuten Erregung des sympathischen Nervensystems. Dadurch gerät die Biochemie des Nervensystems aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist eine übermäßige Stressreaktion, die zur Kontraktion der Blutgefäße und schließlich zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt.
Ausgleichende Maßnahmen zur Stressminderung, vor allem die Ausübung der Transzendentalen Meditation, beeinflussen ebenfalls das sympathische Nervensystem. Langfristig führen sie dazu, dass der Blutdruck nicht mehr so stark auf akute Stressreize reagiert. Lässt die kardiovaskuläre Reaktion auf akute Ereignisse nach, lässt auch der Druck auf das Herz allmählich nach, und der Blutdruck sinkt. Aufgrund dieser Wirkungen leistet TM einen wichtigen Beitrag, um Bluthochdruck vorzubeugen.

Frage: Wirkt die Transzendentale Meditation bei jedem?

Dr. Barnes: Ja, sie wirkt bei jedem und zwar deshalb, weil diese Technik vollkommen natürlich ist. In der Regel wirkt sie bereits in der ersten Meditationssitzung. Bis die wohltuenden Wirkungen deutlicher spürbar werden, kann es allerdings etwas dauern. Erhöhter Blutdruck hängt häufig mit Stress zusammen. Wenn die TM-Technik zweimal täglich ausgeübt wird, wird Stress reduziert, wodurch Bluthochdruck sinken kann. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Herzerkrankungen. TM leistet also einen wichtigen Beitrag, um diesen Risikofaktor zu vermindern. Sobald die regelmäßige Meditationspraxis Stress und Bluthochdruck hinreichend gesenkt hat, können Medikamente möglicherweise weggelassen oder zumindest reduziert werden. Halten Sie sich aber unbedingt an den Rat Ihres Arztes.
Es kann durchaus sinnvoll sein, dass Ärzte ihren Herz-Kreislauf-Patienten als erstes die Technik der Transzendentalen Meditation empfehlen, noch vor der Verschreibung von Medikamenten. Auch als ergänzende Maßnahme ist TM jederzeit zu empfehlen. Klinische Studien zeigen, dass die TM-Technik eine bewährte nicht-pharmakologische Methode ist, Herzkrankheiten und ihre Risikofaktoren zu vermindern.

Frage: Kann man als Patient irgendwann auf Medikamente verzichten?

Dr. Barnes: Das sollte nur in Absprache mit dem Arzt geschehen. Die Entscheidung, auf Medikamente zu verzichten, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Ein Verzicht wäre beispielsweise möglich, wenn der Blutdruck des Patienten bei drei aufeinanderfolgenden Konsultationen stets Normalwerte zeigt. Patienten sollten die Entscheidung, auf Medikamente zu verzichten, stets in Abstimmung mit dem Arzt treffen.

Frage: Wird sich Ihrer Meinung nach die Behandlung von erhöhtem Blutdruck in Zukunft ändern?

Dr. Barnes: Ich bin der Ansicht, dass Ärzte künftig die Transzendentale Meditation viel häufiger bei ihren Patienten einsetzen werden als bisher. Dies gilt besonders für Patienten, die unter Stress stehen oder unter stressbedingten Störungen leiden. Das medizinische Interesse an der TM ist bereits schon groß. Diese Technik hat das Potential, die Verfahren zur Behandlung des Bluthochdrucks in der klinischen Praxis deutlich zu verbessern.

Senkung des Bluthochdrucks bei Bluthochdruckpatienten


Diese Meta-Analyse fand in der veröffentlichten Literatur 107 Studien zur Stressreduktion und zur Blutdrucksenkung, von denen 17 Studien mit 23 Behandlungsvergleichen von 960 Teilnehmern den Kriterien gut durchgeführter randomisierter kontrollierter Studien entsprachen, in denen es multiple Studien für jede Behandlungskategorie für Bluthochdruckpatienten gab. Unter all diesen Studien fand man, dass nur die Technik der Transzendentalen Meditation zu einer statistisch signifikanten Senkung des Blutdrucks hypertensiver Probanden führt. (p=0,0002) Current Hypertension Reports 9: 520–528, 2007. Für den vollständigen Artikel klicken Sie hier

Meta-Analyse: Senkung des systolischen Blutdrucks

In dieser Metaanalyse aus allen randomisierten, kontrollierten, klinischen Studien zu Blutdruckveränderungen durch die Transzendentale Meditation (neun Studien mit insgesamt 711 Probanden) fand sich eine statistisch signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks. Unter den Studien mit dem stärksten Forschungsdesign waren die Ereignisse noch etwas größer, was ein weiterer Hinweis auf die signifikante Art der Auswirkung ist. American Journal of Hypertension 21: 310–316, 2008

