Transzendieren = die höchste menschliche Erfahrung

Die Erfahrung des Überschreitens aller geistigen Aktivität, des Transzendierens, hin zu Stille und Geordnetheit und zum „Zustand geringster Anregung” hat, wie wir inzwischen wissen, eine Menge tiefgreifender Vorteile für das menschliche Leben. Diese Vorteile für Individuum und das soziale Gefüge und Gemeinwesen sind so grundlegend und umfassend nützlich, dass man es kaum glauben kann – es erscheint fast zu schön, um wahr zu sein; insbesondere deshalb, weil der Entspannungseffekt und die allumfassenden Auswirkungen weit über die anderer populärer Meditationstechniken hinausgehen. Auf diesen Seiten wollen wir dem, was Transzendieren wirklich bedeutet, auf den Grund gehen und verstehen lernen, warum es weit mehr als nur Entspannung ist.

Im Abschnitt Transzendieren = Sei Du selbst haben wir diskutiert, wie die Erfahrung – genauer die Verwirklichung – des Transzendieren, also ganz zu sich selbst zu kommen, in unsere Wahrnehmung tritt und wie diese einfache Erfahrung längerfristig sehr bemerkenswerte Auswirkungen auf unser Selbstbewusstsein, unsere Selbstakzeptanz und vor allem auf unsere Selbstverwirklichung hat.

Tradierte Wissensschulen sagen, dass in Wirklichkeit beim Transzendieren viel mehr als nur Selbstbewusstsein, geistige Klarheit und Wohlbefinden entstehen. Man-selbst-Sein ist ebenso auch Ausdruck und Möglichkeit, mit Formen von höherem Bewusstsein in Verbindung zu kommen.

»Das Himmelreich ist inwendig in euch.«  (Christentum)

»Wer sich selbst kennt, kennt den Herrn.«  (Islam, Sufismus)

»Bei der Rückkehr zu sich selbst geht die Seele in die andere Welt, einen Bereich von Reinheit, Ewigkeit und Unsterblichkeit. Die Seele ist das Ebenbild Gottes.«  (Platon)

Aber wie können solche Ideen mit unserer modernen, mechanistischen, streng kausalen Sicht des Lebens, die die Welt als Matrix rational erklärbarer Gesetzmäßigkeiten und Abläufe betrachtet, in Einklang gebracht werden? Heutzutage können die Naturgesetze aus den Interaktionen kleinster Partikel mathematisch abgeleitet werden. Es scheint keine Notwendigkeit für neue Theorien zu geben, die erklären, wie alles funktioniert.

Um den scheinbaren Widerspruch besser zu verstehen, müssen wir zuerst einen Blick in die Geschichte werfen. Dann können wir verstehen, wie die Weltsicht, in welcher das „Sich-selbst-Kennen“ als höheres, universales Bewusstsein begriffen wurde, verloren ging. Es ist der Lauf der Geschichte, der zu der heutigen Weltsicht führte, in der wir unsere Mitmenschen eher als einzelne, von uns getrennte Einheiten verstehen und eine höhere, alles verbindende Existenz gemeinsamer Teilhabe nicht wahrnehmen können und deshalb auch nicht wahrhaben wollen.

In alten Zeiten wurde hingegen individuelles Bewusstsein mit der Welle eines Ozeans gleichgesetzt.

Ähnlich wie der Ozean sich in unendlich vielen, einzelnen Wellen erhebt, so gab es das Bild eines unsichtbaren, universellen Bewusstseinsfeldes (wir können es „Natur“ oder „Leben“ nennen), welches sich in einzelnen, jeweils etwas unterschiedlichen Ausdrucksformen des individuellen Bewusstseins erhebt.

In früheren Zeiten besaßen die Menschen in fast allen Kulturen „Techniken“, den Geist in einen Zustand völliger Ruhe zu bringen. Wir haben gesehen, dass der Geist ganz still wird, wenn die Aufmerksamkeit immer weiter nach innen geht. Es gibt dann zuletzt nichts mehr, was die Aufmerksamkeit nach außen lenken würde – keine Sinneswahrnehmungen, kein Tun, keine Gedanken.

In der Ozean-Analogie wird die Welle, wenn der Geist komplett still wird, im Selbstgewahrsein wieder zum Ozean.

Zum eigenen Selbst zu kommen bedeutet, diesen Zustand der Einheit mit dem „höheren Selbst“ – dem Ozean – bewusst zu erfahren. Die alten Texte sagen, dass diese Erfahrung unbedingt notwendig sei, um unser volles menschliches Potential zu entwickeln, welches für die Menschen in früheren Zeiten die Grundlage ihres Lebens gewesen war. Dabei lernten sie die Verbundenheit mit der Natur und untereinander dauerhaft zu verwirklichen.

Im Laufe der Zeit ging jedoch diese natürliche, mühelose Methode, den Geist in den Zustand der Stille zu bringen, verloren. Die Menschen begannen, Meditation als eine Form der Kontrolle des Geistes, in der Regel als eine Art Konzentration zu verstehen. Obwohl Konzentrationstechniken durch den Ausschluss von Sinneswahrnehmungen eine gewisse Zunahme an Wachheit oder Entspannung bringen können, verhindern sie in Wirklichkeit die Erfahrung des Transzendierens, eines Zustandes bedingungsloser Selbstrückbezüglichkeit.
Konzentration hält den Geist aktiv, und eine aktive Welle kann niemals ruhig werden. Daher wurde Meditation eher als eine Methode der Entspannung gesehen, als das, was sie wirklich war, eine Methode, das unbegrenzte Potential zu entfalten.

Als die Menschen aufhörten, die Erfahrung der Einheit zu erleben, änderte sich auch ihr Weltbild. Sie begannen sich als getrennte Einheiten wahrzunehmen. Der Geist verhält sich wie ein Muskel. Wird er trainiert, wird er stärker, ansonsten wird er schwächer. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit immer nur nach außen richten und den Geist immer aktiv halten, beginnen sich nur die Spitzen der Wellen, d.h. die oberflächlichsten Schichten des Geistes, zu entwickeln. Dies wird zu dem Teil des Geistes, den wir bewusst erfahren können. Die tieferen Schichten des Geistes werden nicht entwickelt, sie ruhen unbewusst in unserem Unterbewusstsein und bleiben uns verborgen.

Manchmal spüren wir das Gefühl der Verbundenheit, z.B. wenn wir jemanden lieben. Liebe ist das Gefühl, mit einer anderen Person verbunden zu sein, ein Phänomen, das im eigenen Selbst stattfindet. Aber im Allgemeinen vergessen die Menschen ihre Verbindung zu ihrem höheren Selbst, zur Natur und zueinander. Als solche haben sie auch begonnen, ihre Weltsicht zu ändern. Sie glaubten immer noch, dass es einen Gott gab, ein höheres Wesen, das für alle Phänomene in der Natur verantwortlich war, sich aber außerhalb von ihnen in irgendwelchen fernen, mystischen Räumen befand. Und so begannen sie, sich getrennt von diesem höheren Wesen zu sehen. Der einzige Weg, sich mit diesem höheren Sein zu verbinden, war durch seine „Vertreter“, die Hüter der Religionen. Sie ersetzten die Selbsterfahrung durch den Glauben an die Erfahrungen anderer Personen. So begann die Zeit der Vermittler zwischen den Menschen und ihrem höheren Selbst.

Danach kamen die Wissenschaftler, die in der Lage waren, immer mehr und mehr Phänomene der Natur als einfache Wechselwirkungen der materiellen und energetischen Welt erklären zu können. Plötzlich schien es, dass überhaupt kein Gott mehr notwendig sei. Das ganze Universum schien als eine große Maschine zu funktionieren, die mit allem in Wechselwirkung stand, gemäß der präzisen mathe­matischen Naturgesetze.

Technologien, die auf den „Erkenntnissen der Wissenschaftler“ beruhten, gaben den Menschen mehr und mehr Macht über ihr eigenes Schicksal. Das Leben wurde viel besser erklärbar und auch bequemer, sicherlich viel bequemer als zu Zeiten, in denen die Religionen an der Macht waren, so dass die rein materielle Weltsicht immer stärker wurde.

