Selbstheilung durch Meditation: Gesund von innen

20. Oktober 2023
Ein Mann mit grünem Pulli steht auf einer Wiese und lächelt glücklich in die Kamera.

​Unser Körper verfügt über eine enorme Selbstheilungskraft – das haben verschiedene Studien bestätigt. Durch Meditation können wir einen Bewusstseinszustand erreichen, der zu tiefer innerer Ruhe führt und unsere Selbstheilungskraft aktiviert. So konsultieren Sie Ihren inneren Gesundheitsexperten!

Was ist Selbstheilung?

Ob Stress, Streit, Anspannung oder Trauma: Jede Erfahrung hinterlässt einen Eindruck, der im Nervensystem gespeichert wird. Wir können das mit einer Schiefertafel vergleichen: Wenn wir morgens aufwachen, ist sie noch relativ leer. Die Erfahrungen während des Tages sind wie kleine und große Zeichnungen. Irgendwann ist die Tafel voll und das erschöpfte Nervensystem streikt. Dann muss die Tafel wieder saubergewischt werden – aber wie?

Zum Glück kennt unser Körper einen vollkommen natürlichen Selbstheilungsmechanismus, um genau das zu tun: den Schlaf! Im Schlaf schaltet unser Körper nicht nur in den Ruhemodus um, sondern regeneriert sich auch selbst. Doch manche tief verwurzelte Eindrücke lassen sich durch Schlaf allein nicht beseitigen, wie beispielsweise ein „Knoten im Herzen“ nach einem Streit. Stress, den der Schlaf nicht auflöst, sammelt sich mit der Zeit an und beginnt irgendwann, das normale Funktionieren des Körpers zu beeinträchtigen. Psychische und körperliche Probleme sind die Folge.

Wie Meditation zur Selbstheilung beitragen kann

Studien zeigen, dass unser Körper über eine enorme Selbstheilungskraft verfügt. Wir müssen diese Selbstheilungskraft nur aktivieren! Transzendentale Meditation ist eine wirksame Technik, die Sie dabei unterstützt.

Ob körperliche oder psychische Beschwerden: Meditation sowie andere Formen der Selbstheilung ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten! Wer regelmäßig Transzendentale Meditation ausübt, darf sich jedoch über viele Vorteile freuen:

  • Wenn der Geist „transzendiert“, erfährt er einen Zustand tiefer innerer Ruhe: tiefer als im Tiefschlaf.1 Als Folge dieser tiefen Ruhe beginnt der Körper, sich von tief sitzenden Stressfolgen zu befreien.
  • Wenn der Geist still wird, folgt ihm der Körper nach: die Stoffwechselrate sinkt und der Körper erfährt ebenfalls tiefe Ruhe, was objektiv messbar ist.
  • Studien belegen, dass Menschen, die Transzendentale Meditation praktizieren, schon nach dreimonatiger regelmäßiger Meditationsausübung sehr viel gelassener im Alltag sind. Messbare Veränderungen zeigten sich etwa an der Verringerung der Atemfrequenz, der Verringerung der Herzschläge, der Zunahme des elektrischen Hautwiderstands und der Abnahme des Stresshormonlevels.2
  • Sind TM-Ausübende Stress ausgesetzt, finden sie anschließend viel schneller wieder ihr Gleichgewicht. Transzendieren hat somit auch einen positiven Einfluss auf die Resilienz (psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, äußeren Störungen standzuhalten).3
Zwei Personen sitzen im Schneidersitz auf einer Wiese und meditieren

Das Gefühl von „Ganz-bei-sich-selbst-sein”

Die Selbstheilungskräfte unseres Körpers sind stärker, als wir denken! In der inneren Stille der Meditation gegen Stress ruhen wir in uns selbst. Wir sind ganz bei uns selbst. Wir erholen uns sozusagen von innen heraus. Unsere täglichen Sorgen, Frust und Ängste nehmen ab oder verschwinden sogar. Wir können infolgedessen besser schlafen. Wir sind ausgeruhter, erholter und können gestärkt in den Alltag starten.

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Wer meditiert, aktiviert seine Selbstheilungskraft

Wenn wir Transzendentale Meditation ausüben, überschreitet unser Geist mühelos und ganz von selbst die bewegte, stets aktive Oberfläche des Denkens. Er wendet sich ganz von selbst nach innen. Die gedankliche Aktivität wird immer feiner, bis schließlich auch die feinste Ebene der Gedanken überschritten wird und unser Bewusstsein in sich selbst ruht. So entsteht ganz spontan ein Zustand innerer Ruhe und tiefer Entspannung.⁠

In diesem Zustand verringert sich die Aktivität des sympathischen Nervensystems, das in unserem Körper für die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion bei Stress verantwortlich ist. ⁠

Dagegen nimmt die Aktivität des parasympathischen Nervensystems zu. Dieses reguliert die Organfunktionen und setzt Beruhigungs- und Erholungsprozesse in Gang; die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Auf diese Weise trägt Transzendentale Meditation dazu bei, das Gleichgewicht im Nervensystem wiederherzustellen und sorgt nachhaltig für viele positive Wirkungen im Alltag.⁠ ⁠Der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden liegt also ganz nah – nämlich in uns selbst. Wir müssen ihn lediglich benutzen!