Senkung des systolischen Blutdrucks bei herzkranken Patienten

Senkung des systolischen Blutdrucks bei herzkranken Patienten

Diese randomisierte, kontrollierte, klinische Studie bei Individuen mit stabiler Herzkrankheit fand, dass 16 Wochen der Ausübung der Transzendentalen Meditation, im Vergleich zur Teilnahme an gesundheitsbildenden Maßnahmen, zu einer signifikanten Senkung des systolischen Blutdrucks führten. Bluthochdruck ist eines der Bestandteile des “metabolischen Syndroms”, welches häufig mit Übergewicht, Insulinresistenz und Hyperlipidämie in Verbindung gebracht wird. Dieses Syndrom ist ein Risikofaktor für Herz­-Kreislauf­-Morbidität und ­-Mortalität. Archives of Internal Medicine 166: 1218–1224, 2006

Abnahme von Bluthochdruck

Abnahme von Bluthochdruck

Patienten mit Bluthochdruck, die Transzendentale Meditation erlernt hatten, wiesen nach drei Monaten eine signifikant größere Abnahme von systolischem und diastolischem Blutdruck auf, im Gegensatz zu Patienten, die eine andere Entspannungstechnik erlernt hatten oder die unterrichtet wurden, wie durch Ernährungsweise und Bewegung der Blutdruck zu senken sei. Hypertension 26: 820–827, 1995

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HÄUFIGE FRAGEN – UND DIE ANTWORTEN

Sie sagen, TM übt man zweimal am Tag für 15 bis 20 Minuten aus. Woher nimmt man sich die Zeit?

Von nichts kommt nichts!

Wer TM erlernt, hat meist ein Langzeitziel: zum Beispiel Stressbewältigung, mehr inneres Glück, größere Zufriedenheit, mehr geistige Klarheit, größeres Selbstbewusstsein, bessere Gesundheit, Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen – und, ja, vielleicht auch eine friedlichere Welt. Insofern sind zweimal 20 Minuten am Tag für solch große Ziele eine vergleichsweise kleine Investition. Von nichts kommt nichts!

TM wirkt von Anfang an.

Außerdem hat TM starke, positive Auswirkungen von Anfang. Ihre angenehme, positive Wirkung spürt man in aller Regel sofort. Man ist entspannter, konzentrierter und wacher, die Arbeit geht einem leichter von der Hand, und man ist ausgeglichener – was nicht zuletzt die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet und mit denen man das Leben teilt, als sehr wohltuend empfinden. All das motiviert, sich diese zweimal 20 Minuten am Tag auch wirklich regelmäßig zu gönnen.

Man schläft besser …

Für die Morgenmeditation eine halbe Stunde früher aufzustehen fällt vielleicht nicht ganz leicht – am Anfang. Aber nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass Sie besser schlafen – denn TM baut Stress ab. Stress aber ist die Hauptursache von Schlafstörungen. Also benötigen Sie weniger Schlaf, und etwas früher aufzustehen fällt leichter.

… und hat mehr vom Feierabend.

Abends, nach einem langen Arbeitstag, überlegt man sich wieder, wie man nun die Zeit finden soll für die abendliche Meditation. Doch Sie merken schnell: Auf diese abendlichen 20 Minuten ganz für sich freut man sich besonders. Der Stress des Tages fällt von einem ab, man erholt sich, fühlt sich anschließend deutlich erfrischt, und plötzlich kann man Freizeit und Feierabend sehr viel mehr genießen als zuvor.

Auch andere Meditationstechniken versprechen gute Wirkungen. Worin unterscheidet sich TM?

Nur regelmäßige Praxis bringt einen Gewinn.

Versprochen wird viel. Aber werden die Versprechen auch gehalten? Schauen wir uns die Wirklichkeit an:

„Einfach so“ bewirkt keine Meditationstechnik irgendwas – nicht einmal Transzendentale Meditation. Voraussetzung ist immer, dass die jeweilige Methode auch wirklich praktiziert wird – und zwar täglich und regelmäßig.

Ja: TM ist das Anti-Stress-Mittel par excellence. Aber sie ist es nur, wenn man sie täglich praktiziert! Auch die Arznei, die der Arzt Ihnen verschreibt, wirkt nur bei regelmäßiger Einnahme. Wie aber steht es mit der Regelmäßigkeit Ihrer Meditation?

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Meditationstechniken, die mühsam sind und nicht sofort zu spürbaren, zunehmend deutlicheren positiven Wirkungen führen, erfordern ein Übermaß an Disziplin. Man übt sie eine Weile, doch dann gibt man auf. Schlicht und einfach, weil der geringe Nutzen in keinem Verhältnis steht zum stundenlangen Aufwand.

Transzendentale Meditation ist hier gleich zweimal ganz anders.

TM ist extrem einfach: Also übt man sie gern.

Erstens ist diese Technik extrem einfach. Sie lebt geradezu von ihrer Mühelosigkeit! Wenn Sie TM erlernen, dann lernen Sie – vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben –, wirklich zu lassen, sich nicht einzumischen, sich nicht zu konzentrieren, ihre Gedanken nicht zu kontrollieren. Für viele Menschen das Aha-Erlebnis überhaupt! Und ein besonders angenehmes dazu.