Ab einem gewissen Punkt begannen wir sogar das Leben als aus dieser rein materiellen Ebene entstanden zu betrachten. Um zu beschreiben, wie die meisten Wissenschaftler die Beziehung zwischen Körper und Geist (Bewusstsein) sehen, könnten wir die Analogie des Computers verwenden.

In dem zentralen Mikroprozessor eines Computers gibt es Milliarden von Transistorfunktionen (im Prinzip elektrische Schalter, die sich an und ausschalten) mit elektronischen Abläufen, welche alle zusammen zu der ganzheitlichen Funktion der jeweiligen hierarchisch organisierten Sofware-Systeme führen. In ähnlicher Weise gibt es Milliarden elektro-biochemischer Prozesse und „Schaltvorgänge” in unserem Gehirn, die alle zusammen zu der ganzheitlichen Funktion bzw. Erfahrung unseres Bewusstseins führen.

Die Computer-Analogie erscheint uns vertraut und plausibel: Wenn wir die Hardware in den Ruhemodus setzen, funktionell ausschalten (Schlaf), arbeitet die Software nicht mehr. Wenn die Hardware teilweise defekt ist (Hirnschaden), wird das erheblich die Funktionsfähigkeit des Betriebssystems und die Anwendbarkeit der Anwendersoftware beeinflussen. Und wenn die Hardware völlig defekt ist (Tod), ist die Funktion selbst des Betriebssystems nicht mehr möglich – ist das „Spiel vorbei“.

Die Computer-Analogie hat offensichtlich eine Menge praktischer Vorteile. Wenn wir verstehen, wie der Computer funktioniert, dann können wir ihn auch reparieren sofern er defekt ist. Innovationen in der Medizintechnik entstanden aus einem besseren Verständnis, wie der Körper funktioniert. Dadurch konnten und können Millionen Leben gerettet werden. Aber ist das wirklich die beste Möglichkeit, das Leben von einem philosophischen Standpunkt aus zu erklären? Sind wir wirklich nicht mehr als sich selbst bewegende Roboter in einem rein mechanischen Universum? Die meisten Menschen fühlen intuitiv, dass es noch etwas gibt, das nicht wirklich zu diesem Bild passt. Und sie haben recht.

Es gibt noch eine andere Analogie, die wir verwenden können, um die Beziehung zwischen Körper und Geist zu beschreiben. Die Analogie eines Radios.

Stellen Sie sich einen Menschen vor, der noch nie ein Radio gesehen hat und natürlich nicht weiß, wie es funktioniert. Nun stelle man sich weiter vor, jemand zeigt ihm das Radio und würde es ausschalten (Schlaf). Unser Proband würde merken, dass die Musik zu spielen aufhört. Jetzt beginnt jemand die Hardware des Radios durcheinander zu bringen (Hirnschaden), so dass die Qualität der Musik sehr schlecht wird. Dann würde er das Radio mit einem Hammer zertrümmern (Tod), und es gäbe gar keine Musik mehr. Wenn wir es nicht besser wüssten, wären wir davon überzeugt, dass die Musik aus dem Radio selbst kommt und nun scheinbar die Musik zerstört wäre.

Aber wir wissen es besser. Wir wissen, dass das Radio nur ein hochentwickeltes Gerät ist, das Schwingungen über ein elektromagnetisches Feld empfängt, das weit größer ist, als die physischen Grenzen des Radios und von diesem unabhängig existiert. Wir wissen, dass dieses Feld unsichtbar ist – es durchdringt und verbindet Alles und Jeden.

Wir wissen auch, dass dieses eine Feld auf unterschiedliche Weise vibrieren kann und zur selben Zeit verschiedene Arten von Musik erzeugen kann.

97.1 FM: Klassik
101.7 FM: Rock
103.5 FM: Pop
106.4 FM: Tanzmusik

Kehren wir nun zu unserer Ausgangsbetrachtung zurück und betrachten das individuelle Bewusstsein als eine Welle auf dem Ozean universellen Bewusstseins.

Die Analogie des Radios steht in keinem Widerspruch zu unseren medizinischen Entdeckungen der letzten hundert Jahre. Die Qualität der Musik wird immer noch von der richtigen Funktionsweise der Hardware abhängen. Aber es wurde ein spiritueller Blickpunkt auf das Leben eröffnet. Wir sind spirituelle Wesen, wir sind ein Teil der Natur, aber keine biologischen Maschinen auf zwei Beinen.

Wir entdecken eine neue Art, den Geist zu betrachten. Diese Sichtweise ermöglicht es uns zu verstehen, warum die Erfahrung des Transzendierens eine so starke Wirkung auf alle Aspekte unseres Lebens hat. Die Wirkung des Transzendierens ist viel größer als bei gewöhnlicher Entspannung.

Die Technik der Transzendentalen Meditation ist die Wiederentdeckung einer alten, natürlichen und mühelosen Technik. Der Geist erfährt reine, innere Stille. Die Welle kommt im Ozean zur Ruhe. Wenn wir diese Erfahrung regelmäßig machen, beginnen wir, unseren Geist zu trainieren, unser volles geistiges Potential zu gebrauchen.

Das bedeutet, dass wir uns buchstäblich selbst darin trainieren, beide Erfahrungen gleichzeitig zu machen: die individuelle Existenz der Welle und das Gefühl der Verbundenheit mit allem anderen. Dieser Zustand wird Einheitsbewusstsein genannt, der höchstmögliche Entwicklungszustand des Lebens. Dies ist wirklich die höchste menschliche Erfahrung.

Natürlich ist regelmäßige Übung nötig, bis wir diesen Zustand ganz erreichen. Aber je mehr wir uns zu diesem Zustand hin entwickeln, umso mehr werden die Qualitäten des Transzendenten in unserem täglichen Leben aktiv, wogegen sie vorher meistens einen Dämmerschlaf führten, in unserem Unterbewusstsein. Schon von den ersten Tagen und Wochen ihrer TM-Praxis beginnen viele Leute, an sich Veränderungen zu bemerken.

Die ersten und offensichtlichsten Langzeitveränderungen, die dadurch entstehen, dass wir mehr und mehr unser volles geistiges Potential nutzen, sind messbare Ergebnisse in Bezug auf unsere geistigen Fähigkeiten – wie Intelligenz und Kreativität.

Für eine Studie in Taiwan wurden 362 Schüler der Sekundarstufe wahllos in 4 Gruppen aufgeteilt: in eine TM-Gruppe und 3 Kontrollgruppen. Die 3 Kontrollgruppen bestanden erstens aus einer Ruhegruppe, zweitens einer Gruppe, die eine Kontemplations-Meditation ausübte und drittens einer Gruppe ohne spezielle Anweisungen. Nach 6 bis 12 Monaten zeigte die TM-Gruppe eine hochsignifikante Verbesserung in allen 5 Bereichen der gemessenen intellektuellen Fähigkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine durchgehend signifikante Veränderung zufällig stattgefunden haben könnte, lag bei 1:12.000.000.000.

Aber es verändert sich noch viel mehr. Weiter unten beschreiben wir einige Eigenschaften des Ozeans, der im Wesentlichen ein Zustand der Einheit ist. Indem wir diese Eigenschaften im Detail besser verstehen, können wir auch intellektuell besser verstehen, warum letztendlich unsere vertrautesten menschlichen Erfahrungen aus diesem Ozean der Einheit heraus entstehen. Roboter kennen diese Verbundenheit nicht, sie sind wirklich nur individuelle Gebilde. Deshalb werden sie auch nie diese Erfahrungen machen.

Indem wir diese Eigenschaften verstehen, können wir auch verstehen, wieso sie durch die Rückkehr zur Quelle der Einheit über das Transzendieren spontan anfangen, in unserem Leben zu wachsen.

