Transzendieren – wesentlich für die volle Gehirnentwicklung

Das Gehirn ist wie ein Muskel. Wenn wir es trainieren, wird es stärker. Wenn wir es vernachlässigen, wird es funktionell „schrumpfen”. Wir benutzen nur einen kleinen Teil unseres Gehirnpotenzials, weil wir vergessen haben, wie man sein Gehirn trainiert und dessen Leistungsfähigkeit steigert. Grundlegender Teil dieses Trainings ist das Transzendieren.

Jede Erfahrung, der wir ausgesetzt sind, stimuliert einen Teil unseres Gehirns. Wenn wir etwas sehen, beginnen die Neuronen in dem für das Sehen zuständigen Teil des Cortex alle möglichen Verbindungen herzustellen und dadurch werden sie als Netzwerk gestärkt. Wenn wir aber nur räumlich begrenzte Erfahrungen machen (zum Beispiel, wenn wir das sehen, was in einem Raum ist, aber nicht das, was sich außerhalb befindet), benutzen wir nur einen begrenzten Teil unseres Gehirns. Andere Teile werden nicht stimuliert, schaffen es also nicht, die nötigen Verbindungen herzustellen und folglich fangen diese Neuronen an zu sterben.

Personen mit chronischem Stress sowie schweren Depressionen können sogar von einer Verringerung des Gehirnvolumens, der Größe der Neuronen und des synaptischen Netzwerks betroffen sein. Dieser Abbau führt nicht nur zu psychischen, sondern auch zu intellektuellen und sozialen Mangelerscheinungen. Laut Forschern der Yale Universität gibt es Hinweise auf einen genetischen Schalter (GATA1), der einerseits eine Abnahme der synaptischen Verknüpfungen im menschlichen Gehirn, andererseits depressive Symptome auslösen kann.
Dies alles kann durch die regelmäßige Herstellung des Zustandes geringster neuronaler Anregung – Transzendenz – vermieden werden.

Transzendieren ist die Erfahrung der einheitlichen Quelle von allem, was ist – eine räumlich und zeitlich nicht begrenzte Erfahrung; eine Erfahrung, in der die individuelle Welle unseres eigenen Bewusstseins mit ihrer universellen Quelle – dem unbegrenzten Ozean des Bewusstseinsfeldes – verschmilzt (siehe in Verbindung mit unserem höheren Selbst). In der heutigen Zeit können die Auswirkungen dieser Erfahrung auf unser Gehirn dank der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) gemessen werden. Derselbe Impuls wird sich auf einen viel größeren Teil unseres Gehirns auswirken, also auch auf die sogenannten “verborgenen Reserven”
Es gibt aber inzwischen weitere, neuartige Methoden, die elektrischen Vorgänge im Gehirn während der Meditation zu messen – ohne den Einsatz von millionenteuren medizinischen MRT-Scannern. Seit kurzem ist ein sehr preiswertes Gerät (MUSE) mit 5 Ableitungspunkten auf dem Markt, das zusammen mit einem normalen Tablet/Smartphone die EEG-Kohärenz misst, auswertet und darstellt.

Jedes Mal, wenn ein Teil des Gehirns aktiv ist, gibt es eine elektrische Aktivität, die mit Elektroenzephalografen (EEG) – den o.g. Instrumenten, die die Informationen als Wellen sichtbar machen – gemessen werden kann.

Die EEG-Wellen verschiedener Teile des Gehirns werden an einen Computer gesendet, der in Realzeit das Maß der Überlappung verschiedener Wellen berechnet (= Kohärenzanzeige). Wenn die Gehirnwellen vollkommen kohärent sind, bedeutet das, dass die verschiedenen Teile des Gehirns miteinander verschränkt sind. So funktionieren sie als Ganzheit.