Mit anderen Worten: Transzendentale Meditation wird Ihnen äußerst leicht fallen – ganz im Gegensatz zu den allermeisten anderen meditativen Verfahren, die landauf, landab im Angebot sind. Und was leicht fällt, benötigt keine Überwindung. Man macht es gern: und schon ist man regelmäßig, und nur so stellen sich die tiefergehenden, guten, langfristigen Wirkungen ein – spürbar vom ersten Tag an.

TM ist extrem wirksam: Also motiviert sie, regelmäßig zu bleiben.

Zweitens ist Transzendentale Meditation extrem wirksam. Nicht umsonst praktiziert man sie nur 15 bis 20 Minuten, zweimal am Tag! Der Grund, warum TM so wirksam ist, ist ihre vollständige Natürlichkeit.

Wo andere Techniken mühsam einen Effekt zu erzielen versuchen – mehr Aufmerksamkeit, mehr Wachheit, mehr Entspannung, mehr Zufriedenheit mit dem „Hier und Jetzt“ –, überlässt Transzendentale Meditation den Aufbau dieser Wirkungen ganz der Natur. Hier wird nichts versucht, nichts manipuliert, nichts mühsam eingeübt und nichts „trainiert“: Stattdessen kommt der Geist – kommen Sie! – während der Meditationssitzung vollständig zur Ruhe und gibt sozusagen die Bahn frei – für die Natur!

TM sagt „Bahn frei!“ für die Natur. Und schlägt damit andere Methoden um Längen.

Die Natur aber – unseres Geistes, unseres Körpers – ist immer bestrebt, tiefe Ruhe für Erholung zu nutzen. Tiefe Ruhe ist für den Körper das Signal, sich von allem zu befreien, was ihm fremd ist und nicht wirklich zu ihm gehört: Stress und Stressfolgen.

Mit anderen Worten:

Wo andere Methoden mühsam versuchen, selbst zu reparieren, geben Sie diese Aufgabe während der Transzendentalen Meditation vollständig ab – an Ihre eigene Natur. Jeder Geist wünscht sich Unbegrenztheit, jeder Körper will perfekt funktionieren. Für beides schaffen wir mit TM den Raum. Und die guten Wirkungen zeigen sich sofort.

TM ist eine Technik, mit der Sie „transzendieren“: Sie erlauben Ihrem Geist, ganz „herunterzufahren“, gleichzeitig bleiben Sie hellwach, und schließlich erfährt Ihr Geist, wie er still in sich selbst ruht, ohne weitere Aktivität, nur ganz wach in sich selbst.

Mit anderen Methoden „tun“ Sie etwas.
Mit TM übergeben Sie an die Natur.

Es ist diese Erfahrung systematischen und mühelosen Transzendierens, die den Unterschied zwischen TM und anderen Verfahren ausmacht. Das ist eines der Alleinstellungsmerkmale von TM. Und dass TM wirklich wirkt – und mühelos wirkt – bestätigen die vielen Millionen Menschen, die in den letzten fünfzig Jahren TM erlernt haben. Und hunderte Studien bestätigen es ein weiteres Mal.

Erst jüngst zeigte eine Studie, die die Wirkungen von TM und von „Achtsamkeit“-Praktiken an Personen mit schweren posttraumatischen Störungen verglich, dass TM 5-mal effektiver ist als jede „Achtsamkeitsmeditation“.


Viele Untersuchungen haben die Wirksamkeit von TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken untersucht: in Bezug zu Angst, Bluthochdruck, Suchtverhalten, Selbstverwirk­lichung und vielem mehr. Das Ergebnis war jedes Mal das gleiche: Die reine Erfahrung des Transzendierens (und damit die Abgabe der Reparaturaufgaben an die Natur, siehe oben) schlägt den Effekt gewöhnlicher Entspannung um Längen. Mehr dazu: siehe TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken.

 

Was passiert, wenn es mir nicht gelingt, richtig zu meditieren? Hängen die positiven Resultate nicht davon ab, dass man richtig meditiert?

Natürlich hängen die Ergebnisse von einer erfolgreichen Ausübung der Transzendentalen Meditation ab. Erfolgreich bedeutet in den meisten Fällen regelmäßig.

Bezogen auf eine erfolgreiche Meditation gibt es für die Transzendentale Meditation eine ganz einfache Formel: Wer einen Gedanken denken kann, kann auch meditieren, da die Transzendentale Meditation so natürlich ist wie das Denken.

Es gibt viele verschiedene Formen von Meditationen.
Im Lauf der Zeit ist die Idee entstanden, dass es schwierig sei, richtig zu meditieren und nicht jeder dabei erfolgreich sei. Wenn es eine Meditationstechnik verlangt, dass man sich dabei konzentriert, erfordert dies viel Disziplin und kann als anstrengend empfunden werden.

Die Transzendentale Meditation erfordert keine Konzentration. Die Transzendentale Meditation ist sehr einfach und natürlich. So können sogar Kinder, die ADHS  haben  und keine 5 Minuten mit geschlossenen Augen still sitzen können, leicht und erfolgreich die Transzendentale Meditation ausüben (mehr unter ADHS). Genauso erfahren auch Menschen, die sehr ängstlich sind und sorgenvoll oder gestresst, die Ausübung der Transzendentalen Meditation als leicht und angenehm. Sie genießen die innere Ruhe, die sie während der Ausübung der Transzendentalen Meditation erfahren. Diese Ruhe steht in Kontrast zu der Anspannung, die sie während des Tages erleben – und sie wird als besonders angenehm empfunden.