„Ich nenne meine Methode Meditation, aber sie ist de facto eine Technik der Selbst-Erforschung. Sie ermöglicht dem Menschen, in den innersten Bereich seines Wesens einzutauchen, wo die Essenz des Lebens ist, die Quelle aller Weisheit, aller Kreativität, allen Friedens und allen Glücks … Das Wort Meditation ist nicht neu, auch nicht die Vorteile der Meditation … Aber diese Art der Meditationstechnik war jahrhundertelang in Vergessenheit geraten. Und das ist der Grund, warum die Menschheit leidet oder zu leiden scheint.“ – Maharishi Mahesh Yogi

Einheit: reine Positivität, Glück, Frieden

Wir sind daran gewöhnt, alles in Gegensätzen zu sehen: warm—kalt, hell—dunkel, Liebe—Hass, positiv—negativ, auf—ab. Auf der Ebene der Einheit verschwinden diese Widersprüche (das ist die Definition der Einheit: alle Gegensätze werden vereint), und es verbleibt nur eine Eigenschaft, die von den alten Schriften als reine Positivität beschrieben wird. Sie beschrieben die Erfahrung dieses Zustands als Glückseligkeit, reines Glück. Der Geist sucht andauernd nach Glück, weil er weiß, dass tief in seinem Inneren das seine wahre Natur ist. Deshalb wird der Geist spontan transzendieren, wenn wir ihm dazu die Gelegenheit geben, da er dorthin gehen möchte. Er will nach Hause kommen.

Die moderne Forschung hat gezeigt, dass während der Ausübung der TM das „Glückshormon“ Serotonin spontan zunimmt. Das ist einfach nur ein Weg, um objektiv zu messen, dass der Geist in einen Zustand spontanen, inneren Glücks gelangt, aber er hat davon auch tiefgreifende Vorteile, bedenkt man die vielen Gesundheitsprobleme, die mit zu niedrigerer Serotonin-Konzentration zusammenhängen.

Je mehr wir diese Qualitäten des Ozeans beleben können, umso länger wird der Zustand inneren Glücks nach der Meditation anhalten, bis hin zu der Möglichkeit, 24 Stunden am Tag ohne äußeren Grund glücklich zu sein. Wir haben in uns einen unendlichen Ozean an Glück, wir müssen ihn nur nutzen.

Genauso ist die Erfahrung von Einheit eine Erfahrung vollständigen inneren Friedens. Wenn Gegensätze verschwinden, dann werden auch alle möglichen Konflikte verschwinden, und nur Frieden bleibt. Das kann auch leicht im Körper gemessen werden, wenn zum Beispiel Stresshormone während der TM-Ausübung spontan abnehmen.

Reine Positivität erklärt auch, warum TM so effektiv ist bei der Stresslösung. Der beste Weg, um Negativität zu mindern, ist die Positivität zu erhöhen. So wie der beste Weg, Dunkelheit verschwinden zu lassen, darin besteht, einfach Licht einzuschalten. Die in unserem Körper gespeicherte Negativität wird spontan verschwinden, wenn wir die Positivität beleben.

Wenn wir nur an der Oberfläche des Geistes leben, verlieren wir diesen Zustand dauerhaften Glücks, und unser Leben wird zu einer Berg-und-Tal-Fahrt mit Höhen und Tiefen. Wenn wir lernen, unsere wahre Natur zu beleben, wird der Zustand von Positivität, Glück und innerem Frieden dauerhaft.

 

 

Einheit = Verbundensein: Liebe

An der Quelle des Geistes, im Ozean sind wir mit allen verbunden. Deshalb können wir Liebe erfahren. Roboter können das nicht. Die Botschaft aller großen Lehrer der Vergangenheit war eine Botschaft bedingungsloser Liebe. Aber Liebe entsteht nicht durch dogmatische Lehren, sie entsteht spontan, wenn wir uns mehr und mehr mit anderen verbunden fühlen. Und das geschieht spontan, je mehr wir transzendieren.

Deshalb werden diejenige, die TM ausüben, liebevoller in ihren Beziehungen. Sie fangen an, andere besser zu behandeln, sie fühlen eine stärkere Verbundenheit mit der Natur, usw. Aus diesem Grund übernehmen auch immer mehr religiöse Anführer die Technik der TM, weil sie darin sehr richtig eine praktische Methode erkennen, das Bestreben aller großen Religionslehren zu erfüllen.

Einheit = Vollständiges Wissen

Allwissenheit ist eine Eigenschaft, die oft mit einem höheren Wesen in Zusammenhang gebracht wird. Dennoch machen Menschen regelmäßig die Erfahrung, Dinge zu wissen, die sie aufgrund von Sinneswahrnehmungen eigentlich nicht wissen können. Wir nennen das Intuition oder ein „gutes Gefühl“. In Fällen, in denen diese Eigenschaft sehr prägnant entwickelt ist, geben wir dieser Erfahrung eher esoterische Namen: Hellsehen, Vorahnung, Telepathie, usw. Der Intellekt kann diese „psychischen“ Erfahrungen nicht begreifen. Deshalb werden sie von der modernen Wissenschaft oft ins Lächerliche gezogen, obwohl eine vor einiger Zeit durchgeführte Umfrage enthüllt hat, dass 67% aller US-Bürger solche Erfahrungen schon gemacht haben.

Auf der Ebene unseres Alltagslebens haben wir nur ein begrenztes Wissen darüber, was in unserer unmittelbaren Umgebung geschieht. Es sind die Dinge, die wir mit unseren Sinnen erfassen und mit unserem Intellekt analysieren können, die wir zu verstehen glauben. Auf der Ebene des Ozeans sprechen wir von einer Realität, in der alles miteinander verbunden ist und wo Informationen über alles vorhanden sind.

Die meisten Menschen spüren, dass sie unbewusst viel mehr wissen als das, was nur in ihrem bewussten Geist vorhanden ist. Manchmal erreichen Impulse aus dieser Ebene unseren bewussten Geist. Wir nehmen sie als Intuition wahr, eine Art Bauchgefühl, mehr zu wissen, als unser Intellekt fähig ist, uns zu sagen. Einige Menschen sind in intuitiven Dingen begabter als andere, genauso, wie andere Menschen mehr Talent für eine Sportart oder fürs Klavierspielen haben. Sie haben einfach nur eine Fähigkeit entwickelt, die jedem Menschen angeboren ist.

TM-Ausübende erfahren nicht nur, dass sich ihre Intuition verbessert; eine der höchst bemerkenswerten Erfahrungen ist, dass der richtige Gedanke sich spontan zur richtigen Zeit einstellt. Es ist fast so, als ob es einen Supercomputer gibt, der fähig ist, alle möglichen Ergebnisse von allen möglichen Gedanken im Voraus zu kalkulieren und dann – gemäß seiner rein positiven Natur – den Gedanken erschafft, der das positivste Ergebnis für den Einzelnen und für seine Umgebung hervorbringen wird

Ein wunderbares praktisches Beispiel für solches spontan richtigen Denkens erhalten wir von den Schülern der Maharishi-Schule für das Zeitalter der Erleuchtung, Fairfield, USA. Es ist eine kleine Schule in Iowa, mit ungefähr 200 Schülern, an der die Kinder Transzendentale Meditation sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe ausüben. Jedes Jahr nehmen diese Schüler an dem Wettbewerb „Endstation Vorstellungskraft“ (Destination Imagination) teil, bei dem es um die kreative Lösung von Problemen geht. Der Wettbewerb besteht aus mehreren Einzelwettbewerben. Jedes Jahr nehmen 100 000 der kreativsten Kinder der Welt daran teil. Im ganzen Bundesstaat Iowa ist diese kleine Schule, was diesen Wettbewerb anlangt, führend. Seit 2010 hat die Schule sechs Mal die Weltmeisterschaft gewonnen. Bei der globalen Meisterschaft von 2005 brachten Schüler dieser Schule zwei erste und drei dritte Preise nach Haus – mehr als irgendeine andere Schule weltweit, und genauso viele Preise, wie der gesamte Staat Kalifornien gewann. Sie hatten einfach nur die richtige kreative Lösung zur richtigen Zeit, und das ist genau das, worum es bei der kreativen Problemlösung geht. Dieser außergewöhnliche Erfolg ist mit einer der Gründe, warum immer mehr Regierungen TM im Erziehungswesen unterstützen.

Einheit = Kreativität und unendlich organisierende Kraft

Auf der Ebene des Ozeans schafft der Ozean alles aus sich selbst heraus. Auf dieser Ebene sprechen wir von reiner Kreativität und der unendlich organisierenden Kraft.