Während normaler Aktivität ist diese Kohärenz verhältnismäßig niedrig; sie liegt ungefähr zwischen 30 und 40%. Während des Transzendierens aber erfährt der Geist einen Zustand der Einheit, was eine direkt messbare Auswirkung auf das Gehirn hat, so dass es anfängt, wie ein vereinheitlichtes Ganzes zu funktionieren. Das Video weiter unten zeigt in Realzeit, wie dieser Vorgang abläuft.

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Durch die regelmäßige Erfahrung von Einheit regen wir unser Gehirn zu vollständigerem Wachstum an.

Je höher der Grad an EEG-Kohärenz ist, der objektiv gemessen und subjektiv erfahren wird, umso mehr wird das Gehirn sich an diesen Zustand gewöhnen. Die Folge ist, dass die EEG-Kohärenz auch außerhalb der TM-Praxis in der Aktivität zunehmen wird, wie die unten angeführte Studie zeigt.
Quelle:Travis, F. and Arenander, A. International Journal of Neuroscience, 2006

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der EEG-Durchschnittswerte bei 50 Studenten über einen Zeitraum von 12 Monaten. Sie zeigt, dass es während der Ausübung der TM keinen Unterschied in der EEG-Kohärenz gibt zwischen jemandem, der sie seit 2 Monaten und jemandem, der sie seit 12 Monaten praktiziert. Transzendieren kann also nicht durch Übung verbessert werden. Da es ein vollkommen natürlicher Vorgang ist, wird man schon beim ersten Mal transzendieren. Wir sehen jedoch einen Unterschied im Gehirnwellenmuster während der Aktivität, also außerhalb der TM-Praxis: Die erhöhte EEG-Kohärenz wird stabiler.

Mehr als 30 Jahre Erforschung der EEG-Kohärenz haben gezeigt, dass alles, was in unserem menschlichen Gehirn gut funktioniert, noch besser wird, wenn das Gehirn fähig ist, effizienter, nämlich als Ganzheit zu funktionieren. Der IQ und die Kreativität sowie die Lernfähigkeit nehmen zu, die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich, die emotionale Stabilität wächst und die Impulsivität nimmt ab. Menschen verbessern ihre ethische Verhaltensweise gegenüber anderen, und sogar ADHS-Symptome, die mit einer außergewöhnlich niedrigen EEG-Kohärenz in Verbindung gebracht worden sind, verschwinden spontan. Im Wesentlichen ist die EEG-Kohärenz ein objektiver Maßstab dafür, wie die Eigenschaften der Einheit in unserem Bewusstsein wachsen können (Die Eigenschaften, die in Kontakt mit unserem höheren Selbst beschrieben werden: Kreativität, Intelligenz, Mitgefühl, Liebe, Friedfertigkeit usw.).

Man kann eine solch erhöhte EEG-Kohärenz nur erreichen, wenn man tatsächlich die Erfahrung des Transzendierens macht, die wahre Erfahrung der Einheit, die unser Gehirn grundlegend und nachhaltig beeinflusst. Normale Entspannung wird – wie Untersuchungen deutlich gezeigt haben – wenig bis gar nicht zur Steigerung der EEG-Kohärenz beitragen. Aus diesem Grund hat die TM-Technik eine viel stärkere Wirkung auf die Verbesserung von Intelligenz, Kreativität und Schulleistungen als andere Meditationsformen.

 

Schlussfolgerung

Wenn man einen Laptop neu kauft und dann feststellt, dass er nur mit 10 % der angekündigten Geschwindigkeit läuft, würde man das nicht akzeptieren. Man würde sofort zurück ins Geschäft gehen und Abhilfe oder eine Aufrüstung verlangen. Aber wenn niemand das wahre Potenzial eines Computers kennt und jedermanns Laptop würde in etwa mit derselben Langsamkeit arbeiten, würde man diese zehnprozentige Leistung als “normal” betrachten.