Wichtig zu wissen: Was in den wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt wird, ist immer ein durchschnittliches Ergebnis für eine große Gruppe von Personen. Manche haben überdurchschnittliche Ergebnisse, andere liegen darunter. Der Durchschnittswert, der sich auf die wissenschaftlichen Untersuchungen bezieht, gibt einen guten Anhaltspunkt auf den zu erwartenden Erfolg. Deshalb stellt diese Website mehr die wissenschaftlichen Untersuchungen in den Vordergrund und nicht persönliche Erfolgsgeschichten, da diese meistens nur die besten Resultate repräsentieren.

Kann wirklich jeder das Transzendieren lernen? Andere Meditationstechniken, die ich ausprobiert habe, haben nicht sehr viel gebracht. Wird die TM bei mir funktionieren?

Ja, es wird funktionieren. Und ja, jeder kann es lernen.

Die Erfahrung des Transzendierens ist eine Erfahrung, bei der der Geist gleichzeitig vollkommen still und vollständig wach ist, eine Erfahrung, die in den alten Schriften als die höchste menschliche Erfahrung beschrieben und durch die moderne Forschung bestätigt wird. Sie ist unverzichtbar für unsere Entwicklung. Aber diesen Zustand zu erreichen erscheint schwierig. Haben Sie jemals versucht, den Geist zu beruhigen? Es scheint unmöglich. Je mehr wir versuchen, den Geist zur Ruhe zu bringen, desto mehr halten wir ihn mit diesem Bemühen aktiv.

Deshalb verstand man Meditation fälschlicherweise als etwas, wofür man sich anstrengen muss. Man bemüht sich, den Geist zu kontrollieren, zwingt ihn, zur Ruhe zu kommen, und dabei setzt man Konzentration ein – was genau die gegenteilige Wirkung hat. Das hält den Geist nur aktiv. Und dann sind die Leute überrascht, dass es nicht funktioniert und sich die versprochenen Wirkungen der Meditation nicht einstellen.

Die Botschaft von Maharishi Mahesh Yogi war, dass echte Meditation den Geist auf vollkommen natürliche und anstrengungslose Weise zum Zustand des Transzendierens bringt. Die Erfahrung reiner Stille ist für den Geist wie ein Nachhause-Kommen. Es ist die angenehmste Erfahrung, die der Geist machen kann, und er will im Grunde nichts anderes als das.

Das ist der Grund, warum Transzendentale Meditation bei jedem funktioniert. Es gibt sieben Milliarden Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Kulturen, Lebensstilen, aber es gibt eine Sache, die alle gemeinsam haben: die Suche nach Glück.

Die Technik der Transzendentalen Meditation nutzt eine uralte Formel, bei der wir uns diesen einen universellen Wunsch zunutze machen und dem Geist erlauben, ganz natürlich zum Zustand reiner innerer Stille zu gehen. Ganz egal wie aktiv unser Geist ist und auch, wenn Sie es bisher noch nie geschafft haben, den Geist zur Ruhe zu bringen: Wenn die Technik korrekt unterrichtet wird, dann werden Sie diese Stille bereits nach den ersten Treffen erfahren.

Deshalb ist die TM-Technik wissenschaftlich. Sie funktioniert wie die Erdanziehungskraft. Diese funktioniert, ob man daran glaubt oder nicht, unabhängig von der Kultur oder den geistigen Fähigkeiten. Wenn der Geist die Gelegenheit zu dieser Erfahrung erhält, wird der ganz natürlich von ihr angezogen.

Ein schönes Beispiel für die Tatsache, dass die TM bei jedem funktioniert, ist eine kürzlich erschienene Veröffentlichung der American Heart Association (AHA). Es ging um die Wirkung verschiedener Meditationstechniken auf den Blutdruck, soweit das in den letzten vierzig Jahren untersucht worden war.

Die AHA fand heraus, dass bei allen anderen Techniken (einschließlich Achtsamkeit und Yoga) die Ergebnisse nicht wirklich stichhaltig waren. Menschen, die daran glaubten und gut im Meditieren waren, hatten mäßig positive Resultate, bei anderen gab es keinerlei Verbesserung. TM war die einzige Technik, die über 40 Jahre Forschung hinweg beständig positive Ergebnisse zeigte. Und daher ist sie die einzige Meditationstechnik, die die American Heart Association empfiehlt.
Dieselbe Tendenz kann bei allen anderen Vergleichsstudien festgestellt werden. Wenn die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien betrachtet werden, dann ist die Wirkung der TM zwei- bis fünfmal größer als bei anderen Techniken.

Ob Angst, Sucht, Selbstverwirklichung, Gehirnentwicklung oder irgendetwas anderes, was jemals untersucht wurde: TM scheint die einzige Technik zu sein, die bei jedem, der die Technik lernt, durchgehend signifikante Verbesserungen aufweist.