Diese Kreativität liegt am Grund unseres Bewusstseins und ist die Quelle unserer eigenen Kreativität. Roboter können nur das, wozu sie mathematisch programmiert wurden, aber sie werden nie fähig sein, ein wunderschönes Musikstück oder Gemälde zu erschaffen. Sie haben diese Verbindung zur Quelle nicht.

Menschen, die die TM ausüben, bemerken meist recht bald, dass sie kreativer werden. Manchmal sieht man das in extremem Außmaß, wie bei Schülern der Maharishi Schule in Iowa, USA, die viele kreative Wettbewerbe auf globaler Ebene gewonnen haben.

Der Einzelne hat aber auch die Macht, etwas auf weitaus tieferen Ebenen zu erschaffen, nicht nur mit seinen Händen, sondern auch auf der Ebene der Gedanken, auf der Ebene seines eigenen Bewusstseins. Hier liegt die wirkliche kreative Kraft.

In der sogenannten „New-Age“-Literatur, wie z.B. in „The Secret – Das Geheimnis“, findet man heute viel über positives Denken, über Visualisieren und Bejahung. Die Theorie lautet: Wenn wir uns auf positive Dinge konzentrieren, stellen wir fest, dass unser Umfeld tatsächlich auch positiver und unterstützender wird. In religiösen Begriffen sprechen wir von dem „Willen Gottes“, der unsere Wünsche unterstützt. Wir wünschen uns etwas, und wir sehen, wie unsere ganze Umgebung sich daraufhin organisiert, diesen Wunsch zu unterstützen.

In der Praxis funktioniert das nur für einige Menschen, während bei den meisten irgendein Resultat von irgendwelcher „Gedankenkraft“ kaum, wenn überhaupt, wahrnehmbar ist. Deshalb wird es von vielen nicht ernstgenommen oder wird belächelt.

Wir müssen versuchen zu verstehen, weshalb das so ist: Wir versuchen, von der oberflächlichsten Ebene unseres bewussten Geistes aus einen Einfluss zu schaffen, wo wir getrennt sind, statt von der Ebene, wo wir verbunden sind.

Es ist ein wenig so, als versuchten wir, von einer großen Entfernung aus einen Stein in einen See zu werfen. Man wird nur einen kleinen Stein werfen können, und die Wellen, die man dadurch erzeugt (den Einfluss, den man hervorruft), sind nicht sehr groß, kaum wahrnehmbar. Wenn wir TM ausüben, beginnen wir zu lernen, wie wir einen größeren Teil unseres geistigen Potentials nutzen, und es ist so, als ob wir uns dem See nähern würden. Nun sind wir fähig, größere Steine mit größeren Wirkungen zu werfen.

TM-Ausübende werden feststellen, dass sie nicht nur spontan zur rechten Zeit am rechten Ort sind und dabei die zur Situation passenden Gedanken haben, sondern dass sie auch von ihrer Umgebung mehr Unterstützung erhalten, damit diese Gedanken erfolgreich ausgeführt werden. Aus diesem Grund haben TM-Ausübende in der Regel mehr Erfolg in ihrem Leben, sowohl privat als auch beruflich und deshalb schwören so viele auf diese Technik, einschließlich Hollywood-Filmemacher, Schauspieler, Musiker, Politiker oder Börsenmakler.

Einheit, im Gehirn messbar

Diese Gedankengänge mögen einem sehr abstrakt und weit entfernt vom praktischen Leben vorkommen, aber mit Hilfe moderner Messtechnologie können wir sofort die praktischen Auswirkungen sehen. Mit Kohärenz-Messungen eines EEG können wir in Echtzeit sehen, wie sich unser Gehirn besser vernetzt und anfängt, als ein optimiertes, einheitliches Ganzes zu funktionieren. EEG-Kohärenz geht anscheinend oder sogar nachweislich mit weniger ADHS, Impulsivität, Neurotizismus und emotionaler Instabilität einher und korreliert mit einer Zunahme von ethischem Verhalten (Mitgefühl, mehr Liebe, sozialer Kompetenz), Intelligenz und Kreativität. Ein Zusammenhang mit größerer Lernfähigkeit, schnelleren Reflexen, besseren akademischen Leistungen, erfolgreicheren Berufskarrieren konnte ebenfalls hergestellt werden. Alles, was das menschliche Leben zu etwas Besonderem macht, scheint sich zu entwickeln oder zu verbessern, wenn unser Gehirn anfängt, mehr wie eine Ganzheit zu funktionieren. Transzendieren ist unter den erforschten Methode die kraftvollste und effektivste, um derartige vereinheitlichte Funktionsweisen herbeizuführen

Einheit = Unbesiegbarkeit

Transzendieren wirkt auf alle Lebensbereiche gleichzeitig, weil es uns mit der Quelle allen Lebens in Kontakt bringt. Das wurde von mehr als 600 Studien, darunter 350 Peer-Review-Veröffentlichungen, rund um TM bestätigt. Aber all diese Verbesserungen sind nur Nebenwirkungen – Beiwerk – eines ganz neuen Zustandes, der sich in unserem Bewusstsein entwickelt, eines Zustandes, den Maharishi gern mit dem Begriff „Unbesiegbarkeit“ belegt.

Wenn wir unser volles geistiges Potential belebt haben und die Eigenschaften des Ozeans andauernd in unserem Bewusstsein erwacht sind, dann sind unser innerer Friede und unser Glück unverlierbar und unüberwindbar. Nichts und niemand kann sie stören oder gar zerstören. In diesem Zustand ist unser Selbstbewusstsein unbesiegbar; was immer geschieht, wir werden immer wir selbst bleiben. In diesem Zustand besitzen wir ein unbesiegbares schöpferisches Potential. Es gibt kein Problem, für das wir keine Lösung finden könnten (wie zum Beispiel die Schüler der Maharishi-Schule; sie sind nicht ganz unbesiegbar, weil sie bis jetzt noch nicht jede Weltmeisterschaft gewonnen haben, aber sie haben mehr erreicht als jede andere Schule der Welt). In diesem Zustand fühlen wir eine unbesiegbare Verbundenheit, bedingungslose Liebe für Andere, die von nichts und niemandem überschattet werden kann.

Maharishis Botschaft war von Anfang an, dass die Erfahrung eines solchen Zustands das Geburtsrecht jedes Menschen sei. So sieht wahres Leben aus. Wir brauchen einfach nur zu lernen, wie man zu seiner Quelle Kontakt aufnimmt.

Warum ist diese einfache Technik so wirkungsvoll?

600 Studien bestätigen, wie wirksam TM ist:

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HÄUFIGE FRAGEN – UND DIE ANTWORTEN

Sie sagen, TM übt man zweimal am Tag für 15 bis 20 Minuten aus. Woher nimmt man sich die Zeit?

Von nichts kommt nichts!

Wer TM erlernt, hat meist ein Langzeitziel: zum Beispiel Stressbewältigung, mehr inneres Glück, größere Zufriedenheit, mehr geistige Klarheit, größeres Selbstbewusstsein, bessere Gesundheit, Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen – und, ja, vielleicht auch eine friedlichere Welt. Insofern sind zweimal 20 Minuten am Tag für solch große Ziele eine vergleichsweise kleine Investition. Von nichts kommt nichts!

TM wirkt von Anfang an.

Außerdem hat TM starke, positive Auswirkungen von Anfang. Ihre angenehme, positive Wirkung spürt man in aller Regel sofort. Man ist entspannter, konzentrierter und wacher, die Arbeit geht einem leichter von der Hand, und man ist ausgeglichener – was nicht zuletzt die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet und mit denen man das Leben teilt, als sehr wohltuend empfinden. All das motiviert, sich diese zweimal 20 Minuten am Tag auch wirklich regelmäßig zu gönnen.

Man schläft besser …

Für die Morgenmeditation eine halbe Stunde früher aufzustehen fällt vielleicht nicht ganz leicht – am Anfang. Aber nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass Sie besser schlafen – denn TM baut Stress ab. Stress aber ist die Hauptursache von Schlafstörungen. Also benötigen Sie weniger Schlaf, und etwas früher aufzustehen fällt leichter.