Im Laufe der Jahrhunderte hat es immer Lehrer gegeben, die das wahre menschliche Potenzial aus eigener Erfahrung kannten, oft selbst Beispiele für die wahren Möglichkeiten des menschlichen Nervensystems geliefert und deshalb gepriesen haben – aber das Wissen um die praktische Technik, mit der man dieses Resultat erreichen konnte, nicht gelehrt haben oder es wieder nach kürzester Zeit verloren ging. Maharishi sagte immer wieder, dass Transzendentale Meditation nichts Neues ist und dass man ihre Prinzipien in den Schriften aller alten Kulturen finden könne. Er hat einfach nur die praktische Anwendbarkeit von bisher theoretischen Prinzipien erneut entdeckt, wiederhergestellt und daraus eine systematische und einfach anwendbare Technik für die Menschen aller Kulturen entwickelt.

Alle Vorteile der Transzendentalen Meditation werden auf dieser Website beschrieben: bessere Gesundheit, gesunde Akzeptanz der eigenen Person, bessere Beziehungen zu den Anderen, wachsende Intelligenz, größerer persönlicher und beruflicher Erfolg – alles Begleiterscheinungen dessen, was wirklich stattfindet, wenn man regelmäßig transzendiert: Wachstum in der Entfaltung des vollen Potenzials unserer Persönlichkeit, Wachstum zu einem Zustand, in dem die Eigenschaften des transzendentalen Bewusstseins – Ruhe, innerer Frieden, Glück, Liebe, unendliche Kreativität und Intelligenz, Verbundenheit, Mitgefühl, erfüllte zwischenmenschliche Beziehungen – in unserem täglichen Leben auf authentische Weise mehr und mehr gegenwärtig sind. Dieser Zustand wird von Maharishi als „Unbesiegbarkeit” oder „Unüberwindbarkeit” beschrieben (siehe in Kontakt mit unserem höheren Selbst).

Um insbesondere das Wachstum höherer Bewusstseinszustände zu beschleunigen, wurden – außer der Transzendentalen Meditation in ihrer Grundform – verschiedene darauf aufbauende Fortgeschrittenen-Techniken strukturiert. Diese ebenfalls mühelosen Techniken kann man erlernen, nachdem man in der Basistechnik des Transzendierens – TM – unterwiesen worden ist. Eine dieser Techniken ist das TM-Sidhi-Programm, das eine stark integrierende Technik einschließt, die „Yogisches Fliegen“ genannt wird.

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Fragen:

Was passiert während der TM?

TM wird bequem sitzend mit geschlossenen Augen ausgeübt.

Während der Meditation benutzt man innerlich ein geeignetes, bedeutungsfreies Wort, und zwar so, dass es von selbst verklingen kann. So tritt auf ganz natürliche Weise Stille ein.

Das zeigt sich sofort körperlich: meist wird die Atmung flacher, der Stoffwechsel beruhigt sich, der Körper entspannt sich.

In der Literatur wird dieser Zustand als ruhevolle Wachheit beschrieben. Es ist der vierte Bewusstseinszustand des Menschen, der während der Technik der TM erfahren wird. Dieser einzigartige Bewusstseinszustand kann mittels verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden. Der vierte Bewusstseinszustand – auch das Transzendentale Bewusstsein genannt – ist anders als die Bewusstseinszustände, die wir Wachen, Schlafen oder Träumen nennen und deren Merkmale ebenfalls gemessen werden können. Während der Transzendentalen Meditation entsteht der vierte Bewusstseinszustand auf eine vollkommen mühelose Art und Weise.

Der Meditierende ist dabei vollkommen wach und Herr über seine Sinne. TM hat weder mit Trance noch mit Selbsthypnose etwas zu sein. Es gibt keine Beeinflussung, keine Manipulation von außen und auch keine Stimmungsmache durch eigene Gedanken. TM ist eine vollkommen anstrengungslose Technik. Alles, was während der Transzendentalen Meditation geschieht, ist natürlich und geht ganz von selbst.