Wenn diese Technik tatsächlich so gute Wirkungen hat und Sie eine nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtete Organisation sind … warum kostet sie dann etwas?

Weil es nicht funktionieren würde.

Die Technik der TM funktioniert, und zwar bei jedem – allerdings unter einer Bedingung: dass sie richtig weitergegeben wird. Das erfordert eine Organisation und eine Infrastruktur; Gehälter müssen gezahlt werden etc. Auch Organisationen, die nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtet sind, haben Kosten, die gedeckt werden müssen. Nähere Einzelheiten über Kursstruktur und Kosten der TM-Kurse finden Sie hier: Wie kann ich TM erlernen?

Die TM richtig weiterzugeben erfordert eine korrekte persönliche Unterweisung und ordnungsgemäße Folgetreffen. TM ist eine natürliche Technik, aber „natürlich“ bedeutet nicht für jeden das Gleiche. Obwohl sich die TM-Technik nur den instinktiven und universalen Wunsch des Geistes zunutze macht, zu transzendieren, ist auf der Ebene des normalen, aktiven Denkens jeder Mensch unterschiedlich. Das erfordert eine jeweils unterschiedliche und auf jeden persönlich zugeschnittene Anleitung, um jeden Menschen zur Erfahrung des Transzendierens hinzuführen.

Wenn die Menschen die TM erlernen, werden sie unterschiedliche Erfahrungen machen. Die Erfahrung hängt vom Zustand des Nervensystems ab, der bei jedem Menschen anders ist. Dann ist es wichtig, dass jemand da ist, der durch diese Erfahrungen führt und alle persönlichen Fragen beantwortet, die möglicherweise auftauchen.

Um dies richtig zu machen, braucht es intensives Training und gute Ausbildung. TM unterrichten kann man nicht lernen, indem man zwei Seiten im Internet liest … und sich dann einfach Meditationslehrer nennt. Wenn dies so einfach wäre, dann hätte die TM-Organisation einfach diese zwei Seiten selbst ins Internet gestellt, denn das wäre ein viel einfacherer und schnellerer Weg, um eine bessere Welt zu schaffen – beziehungsweise wäre …, wenn es denn so einfach wäre … und die Erfahrung des Transzendierens nie verlorengegangen wäre … die Welt wäre bereits in einem viel besseren Zustand.

Aber leider ist es nicht ganz so einfach. Ein TM-Lehrer muss eine langwierige Ausbildung durchlaufen, um in der Lage zu sein, jemanden zu unterweisen und ihn auch danach weiter richtig zu betreuen. Das Wissen, wie man diese Technik lehrt, war verlorengegangen, und dadurch begannen die Menschen, die Meditation fälschlicherweise als eine Art Kontrolle des Geistes zu interpretieren. Meditation zu unterrichten ist einfach, den Menschen das Transzendieren beizubringen erfordert weit mehr Kompetenz.

Ein TM-Kurs besteht aus insgesamt sieben Schritten. Das eigentliche Erlernen der TM geschieht an vier aufeinanderfolgenden Tagen und nimmt insgesamt etwa zehn Stunden in Anspruch. Hinzu kommt ein detailliertes Folgeprogramm mit regelmäßigen weiteren Treffen, einem Wochenendkurs und – falls nötig – lebenslange Beratung. Das ist die Voraussetzung, um diese Technik korrekt zu erlernen – und das ist natürlich mit Kosten verbunden.

Aber alles Geld der Welt reicht nicht aus, um die positiven Wirkungen aufzuwiegen, die sich auf natürliche Art und Weise einstellen werden, wenn man lernt, richtig zu transzendieren: Glück, Gesundheit, Erfolg, Kreativität, Selbstbewusstsein. Und die Mehrheit der Menschen, die TM erlernen und bei der Stange bleiben, werden entdecken, dass es die beste Investition war, die sie in ihrem Leben gemacht haben, auch wenn es nicht ganz billig war.

Die Frage sollte also nicht sein, warum es etwas kostet, TM zu erlernen. Die Frage sollte vielmehr sein, warum die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wir haben hier eine Methode, die erwiesenermaßen effektiver im Gesundheitsbereich ist als jede andere Methode, die jemals untersucht wurde. Und das ist durch mehr wissenschaftliche Forschungsarbeiten belegt als bei jeder anderen Methode. Und doch fließen immer noch jedes Jahr Milliarden Euro, die wir als Steuerzahler aufbringen müssen, auf die Konten der Pharmaindustrie, die nichts anderes im Sinn hat als ihren Profit.

Den meisten Profit machen sie mit chronischen, stressbedingten Krankheiten, bei denen sie auf lebenslange Kunden zählen können, denen sie Medikamente verkaufen, die nur die Symptome unterdrücken, anstatt zu einer wirklichen Heilung zu führen: Krankheiten wie Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und viele andere.

Es sind genau diese Arten von Gesundheitsproblemen, bei denen sich die TM als so wirksam erwiesen hat.