… und hat mehr vom Feierabend.

Abends, nach einem langen Arbeitstag, überlegt man sich wieder, wie man nun die Zeit finden soll für die abendliche Meditation. Doch Sie merken schnell: Auf diese abendlichen 20 Minuten ganz für sich freut man sich besonders. Der Stress des Tages fällt von einem ab, man erholt sich, fühlt sich anschließend deutlich erfrischt, und plötzlich kann man Freizeit und Feierabend sehr viel mehr genießen als zuvor.

Auch andere Meditationstechniken versprechen gute Wirkungen. Worin unterscheidet sich TM?

Nur regelmäßige Praxis bringt einen Gewinn.

Versprochen wird viel. Aber werden die Versprechen auch gehalten? Schauen wir uns die Wirklichkeit an:

„Einfach so“ bewirkt keine Meditationstechnik irgendwas – nicht einmal Transzendentale Meditation. Voraussetzung ist immer, dass die jeweilige Methode auch wirklich praktiziert wird – und zwar täglich und regelmäßig.

Ja: TM ist das Anti-Stress-Mittel par excellence. Aber sie ist es nur, wenn man sie täglich praktiziert! Auch die Arznei, die der Arzt Ihnen verschreibt, wirkt nur bei regelmäßiger Einnahme. Wie aber steht es mit der Regelmäßigkeit Ihrer Meditation?

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Meditationstechniken, die mühsam sind und nicht sofort zu spürbaren, zunehmend deutlicheren positiven Wirkungen führen, erfordern ein Übermaß an Disziplin. Man übt sie eine Weile, doch dann gibt man auf. Schlicht und einfach, weil der geringe Nutzen in keinem Verhältnis steht zum stundenlangen Aufwand.

Transzendentale Meditation ist hier gleich zweimal ganz anders.

TM ist extrem einfach: Also übt man sie gern.

Erstens ist diese Technik extrem einfach. Sie lebt geradezu von ihrer Mühelosigkeit! Wenn Sie TM erlernen, dann lernen Sie – vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben –, wirklich zu lassen, sich nicht einzumischen, sich nicht zu konzentrieren, ihre Gedanken nicht zu kontrollieren. Für viele Menschen das Aha-Erlebnis überhaupt! Und ein besonders angenehmes dazu.

Mit anderen Worten: Transzendentale Meditation wird Ihnen äußerst leicht fallen – ganz im Gegensatz zu den allermeisten anderen meditativen Verfahren, die landauf, landab im Angebot sind. Und was leicht fällt, benötigt keine Überwindung. Man macht es gern: und schon ist man regelmäßig, und nur so stellen sich die tiefergehenden, guten, langfristigen Wirkungen ein – spürbar vom ersten Tag an.

TM ist extrem wirksam: Also motiviert sie, regelmäßig zu bleiben.

Zweitens ist Transzendentale Meditation extrem wirksam. Nicht umsonst praktiziert man sie nur 15 bis 20 Minuten, zweimal am Tag! Der Grund, warum TM so wirksam ist, ist ihre vollständige Natürlichkeit.

Wo andere Techniken mühsam einen Effekt zu erzielen versuchen – mehr Aufmerksamkeit, mehr Wachheit, mehr Entspannung, mehr Zufriedenheit mit dem „Hier und Jetzt“ –, überlässt Transzendentale Meditation den Aufbau dieser Wirkungen ganz der Natur. Hier wird nichts versucht, nichts manipuliert, nichts mühsam eingeübt und nichts „trainiert“: Stattdessen kommt der Geist – kommen Sie! – während der Meditationssitzung vollständig zur Ruhe und gibt sozusagen die Bahn frei – für die Natur!

TM sagt „Bahn frei!“ für die Natur. Und schlägt damit andere Methoden um Längen.

Die Natur aber – unseres Geistes, unseres Körpers – ist immer bestrebt, tiefe Ruhe für Erholung zu nutzen. Tiefe Ruhe ist für den Körper das Signal, sich von allem zu befreien, was ihm fremd ist und nicht wirklich zu ihm gehört: Stress und Stressfolgen.

Mit anderen Worten:

Wo andere Methoden mühsam versuchen, selbst zu reparieren, geben Sie diese Aufgabe während der Transzendentalen Meditation vollständig ab – an Ihre eigene Natur. Jeder Geist wünscht sich Unbegrenztheit, jeder Körper will perfekt funktionieren. Für beides schaffen wir mit TM den Raum. Und die guten Wirkungen zeigen sich sofort.

TM ist eine Technik, mit der Sie „transzendieren“: Sie erlauben Ihrem Geist, ganz „herunterzufahren“, gleichzeitig bleiben Sie hellwach, und schließlich erfährt Ihr Geist, wie er still in sich selbst ruht, ohne weitere Aktivität, nur ganz wach in sich selbst.

Mit anderen Methoden „tun“ Sie etwas.
Mit TM übergeben Sie an die Natur.

Es ist diese Erfahrung systematischen und mühelosen Transzendierens, die den Unterschied zwischen TM und anderen Verfahren ausmacht. Das ist eines der Alleinstellungsmerkmale von TM. Und dass TM wirklich wirkt – und mühelos wirkt – bestätigen die vielen Millionen Menschen, die in den letzten fünfzig Jahren TM erlernt haben. Und hunderte Studien bestätigen es ein weiteres Mal.

Erst jüngst zeigte eine Studie, die die Wirkungen von TM und von „Achtsamkeit“-Praktiken an Personen mit schweren posttraumatischen Störungen verglich, dass TM 5-mal effektiver ist als jede „Achtsamkeitsmeditation“.


Viele Untersuchungen haben die Wirksamkeit von TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken untersucht: in Bezug zu Angst, Bluthochdruck, Suchtverhalten, Selbstverwirk­lichung und vielem mehr. Das Ergebnis war jedes Mal das gleiche: Die reine Erfahrung des Transzendierens (und damit die Abgabe der Reparaturaufgaben an die Natur, siehe oben) schlägt den Effekt gewöhnlicher Entspannung um Längen. Mehr dazu: siehe TM im Vergleich zu anderen Meditationstechniken.

 

Was passiert, wenn es mir nicht gelingt, richtig zu meditieren? Hängen die positiven Resultate nicht davon ab, dass man richtig meditiert?

Natürlich hängen die Ergebnisse von einer erfolgreichen Ausübung der Transzendentalen Meditation ab. Erfolgreich bedeutet in den meisten Fällen regelmäßig.

Bezogen auf eine erfolgreiche Meditation gibt es für die Transzendentale Meditation eine ganz einfache Formel: Wer einen Gedanken denken kann, kann auch meditieren, da die Transzendentale Meditation so natürlich ist wie das Denken.

Es gibt viele verschiedene Formen von Meditationen.
Im Lauf der Zeit ist die Idee entstanden, dass es schwierig sei, richtig zu meditieren und nicht jeder dabei erfolgreich sei. Wenn es eine Meditationstechnik verlangt, dass man sich dabei konzentriert, erfordert dies viel Disziplin und kann als anstrengend empfunden werden.

Die Transzendentale Meditation erfordert keine Konzentration. Die Transzendentale Meditation ist sehr einfach und natürlich. So können sogar Kinder, die ADHS  haben  und keine 5 Minuten mit geschlossenen Augen still sitzen können, leicht und erfolgreich die Transzendentale Meditation ausüben (mehr unter ADHS). Genauso erfahren auch Menschen, die sehr ängstlich sind und sorgenvoll oder gestresst, die Ausübung der Transzendentalen Meditation als leicht und angenehm. Sie genießen die innere Ruhe, die sie während der Ausübung der Transzendentalen Meditation erfahren. Diese Ruhe steht in Kontrast zu der Anspannung, die sie während des Tages erleben – und sie wird als besonders angenehm empfunden.

Wichtig zu wissen: Was in den wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt wird, ist immer ein durchschnittliches Ergebnis für eine große Gruppe von Personen. Manche haben überdurchschnittliche Ergebnisse, andere liegen darunter. Der Durchschnittswert, der sich auf die wissenschaftlichen Untersuchungen bezieht, gibt einen guten Anhaltspunkt auf den zu erwartenden Erfolg. Deshalb stellt diese Website mehr die wissenschaftlichen Untersuchungen in den Vordergrund und nicht persönliche Erfolgsgeschichten, da diese meistens nur die besten Resultate repräsentieren.