Auf einer hellen Wasseroberfläche formen sich Kreise, rechts sieht man den Schatten von Palmblättern

Erste Schritte zur Selbstheilung:
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Transzendentale Meditation zur Selbstheilung

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Meditation – häufige Fragen

Wie kann ich meine Selbstheilung aktivieren?

Transzendentale Meditation kann Sie dabei unterstützen, Ihre körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Denn beim Vorgang des „Transzendierens“ erreicht der Körper einen Ruhezustand, der tiefer ist als im Tiefschlaf – das bestätigen wissenschaftliche Studien.4 Freilich ersetzen Meditation oder andere Formen der Selbstheilung nicht den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten. TM-Meditierende dürfen sich jedoch über viele Vorteile freuen: zum Beispiel höhere Stress-Resistenz, tiefe Ruhe für Körper und Geist und ein erhöhtes Wohlbefinden im Allgemeinen.

 

Für was hilft meditieren?

Wer regelmäßig praktiziert, kann durch eine Meditationstechnik, die konkrete, reale Ergebnisse auf der psychischen und physischen Ebene hervorbringt, positive Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden erzielen. So bestätigen wissenschaftliche Studien etwa, dass Meditation sich förderlich auf Konzentration, Entspannung, Schlaf, Bluthochdruck, Traumaverarbeitung und das individuelle Energieniveau auswirken kann. Doch nicht jede Meditation hat die gleiche Wirkung: Denn je nach Tradition und Schule werden unterschiedliche Methoden eingesetzt. Diese unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf äußere Faktoren – z. B. ob die Meditation im Gehen oder Sitzen erfolgt – sondern auch in Bezug auf ihre Wirkung auf Körper und Geist. Besonders gut wissenschaftlich erforscht sind die Wirkungen der Transzendentalen Meditation.

Ist meditieren gesund?

Ob meditieren gesund ist, lässt sich nicht pauschal beantworten: Denn weltweit gibt es viele verschiedene Arten zu meditieren! Die verschiedenen Meditations-Methoden unterscheiden sich oft erheblich voneinander und aktivieren unterschiedliche Bereiche unseres Gehirns. Daher sind ihre Wirkungen ganz unterschiedlich. Auch die Tatsache, wie regelmäßig wir praktizieren, hat einen Einfluss darauf, ob und wie Meditation langfristig wirkt. Sehr gut wissenschaftlich erforscht ist der gesundheitliche Nutzen der Transzendentalen Meditation: Studien belegen ihre positiven Wirkungen wie etwa auf Stress- und Angstreduktion, Senkung des Bluthochdrucks und ein verbessertes Gesundheitsverhalten. Hier können Sie mehr über die gesundheitliche Wirkung von Meditation erfahren.

Welche Meditation ist für Anfänger geeignet?

Gerade, wenn Sie mit dem Meditieren beginnen möchten, eignet sich eine Meditationstechnik, die Sie persönlich von einer erfahrenen Meditations-Lehrerin oder einem -Lehrer erlernen können. Denn auch beim Meditieren hat jeder Mensch unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse! Diese können am besten in einer persönlichen Unterweisung berücksichtigt werden. Auch die beste Meditationstechnik kann nur dann Wirkung zeigen, wenn sie regelmäßig ausgeübt wird: Meditations-Apps und Online-Tutorials sind zwar im Internet niederschwellig verfügbar, verleiten allerdings auch dazu, schnell wieder das Handtuch zu werfen, wenn sich die erwünschten Wirkungen nicht einstellen. Eine fundierte Einführung in die Technik der Meditation ist somit ganz besonders ratsam, wenn Sie langfristig davon profitieren und Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit verbessern möchten. Die Transzendentale Meditation wird persönlich unterrichtet. Sie lernen dabei innerhalb kurzer Zeit richtig zu meditieren. Transzendentale Meditation lernen.

Quellenverzeichnis

1: Robert Keith Wallace: Physiological Effects of Transcendental Meditation. Science 27 Vol. 167 no. 3926 pp. 1751–1754, 1970, und Robert Keith Wallace: The Physiolgoy of Meditation. Scientific American 226:84–90, 1972.

2: Dillbeck, M. C., & Orme-Johnson, D. W. (1987). Physiological differences between transcendental meditation and rest. American Psychologist, 42(9), 879–881.

3: Orme-Johnson, D. W. (1973). Autonomic stability and transcendental meditation. Psychosomatic Medicine, 35(4), 341–349.

4: Robert Keith Wallace: Physiological Effects of Transcendental Meditation. Science 27 Vol. 167 no. 3926 pp. 1751–1754, 1970 und Robert Keith Wallace: The physiolgoy of meditation. Scientific American 226:84–90, 1972.

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