Könnte es vielleicht sein, dass der wahre Grund, warum die TM von den Krankenversicherungen nicht unterstützt wird, genau darin liegt, dass sie so viel Potenzial besitzt, dass sie das gegenwärtige Geschäftsmodell unserer Gesundheitsindustrie erschüttern könnte?

Muss ich meinen Lebensstil ändern, wenn ich Transzendentale Meditation erlerne?

Wenn Sie TM erlernen, müssen Sie nicht Ihren Lebensstil ändern oder sich einer (neuen) Religion zuwenden. TM ist eine Technik, ein einfaches Verfahren, das in alle Kulturen, Religionen und Lebensstile leicht integriert werden kann. Entsprechend wird sie auch fast überall auf der Welt unterrichtet und ausgeübt.

Regelmäßige TM-Praxis hilft uns, mehr wir selbst zu sein, mit unserem Selbst besser in Kontakt zu kommen. All das, was wir nicht wirklich sind – Stress, Abhängigkeit, Sucht, negative Emotionen, Konflikt, Krankheit – verschwinden allmählich, und unser Leben kann sich normalisieren.

Wir werden authentischer. Unsere innere Stimme, die uns sagt, was richtig und was falsch ist, wird stärker. Wenn man TM erlernt und gesund bleiben will, nimmt die Notwendigkeit für Verhaltensregeln und Lebensstiländerungen eher ab. Wir lernen, mehr auf uns selbst zu hören. Als Folge wird sich vieles in die für uns richtige Richtung verändern – Veränderungen, die ganz spontan und natürlich auftauchen.

Meist entwickeln TM-Meditierende eher größere Wertschätzung für ihre eigene Kultur und Religion. Warum? Transzendieren ist eine Grunderfahrung des Menschen. Alle Kulturen und Religionen berichten davon – in der ihnen jeweils eigenen Sprache.

Ein gutes Beispiel ist Pater Gabriel Mejia, Kolumbien: tiefgläubig, katholisch, Priester. Er setzt TM inzwischen bei der Straßenarbeit ein – um Kindern eine neue Lebensperspektive zu geben. Sein Rehabilitationsprojekt (»Saving the Disposable Ones«) zählt heute, mit 52 Zentren, zu den erfolgreichsten in ganz Lateinamerika. TM ist zentraler Bestandteil dieser Arbeit.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung zur Transzendentalen Meditation?

TM bedeutet nicht nur außer-
gewöhnliche persönliche Erfahrungen, sondern auch Forschung auf höchstem Niveau

Heute kann jeder Forschung betreiben und dadurch beweisen, was er beweisen möchte. In der Wissenschaft gibt es jedoch 4 Kriterien, welche die Zuverlässigkeit der wissenschaftlichen Forschung definieren. Forschung über Transzendentale Meditation schneidet meist sehr gut bei allen vier Faktoren ab:

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

 

Qualität und Reproduzierbarkeit

Die Wirkungen von TM: Nur weniges wurde so gründlich erforscht

In den vergangenen 40 Jahren haben mehr als 600 Studien, die an über 250 Universitäten und Forschungsinstituten in 35 Ländern weltweit (Liste der Universitäten) durchgeführt wurden, die positiven Wirkungen der Technik der Transzendentalen Meditation in vielen Lebensbereichen bestätigt. Das bedeutet, dass viele der Effekte durch eine große Anzahl unabhängiger Studien überall auf der Welt bestätigt wurden. In vielen Fällen wurden Meta-Analysen durchgeführt, welche die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien errechnen. Wenn diese Meta-Analysen immer noch eine positive Wirkung zeigen, dann gilt der untersuchte Effekt als noch wesentlich zuverlässiger. Solche Meta-Analysen wurden über die Wirkung von TM auf Bluthochdruck (9 TM-Studien), Sucht (19 TM-Studien), Angst (35 TM-Studien) und Selbstverwirklichung (18 TM-Studien) durchgeführt. In jedem Fall war die Wirkung von TM signifikant größer als bei jeder anderen untersuchten Methode der Persönlichkeitsentwicklung: bis zu achtmal größer.

Der allgemeine Trend bei diesen 600 Studien zeigt auch:

– Studien über TM, die qualitativ hochwertiger sind und strengeren wissenschaftlichen Maßstäben folgen, zeigen tendenziell noch stärkere positive Wirkungen von TM.

– Studien von Forschern, die selbst nicht TM praktizieren, weisen gleichartige oder sogar noch aussagekräftigere Ergebnisse auf als diejenigen Studien, die von Wissenschaftlern durchgeführt wurden, die in einer wie auch immer gearteten Verbindung zur TM oder deren Organisationen stehen.

– Die Wirkungen von TM waren nicht abhängig von den Erwartungen der Testpersonen. Es handelt sich nicht um Placebo. Erwartungseffekte (Placebo-Effekt) sind im Lauf der Zeit stark rückläufig. Die positiven Wirkungen von TM hingegen nehmen mit der Dauer der Versuchsreihen zu.