Kann wirklich jeder das Transzendieren lernen? Andere Meditationstechniken, die ich ausprobiert habe, haben nicht sehr viel gebracht. Wird die TM bei mir funktionieren?

Ja, es wird funktionieren. Und ja, jeder kann es lernen.

Die Erfahrung des Transzendierens ist eine Erfahrung, bei der der Geist gleichzeitig vollkommen still und vollständig wach ist, eine Erfahrung, die in den alten Schriften als die höchste menschliche Erfahrung beschrieben und durch die moderne Forschung bestätigt wird. Sie ist unverzichtbar für unsere Entwicklung. Aber diesen Zustand zu erreichen erscheint schwierig. Haben Sie jemals versucht, den Geist zu beruhigen? Es scheint unmöglich. Je mehr wir versuchen, den Geist zur Ruhe zu bringen, desto mehr halten wir ihn mit diesem Bemühen aktiv.

Deshalb verstand man Meditation fälschlicherweise als etwas, wofür man sich anstrengen muss. Man bemüht sich, den Geist zu kontrollieren, zwingt ihn, zur Ruhe zu kommen, und dabei setzt man Konzentration ein – was genau die gegenteilige Wirkung hat. Das hält den Geist nur aktiv. Und dann sind die Leute überrascht, dass es nicht funktioniert und sich die versprochenen Wirkungen der Meditation nicht einstellen.

Die Botschaft von Maharishi Mahesh Yogi war, dass echte Meditation den Geist auf vollkommen natürliche und anstrengungslose Weise zum Zustand des Transzendierens bringt. Die Erfahrung reiner Stille ist für den Geist wie ein Nachhause-Kommen. Es ist die angenehmste Erfahrung, die der Geist machen kann, und er will im Grunde nichts anderes als das.

Das ist der Grund, warum Transzendentale Meditation bei jedem funktioniert. Es gibt sieben Milliarden Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Kulturen, Lebensstilen, aber es gibt eine Sache, die alle gemeinsam haben: die Suche nach Glück.

Die Technik der Transzendentalen Meditation nutzt eine uralte Formel, bei der wir uns diesen einen universellen Wunsch zunutze machen und dem Geist erlauben, ganz natürlich zum Zustand reiner innerer Stille zu gehen. Ganz egal wie aktiv unser Geist ist und auch, wenn Sie es bisher noch nie geschafft haben, den Geist zur Ruhe zu bringen: Wenn die Technik korrekt unterrichtet wird, dann werden Sie diese Stille bereits nach den ersten Treffen erfahren.

Deshalb ist die TM-Technik wissenschaftlich. Sie funktioniert wie die Erdanziehungskraft. Diese funktioniert, ob man daran glaubt oder nicht, unabhängig von der Kultur oder den geistigen Fähigkeiten. Wenn der Geist die Gelegenheit zu dieser Erfahrung erhält, wird der ganz natürlich von ihr angezogen.

Ein schönes Beispiel für die Tatsache, dass die TM bei jedem funktioniert, ist eine kürzlich erschienene Veröffentlichung der American Heart Association (AHA). Es ging um die Wirkung verschiedener Meditationstechniken auf den Blutdruck, soweit das in den letzten vierzig Jahren untersucht worden war.

Die AHA fand heraus, dass bei allen anderen Techniken (einschließlich Achtsamkeit und Yoga) die Ergebnisse nicht wirklich stichhaltig waren. Menschen, die daran glaubten und gut im Meditieren waren, hatten mäßig positive Resultate, bei anderen gab es keinerlei Verbesserung. TM war die einzige Technik, die über 40 Jahre Forschung hinweg beständig positive Ergebnisse zeigte. Und daher ist sie die einzige Meditationstechnik, die die American Heart Association empfiehlt.
Dieselbe Tendenz kann bei allen anderen Vergleichsstudien festgestellt werden. Wenn die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien betrachtet werden, dann ist die Wirkung der TM zwei- bis fünfmal größer als bei anderen Techniken.

Ob Angst, Sucht, Selbstverwirklichung, Gehirnentwicklung oder irgendetwas anderes, was jemals untersucht wurde: TM scheint die einzige Technik zu sein, die bei jedem, der die Technik lernt, durchgehend signifikante Verbesserungen aufweist.

Wenn diese Technik tatsächlich so gute Wirkungen hat und Sie eine nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtete Organisation sind … warum kostet sie dann etwas?

Weil es nicht funktionieren würde.

Die Technik der TM funktioniert, und zwar bei jedem – allerdings unter einer Bedingung: dass sie richtig weitergegeben wird. Das erfordert eine Organisation und eine Infrastruktur; Gehälter müssen gezahlt werden etc. Auch Organisationen, die nicht auf Gewinn-Maximierung ausgerichtet sind, haben Kosten, die gedeckt werden müssen. Nähere Einzelheiten über Kursstruktur und Kosten der TM-Kurse finden Sie hier: Wie kann ich TM erlernen?

Die TM richtig weiterzugeben erfordert eine korrekte persönliche Unterweisung und ordnungsgemäße Folgetreffen. TM ist eine natürliche Technik, aber „natürlich“ bedeutet nicht für jeden das Gleiche. Obwohl sich die TM-Technik nur den instinktiven und universalen Wunsch des Geistes zunutze macht, zu transzendieren, ist auf der Ebene des normalen, aktiven Denkens jeder Mensch unterschiedlich. Das erfordert eine jeweils unterschiedliche und auf jeden persönlich zugeschnittene Anleitung, um jeden Menschen zur Erfahrung des Transzendierens hinzuführen.

Wenn die Menschen die TM erlernen, werden sie unterschiedliche Erfahrungen machen. Die Erfahrung hängt vom Zustand des Nervensystems ab, der bei jedem Menschen anders ist. Dann ist es wichtig, dass jemand da ist, der durch diese Erfahrungen führt und alle persönlichen Fragen beantwortet, die möglicherweise auftauchen.

Um dies richtig zu machen, braucht es intensives Training und gute Ausbildung. TM unterrichten kann man nicht lernen, indem man zwei Seiten im Internet liest … und sich dann einfach Meditationslehrer nennt. Wenn dies so einfach wäre, dann hätte die TM-Organisation einfach diese zwei Seiten selbst ins Internet gestellt, denn das wäre ein viel einfacherer und schnellerer Weg, um eine bessere Welt zu schaffen – beziehungsweise wäre …, wenn es denn so einfach wäre … und die Erfahrung des Transzendierens nie verlorengegangen wäre … die Welt wäre bereits in einem viel besseren Zustand.

Aber leider ist es nicht ganz so einfach. Ein TM-Lehrer muss eine langwierige Ausbildung durchlaufen, um in der Lage zu sein, jemanden zu unterweisen und ihn auch danach weiter richtig zu betreuen. Das Wissen, wie man diese Technik lehrt, war verlorengegangen, und dadurch begannen die Menschen, die Meditation fälschlicherweise als eine Art Kontrolle des Geistes zu interpretieren. Meditation zu unterrichten ist einfach, den Menschen das Transzendieren beizubringen erfordert weit mehr Kompetenz.

Ein TM-Kurs besteht aus insgesamt sieben Schritten. Das eigentliche Erlernen der TM geschieht an vier aufeinanderfolgenden Tagen und nimmt insgesamt etwa zehn Stunden in Anspruch. Hinzu kommt ein detailliertes Folgeprogramm mit regelmäßigen weiteren Treffen, einem Wochenendkurs und – falls nötig – lebenslange Beratung. Das ist die Voraussetzung, um diese Technik korrekt zu erlernen – und das ist natürlich mit Kosten verbunden.

Aber alles Geld der Welt reicht nicht aus, um die positiven Wirkungen aufzuwiegen, die sich auf natürliche Art und Weise einstellen werden, wenn man lernt, richtig zu transzendieren: Glück, Gesundheit, Erfolg, Kreativität, Selbstbewusstsein. Und die Mehrheit der Menschen, die TM erlernen und bei der Stange bleiben, werden entdecken, dass es die beste Investition war, die sie in ihrem Leben gemacht haben, auch wenn es nicht ganz billig war.