Die ruhevolle Wachheit, die während jeder Meditation entsteht, erfrischt, regeneriert und schenkt neue Energie.

Bei regelmäßiger Meditation löst sich dank dieser ruhevollen Wachheit auch tiefverwurzelter Stress auf – in der Regel mehr, als während des Tages neu aufgenommen wird.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die TM funktioniert.

Kann ich TM mit einem Buch oder Video lernen?

Nein. Jeder Mensch ist anders. Kein Buch oder Video kann dieser Einzigartigkeit des Menschen gerecht werden.

Deshalb wird TM ausschließlich im persönlichen Unterricht gelernt – in einem standardisierten Kurs, der im Kern vier Sitzungen von etwa zwei Stunden umfasst.

Zertifizierte Lehrer für Transzendentale Meditation sind gründlich und fundiert ausgebildet, sodass sie den Besonderheiten und der Individualität eines jeden Menschen gerecht werden können.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung über TM?
Es gibt vier Kriterien, welche die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Forschung definieren.

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

Forschung über Transzendentale Meditation schneidet bezüglich dieser vier Kriterien in der Regel sehr gut ab.

Erfahren Sie mehr zu den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen über die TM.

Was kostet das Erlernen der Transzendentalen Meditation?
Die Kursgebühr ist gestaffelt nach Einkommen und familiärer Situation.
Menschen mit geringem Einkommen erhalten zum Beispiel einen Stipendium-Tarif, für Paare und Familien mit Kindern gibt es den Familien-Tarif.

Die Transzendentale Meditation wird im Rahmen eines TM-Grundkurses persönlich gelehrt durch eine sorgfältig ausgebildete zertifizierte TM-Lehrerin oder einen sorgfältig ausgebildeten zertifizierten TM-Lehrer.

TM erlernen Sie an vier aufeinander folgenden Tagen. Die Kursgebühr deckt folgende Leistungen ab:

• Persönliche, individuelle Unterweisung in die TM-Technik (circa 1 Stunde).
• An den drei darauf folgenden Tagen nehmen Sie an drei Gruppensitzungen teil (jeweils à 2 Stunden).
• Nach etwa zehn Tagen folgt eine abschließende Sitzung (etwa 2 Stunden).
• Ein Follow-up-Programm vervollständigt den TM-Grundkurs. Es umfasst Follow-up-Sitzungen, einen Wochenendkurs (Kost und Logis werden je nach Veranstaltungsort separat berechnet) sowie unbegrenzte sogenannte „Checkings“, bei welchen sie schauen können, ob Sie die Meditation richtig ausüben, und Fragen, die Sie eventuell zur Meditationspraxis haben, beantwortet werden.

Erfahren Sie mehr über die genauen Kosten und Tarife, die angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten von Ratenzahlung oder Sponsoring.

Warum kostet TM etwas?
Gewissenhafter, qualitäts- und wirkungsvoller Unterricht verursacht Kosten: Räume, Zeitaufwand, Fortbildung, Lehrmaterial, Follow-up et cetera. Siehe: Wie erlerne ich die Transzendentale Meditation?

Außerdem werden Menschen, denen die finanziellen Mittel zum Erlernen der TM fehlen, unterstützt – sei es durch deutliche Reduzierung der Kursgebühr, sei es durch Ratenzahlung.

Für Menschen ganz ohne Geld stehen Stiftungen zur Verfügung, sodass TM-Kurse auch über Spenden finanziert werden können.

In Deutschland übernehmen Krankenkassen die Kosten leider nur selten, da sich die Vorstellung der Verantwortlichen, wie eine Meditationstechnik beschaffen sein muss, von Transzendentaler Meditation unterscheidet. TM passt derzeit noch nicht in dieses Raster.

Nur begrenzte Plätze verfügbar!

„Gieße die Wurzel und
genieße die Früchte.“

Maharishi Mahesh Yogi

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