Gutachtergeprüfte Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften (Peer-Review)

TM in der Forschung: über 350 gutachter-
geprüfte Publikationen (Peer-Review)

Fachzeitschriften spielen in der Wissenschaft eine sehr wichtige Rolle. Sie fungieren als eine Art Filter, um die Forschung vor Studien minderer Qualität zu schützen. Eine Studie wird im Allgemeinen von der Welt der Wissenschaft nur dann ernst genommen, wenn sie in einer solchen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.

Bevor eine Fachzeitschrift eine Forschungsarbeit zur Veröffentlichung akzeptiert, durchläuft das Forschungsprojekt einen Prozess der Begutachtung durch unabhängige Fachkollegen. Das bedeutet, dass die Arbeit durch andere Experten aus demselben Forschungsbereich sorgfältig überprüft wird und diese ihre Meinung dazu äußern, ob die Forschung allen Standards gerecht wird und von ausreichend hoher Qualität ist. Je angesehener die Fachzeitschrift, desto gründlicher ist dieser Prozess, weil ihr Ruf davon abhängt, was sie publiziert.

Forschungen über die Technik der Transzendentalen Meditation sind in über 350 unterschiedlichen Publikationen (Liste der Publikationen) durch mehr als 160 verschiedene Fachzeitschriften überall auf der Welt veröffentlicht worden, auch in fast allen der angesehensten Fachzeitschriften (Liste der Fachzeitschriften). Das ist eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Publikationen zu einem einzigen Thema.

Reproduzierbarkeit

Studien über TM sind zeigen Ergebnisse, deren Signifikanz (p-Wert) oft sehr viel höher ist als erforderlich

In der Physik ist es im Allgemeinen einfach, Ursache und Wirkung zu definieren. In den Humanwissenschaften hingegen ist das viel schwieriger, weil Menschen nicht quantifizierbar und zudem sehr vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sind. Daher ist die »Wahrscheinlichkeit« – die statistische Berechnung der Möglichkeit, dass das Ergebnis Zufall statt kausal bedingt war – ausschlaggebend für die Verlässlichkeit der Ergebnisse. Im Allgemeinen wird der sogenannte »p-Wert« als genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, erachtet wie der Effekt selbst.

Das klingt logisch. Wenn ein Wissenschaftler jemandem ein Medikament gibt und behauptet, das würde den Probanden glücklicher machen und wenn sich derjenige am nächsten Tag tatsächlich ein bisschen glücklicher fühlt, dann kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ursache wirklich das Medikament gewesen war. Vielleicht hat er eine Gehaltserhöhung bekommen, vielleicht hat er sich verliebt, vielleicht war es ein Placeboeffekt. Aber wenn wir das Medikament 100 Testpersonen verabreichen und wenn sich alle 100 Testpersonen im Durchschnitt ein kleines bisschen glücklicher fühlen (übereinstimmende Wirkung), dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Zufall war, wesentlich kleiner. Wenn wir dann noch feststellen, dass alle 100 Testpersonen sich glücklicher als jemals zuvor fühlen (= große Wirkung), können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es kein Zufall war.

Es ist wissenschaftliche Norm, dass Forscher zumindest zu 95% sicher sein müssen, dass eine Hypothesenbestätigung kein Zufall war. Das wird als p < 0,05 angegeben, das heißt: Die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls oder Messfehlers ist kleiner als 5 Prozent. Je übereinstimmender (= zuverlässiger) und je stärker die Wirkung ist, desto geringer ist die Chance, dass es Zufall war – und desto kleiner ist der p-Wert.

Transzendieren wird in alten Überlieferungen so beschrieben:

  1. die höchste menschliche Erfahrung
  2. bedeutsam für die Entwicklung als Mensch

Jahrhundertelang war diese Erfahrung in Vergessenheit geraten. Die Technik des Transzendierens (Meditation) wurde missverstanden und fehlinterpretiert.

Transzendentale Meditation ist die alte, wiederentdeckte, äußerst effektive Methode des Transzendierens des alten Yoga-Systems. Sie dient der Entwicklung des vollen menschlichen und geistigen Potentials, und ihre Wirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft sind enorm.

Die ungewöhnlich kleinen p-Werte, die viele Studien über die Wirkungen von TM zeigen, sind bis zu 1 Million Mal kleiner (= besser) als die vorgeschriebene Norm (p < 0,001 bis p < 0,000000001). Das scheint zu bestätigen: Ihre Wirkungen sind echt, und sie sind außergewöhnlich.

Hören Leute manchmal auf, TM auszuüben? Wie wichtig sind Folgetreffen?

Von allen Meditationstechniken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Leuten, die irgendwann nicht mehr meditieren.

Von allen Meditationspraktiken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Personen, die aufhören, die Meditation anzuwenden.

Wenn man die guten Resultate betrachtet, deren man sich durch das Transzendieren erfreut, ist es schwer vorstellbar, dass irgendjemand jemals aufhören würde, die Transzendentale Meditation anzuwenden. Außerdem ist der Vorgang des Transzendierens selbst sehr angenehm.