Die Frage sollte also nicht sein, warum es etwas kostet, TM zu erlernen. Die Frage sollte vielmehr sein, warum die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wir haben hier eine Methode, die erwiesenermaßen effektiver im Gesundheitsbereich ist als jede andere Methode, die jemals untersucht wurde. Und das ist durch mehr wissenschaftliche Forschungsarbeiten belegt als bei jeder anderen Methode. Und doch fließen immer noch jedes Jahr Milliarden Euro, die wir als Steuerzahler aufbringen müssen, auf die Konten der Pharmaindustrie, die nichts anderes im Sinn hat als ihren Profit.

Den meisten Profit machen sie mit chronischen, stressbedingten Krankheiten, bei denen sie auf lebenslange Kunden zählen können, denen sie Medikamente verkaufen, die nur die Symptome unterdrücken, anstatt zu einer wirklichen Heilung zu führen: Krankheiten wie Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und viele andere.

Es sind genau diese Arten von Gesundheitsproblemen, bei denen sich die TM als so wirksam erwiesen hat.

Könnte es vielleicht sein, dass der wahre Grund, warum die TM von den Krankenversicherungen nicht unterstützt wird, genau darin liegt, dass sie so viel Potenzial besitzt, dass sie das gegenwärtige Geschäftsmodell unserer Gesundheitsindustrie erschüttern könnte?

Muss ich meinen Lebensstil ändern, wenn ich Transzendentale Meditation erlerne?

Wenn Sie TM erlernen, müssen Sie nicht Ihren Lebensstil ändern oder sich einer (neuen) Religion zuwenden. TM ist eine Technik, ein einfaches Verfahren, das in alle Kulturen, Religionen und Lebensstile leicht integriert werden kann. Entsprechend wird sie auch fast überall auf der Welt unterrichtet und ausgeübt.

Regelmäßige TM-Praxis hilft uns, mehr wir selbst zu sein, mit unserem Selbst besser in Kontakt zu kommen. All das, was wir nicht wirklich sind – Stress, Abhängigkeit, Sucht, negative Emotionen, Konflikt, Krankheit – verschwinden allmählich, und unser Leben kann sich normalisieren.

Wir werden authentischer. Unsere innere Stimme, die uns sagt, was richtig und was falsch ist, wird stärker. Wenn man TM erlernt und gesund bleiben will, nimmt die Notwendigkeit für Verhaltensregeln und Lebensstiländerungen eher ab. Wir lernen, mehr auf uns selbst zu hören. Als Folge wird sich vieles in die für uns richtige Richtung verändern – Veränderungen, die ganz spontan und natürlich auftauchen.

Meist entwickeln TM-Meditierende eher größere Wertschätzung für ihre eigene Kultur und Religion. Warum? Transzendieren ist eine Grunderfahrung des Menschen. Alle Kulturen und Religionen berichten davon – in der ihnen jeweils eigenen Sprache.

Ein gutes Beispiel ist Pater Gabriel Mejia, Kolumbien: tiefgläubig, katholisch, Priester. Er setzt TM inzwischen bei der Straßenarbeit ein – um Kindern eine neue Lebensperspektive zu geben. Sein Rehabilitationsprojekt (»Saving the Disposable Ones«) zählt heute, mit 52 Zentren, zu den erfolgreichsten in ganz Lateinamerika. TM ist zentraler Bestandteil dieser Arbeit.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung zur Transzendentalen Meditation?

TM bedeutet nicht nur außer-
gewöhnliche persönliche Erfahrungen, sondern auch Forschung auf höchstem Niveau

Heute kann jeder Forschung betreiben und dadurch beweisen, was er beweisen möchte. In der Wissenschaft gibt es jedoch 4 Kriterien, welche die Zuverlässigkeit der wissenschaftlichen Forschung definieren. Forschung über Transzendentale Meditation schneidet meist sehr gut bei allen vier Faktoren ab:

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

 

Qualität und Reproduzierbarkeit

Die Wirkungen von TM: Nur weniges wurde so gründlich erforscht

In den vergangenen 40 Jahren haben mehr als 600 Studien, die an über 250 Universitäten und Forschungsinstituten in 35 Ländern weltweit (Liste der Universitäten) durchgeführt wurden, die positiven Wirkungen der Technik der Transzendentalen Meditation in vielen Lebensbereichen bestätigt. Das bedeutet, dass viele der Effekte durch eine große Anzahl unabhängiger Studien überall auf der Welt bestätigt wurden. In vielen Fällen wurden Meta-Analysen durchgeführt, welche die durchschnittlichen Ergebnisse vieler verschiedener Studien errechnen. Wenn diese Meta-Analysen immer noch eine positive Wirkung zeigen, dann gilt der untersuchte Effekt als noch wesentlich zuverlässiger. Solche Meta-Analysen wurden über die Wirkung von TM auf Bluthochdruck (9 TM-Studien), Sucht (19 TM-Studien), Angst (35 TM-Studien) und Selbstverwirklichung (18 TM-Studien) durchgeführt. In jedem Fall war die Wirkung von TM signifikant größer als bei jeder anderen untersuchten Methode der Persönlichkeitsentwicklung: bis zu achtmal größer.

Der allgemeine Trend bei diesen 600 Studien zeigt auch:

– Studien über TM, die qualitativ hochwertiger sind und strengeren wissenschaftlichen Maßstäben folgen, zeigen tendenziell noch stärkere positive Wirkungen von TM.

– Studien von Forschern, die selbst nicht TM praktizieren, weisen gleichartige oder sogar noch aussagekräftigere Ergebnisse auf als diejenigen Studien, die von Wissenschaftlern durchgeführt wurden, die in einer wie auch immer gearteten Verbindung zur TM oder deren Organisationen stehen.

– Die Wirkungen von TM waren nicht abhängig von den Erwartungen der Testpersonen. Es handelt sich nicht um Placebo. Erwartungseffekte (Placebo-Effekt) sind im Lauf der Zeit stark rückläufig. Die positiven Wirkungen von TM hingegen nehmen mit der Dauer der Versuchsreihen zu.

Gutachtergeprüfte Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften (Peer-Review)

TM in der Forschung: über 350 gutachter-
geprüfte Publikationen (Peer-Review)

Fachzeitschriften spielen in der Wissenschaft eine sehr wichtige Rolle. Sie fungieren als eine Art Filter, um die Forschung vor Studien minderer Qualität zu schützen. Eine Studie wird im Allgemeinen von der Welt der Wissenschaft nur dann ernst genommen, wenn sie in einer solchen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.

Bevor eine Fachzeitschrift eine Forschungsarbeit zur Veröffentlichung akzeptiert, durchläuft das Forschungsprojekt einen Prozess der Begutachtung durch unabhängige Fachkollegen. Das bedeutet, dass die Arbeit durch andere Experten aus demselben Forschungsbereich sorgfältig überprüft wird und diese ihre Meinung dazu äußern, ob die Forschung allen Standards gerecht wird und von ausreichend hoher Qualität ist. Je angesehener die Fachzeitschrift, desto gründlicher ist dieser Prozess, weil ihr Ruf davon abhängt, was sie publiziert.

Forschungen über die Technik der Transzendentalen Meditation sind in über 350 unterschiedlichen Publikationen (Liste der Publikationen) durch mehr als 160 verschiedene Fachzeitschriften überall auf der Welt veröffentlicht worden, auch in fast allen der angesehensten Fachzeitschriften (Liste der Fachzeitschriften). Das ist eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Publikationen zu einem einzigen Thema.

Reproduzierbarkeit

Studien über TM sind zeigen Ergebnisse, deren Signifikanz (p-Wert) oft sehr viel höher ist als erforderlich

In der Physik ist es im Allgemeinen einfach, Ursache und Wirkung zu definieren. In den Humanwissenschaften hingegen ist das viel schwieriger, weil Menschen nicht quantifizierbar und zudem sehr vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sind. Daher ist die »Wahrscheinlichkeit« – die statistische Berechnung der Möglichkeit, dass das Ergebnis Zufall statt kausal bedingt war – ausschlaggebend für die Verlässlichkeit der Ergebnisse. Im Allgemeinen wird der sogenannte »p-Wert« als genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, erachtet wie der Effekt selbst.

Das klingt logisch. Wenn ein Wissenschaftler jemandem ein Medikament gibt und behauptet, das würde den Probanden glücklicher machen und wenn sich derjenige am nächsten Tag tatsächlich ein bisschen glücklicher fühlt, dann kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ursache wirklich das Medikament gewesen war. Vielleicht hat er eine Gehaltserhöhung bekommen, vielleicht hat er sich verliebt, vielleicht war es ein Placeboeffekt. Aber wenn wir das Medikament 100 Testpersonen verabreichen und wenn sich alle 100 Testpersonen im Durchschnitt ein kleines bisschen glücklicher fühlen (übereinstimmende Wirkung), dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Zufall war, wesentlich kleiner. Wenn wir dann noch feststellen, dass alle 100 Testpersonen sich glücklicher als jemals zuvor fühlen (= große Wirkung), können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es kein Zufall war.

Es ist wissenschaftliche Norm, dass Forscher zumindest zu 95% sicher sein müssen, dass eine Hypothesenbestätigung kein Zufall war. Das wird als p < 0,05 angegeben, das heißt: Die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls oder Messfehlers ist kleiner als 5 Prozent. Je übereinstimmender (= zuverlässiger) und je stärker die Wirkung ist, desto geringer ist die Chance, dass es Zufall war – und desto kleiner ist der p-Wert.

Transzendieren wird in alten Überlieferungen so beschrieben:

  1. die höchste menschliche Erfahrung
  2. bedeutsam für die Entwicklung als Mensch

Jahrhundertelang war diese Erfahrung in Vergessenheit geraten. Die Technik des Transzendierens (Meditation) wurde missverstanden und fehlinterpretiert.

Transzendentale Meditation ist die alte, wiederentdeckte, äußerst effektive Methode des Transzendierens des alten Yoga-Systems. Sie dient der Entwicklung des vollen menschlichen und geistigen Potentials, und ihre Wirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft sind enorm.

Die ungewöhnlich kleinen p-Werte, die viele Studien über die Wirkungen von TM zeigen, sind bis zu 1 Million Mal kleiner (= besser) als die vorgeschriebene Norm (p < 0,001 bis p < 0,000000001). Das scheint zu bestätigen: Ihre Wirkungen sind echt, und sie sind außergewöhnlich.

Hören Leute manchmal auf, TM auszuüben? Wie wichtig sind Folgetreffen?

Von allen Meditationstechniken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Leuten, die irgendwann nicht mehr meditieren.

Von allen Meditationspraktiken, die jemals untersucht wurden, hat die Transzendentale Meditation den geringsten Prozentsatz von Personen, die aufhören, die Meditation anzuwenden.

Wenn man die guten Resultate betrachtet, deren man sich durch das Transzendieren erfreut, ist es schwer vorstellbar, dass irgendjemand jemals aufhören würde, die Transzendentale Meditation anzuwenden. Außerdem ist der Vorgang des Transzendierens selbst sehr angenehm.

Untersuchungen bestätigen, dass die TM von allen anderen Meditationstechniken am konsequentesten angewendet wird und nur sehr wenige aufhören. Dennoch gibt es diese wenigen, die aufhören, die TM-Technik auszuüben. Hierfür können drei Hauptgründe aufgeführt werden.  Wenn Sie diese drei Gründe kennen, die vereinzelt Leute veranlassen, mit dem Meditieren aufzuhören, kann es Sie davor bewahren, dieselben Fehler zu machen:

1. Das Ausüben der Technik ist nicht angenehm und die erwarteten Erfolge treten nicht ein.

Beide Probleme haben dieselbe Ursache. Der natürliche Vorgang des Transzendierens ging verloren. In irgendeiner Weise wurde begonnen, sich zu konzentrieren, sich anzustrengen. Dann ist dieser Vorgang nicht mehr Transzendentale Meditation. Das kann passieren und ist leicht wieder zu korrigieren. Lehrer der Transzendentalen Meditation wurden darin ausgebildet, nicht nur die Technik zu unterrichten, sondern auch irgendwelche Probleme, die möglicherweise auftreten könnten, zu korrigieren. Wenn jemand die Technik der Transzendentalen Meditation erlernt, hat er das Recht, seinen TM-Lehrer jederzeit zu kontaktieren. Er kann ihn bitten, seine Meditation zu überprüfen und zu korrigieren, falls dies notwendig ist. Der Fehler in diesem Fall war nicht, dass etwas falsch gemacht wurde – das kann jedem einmal passieren. Der Fehler war, nicht von der Möglichkeit der Korrektur Gebrauch gemacht zu haben.

Auch wenn die Technik längere Zeit ausgeübt wird, können sich Erfahrungen verändern. Sollten demzufolge Fragen und Zweifel auftauchen, könnte dies die richtige Ausübung beeinträchtigen. In diesem Moment ist es sehr wichtig, dass ein Lehrer erreichbar ist. Er kann diese Fragen beantworten, die Zweifel beseitigen und so den Weg für den weiteren Fortschritt bereiten.

2. Der Kurs wird nicht beendet oder es fehlt Geduld, auf die Ergebnisse zu warten.

Einige Personen, welche die TM erlernen, erfahren schon in den ersten Wochen, selbst schon in den ersten Tagen die positiven Auswirkungen. Bei anderen wiederum dauert es etwas länger, bis sie die positiven Transformationen und die vielen guten Auswirkungen bemerken. Es ist wichtig, den ganzen TM-Kurs zu besuchen, bevor man eine Aussage über dessen Auswirkungen macht. Wir weisen darauf hin, erst dann zu beginnen, wenn der gesamte Kurs besucht werden kann. Dies schließt die 7 Schritte des Erlernens der Technik mit ein und mindestens 3 Monate, in denen die Technik zu Hause ausgeübt wird. In dieser Zeit sollte die Meditation regelmäßig durch den TM-Lehrer überprüft werden. Es wird sehr angeraten, nach 2 bis 3 Monaten einen Wochenendkurs zu besuchen, um die Erfahrungen zu vertiefen. (Der erste Wochenendkurs ist in der TM-Kursgebühr enthalten, nicht aber dessen Hotelkosten.)

3. Das Ziel wurde erreicht.

Viele Menschen beginnen mit der Transzendentalen Meditation und haben ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen, zum Beispiel eine Depression los zu werden. Nach einer Weile bemerken sie, dass die Depression verschwunden ist und somit das Ziel erreicht wurde. In diesem Fall fehlt die Hauptmotivation, um die Ausübung fortzusetzen.

4. Zu wenig Zeit zu meditieren.

Wer mit der Transzendentalen Meditation beginnt, erfährt normalerweise mehr Energie. Man möchte diese völlig genießen, oder man übernimmt mehr und mehr Verantwortung und bemerkt, dass man für die Meditation keine Zeit mehr hat.

Man sollte nicht vergessen, dass der neue Erfolg nur ein Nebeneffekt einer viel ganzheitlicheren Transformation ist. Solange man nicht ganz glücklich, völlig gesund – solange man nicht immer ganz bei sich ist und nicht sofort die optimale Lösung für irgendein Problem findet, ist immer noch eine bessere Erfahrung möglich. Solange man nicht in völliger Einheit mit allem und jedem ist, solange ist eine noch schönere und bessere Erfahrung möglich.

5. Die Wichtigkeit der langfristigen Betreuung

Deshalb raten wir sehr, das Betreuungsprogramm, das als Teil des TM-Kurses angeboten wird, zu nutzen, damit ein größeres intellektuelles Verständnis von dem wächst, was wirklich passiert.
Der Schüler sollte sich nicht scheuen, den Lehrer zu bitten, seine Ausübung der Transzendentalen Meditation regelmäßig zu überprüfen, da er dafür gezahlt hat. In wieweit jemand das Betreuungsprogramm nutzt, ist jedem selbst überlassen. Sein TM-Lehrer oder ein anderer TM-Lehrer der weltweiten Organisation wird immer da sein, wenn er benötigt wird.

 

 

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