Untersuchungen bestätigen, dass die TM von allen anderen Meditationstechniken am konsequentesten angewendet wird und nur sehr wenige aufhören. Dennoch gibt es diese wenigen, die aufhören, die TM-Technik auszuüben. Hierfür können drei Hauptgründe aufgeführt werden.  Wenn Sie diese drei Gründe kennen, die vereinzelt Leute veranlassen, mit dem Meditieren aufzuhören, kann es Sie davor bewahren, dieselben Fehler zu machen:

1. Das Ausüben der Technik ist nicht angenehm und die erwarteten Erfolge treten nicht ein.

Beide Probleme haben dieselbe Ursache. Der natürliche Vorgang des Transzendierens ging verloren. In irgendeiner Weise wurde begonnen, sich zu konzentrieren, sich anzustrengen. Dann ist dieser Vorgang nicht mehr Transzendentale Meditation. Das kann passieren und ist leicht wieder zu korrigieren. Lehrer der Transzendentalen Meditation wurden darin ausgebildet, nicht nur die Technik zu unterrichten, sondern auch irgendwelche Probleme, die möglicherweise auftreten könnten, zu korrigieren. Wenn jemand die Technik der Transzendentalen Meditation erlernt, hat er das Recht, seinen TM-Lehrer jederzeit zu kontaktieren. Er kann ihn bitten, seine Meditation zu überprüfen und zu korrigieren, falls dies notwendig ist. Der Fehler in diesem Fall war nicht, dass etwas falsch gemacht wurde – das kann jedem einmal passieren. Der Fehler war, nicht von der Möglichkeit der Korrektur Gebrauch gemacht zu haben.

Auch wenn die Technik längere Zeit ausgeübt wird, können sich Erfahrungen verändern. Sollten demzufolge Fragen und Zweifel auftauchen, könnte dies die richtige Ausübung beeinträchtigen. In diesem Moment ist es sehr wichtig, dass ein Lehrer erreichbar ist. Er kann diese Fragen beantworten, die Zweifel beseitigen und so den Weg für den weiteren Fortschritt bereiten.

2. Der Kurs wird nicht beendet oder es fehlt Geduld, auf die Ergebnisse zu warten.

Einige Personen, welche die TM erlernen, erfahren schon in den ersten Wochen, selbst schon in den ersten Tagen die positiven Auswirkungen. Bei anderen wiederum dauert es etwas länger, bis sie die positiven Transformationen und die vielen guten Auswirkungen bemerken. Es ist wichtig, den ganzen TM-Kurs zu besuchen, bevor man eine Aussage über dessen Auswirkungen macht. Wir weisen darauf hin, erst dann zu beginnen, wenn der gesamte Kurs besucht werden kann. Dies schließt die 7 Schritte des Erlernens der Technik mit ein und mindestens 3 Monate, in denen die Technik zu Hause ausgeübt wird. In dieser Zeit sollte die Meditation regelmäßig durch den TM-Lehrer überprüft werden. Es wird sehr angeraten, nach 2 bis 3 Monaten einen Wochenendkurs zu besuchen, um die Erfahrungen zu vertiefen. (Der erste Wochenendkurs ist in der TM-Kursgebühr enthalten, nicht aber dessen Hotelkosten.)

3. Das Ziel wurde erreicht.

Viele Menschen beginnen mit der Transzendentalen Meditation und haben ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen, zum Beispiel eine Depression los zu werden. Nach einer Weile bemerken sie, dass die Depression verschwunden ist und somit das Ziel erreicht wurde. In diesem Fall fehlt die Hauptmotivation, um die Ausübung fortzusetzen.

4. Zu wenig Zeit zu meditieren.

Wer mit der Transzendentalen Meditation beginnt, erfährt normalerweise mehr Energie. Man möchte diese völlig genießen, oder man übernimmt mehr und mehr Verantwortung und bemerkt, dass man für die Meditation keine Zeit mehr hat.

Man sollte nicht vergessen, dass der neue Erfolg nur ein Nebeneffekt einer viel ganzheitlicheren Transformation ist. Solange man nicht ganz glücklich, völlig gesund – solange man nicht immer ganz bei sich ist und nicht sofort die optimale Lösung für irgendein Problem findet, ist immer noch eine bessere Erfahrung möglich. Solange man nicht in völliger Einheit mit allem und jedem ist, solange ist eine noch schönere und bessere Erfahrung möglich.

5. Die Wichtigkeit der langfristigen Betreuung

Deshalb raten wir sehr, das Betreuungsprogramm, das als Teil des TM-Kurses angeboten wird, zu nutzen, damit ein größeres intellektuelles Verständnis von dem wächst, was wirklich passiert.
Der Schüler sollte sich nicht scheuen, den Lehrer zu bitten, seine Ausübung der Transzendentalen Meditation regelmäßig zu überprüfen, da er dafür gezahlt hat. In wieweit jemand das Betreuungsprogramm nutzt, ist jedem selbst überlassen. Sein TM-Lehrer oder ein anderer TM-Lehrer der weltweiten Organisation wird immer da sein, wenn er benötigt wird.

 

 

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