Den Blutdruck senken: Wie TM funktioniert

Die American Heart Association empfiehlt TM

Die American Heart Association (AHA) hat kürzlich eine Analyse über 40 Jahre Forschung zu allen Methoden der Blutdrucksenkung veröffentlicht. Sie kam zu dem Schluss, dass TM die einzige Meditationstechnik ist, für die eine echte Wirkung nachweisbar ist. Daher gab sie in ihrer Publikation Ärzten grünes Licht für TM als eine Methode der klinischen Behandlung bei Bluthochdruck. Von allen anderen Meditations- und Entspannungstechniken, auch Achtsamkeit und Yoga, wurde abgeraten, da eine positive Wirkung auf den Blutdruck nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.

Wie kann eine einfache Meditationstechnik den Blutdruck senken?

Es ist allgemein bekannt, dass der Blutdruck steigt, wenn wir uns verspannen. Das Transzendieren, der Bewusstseinszustand, den wir durch die Ausübung der TM spontan erreichen, entspricht einem sehr tiefen Entspannungszustand, der sowohl zu einer Senkung des Blutdrucks führt als auch eine sehr starke Fähigkeit im Körper aktiviert, sich selbst zu heilen beziehungsweise alle Fehler selbst zu korrigieren (siehe Transzendieren = Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers). Auf längere Sicht führt das dazu, dass man auch außerhalb der Meditation entspannter bleibt und sich der Blutdruck normalisiert.

Das kann man zum Beispiel messen, indem man Plasma–(Blut)–Lactat (ein Stresshormon, das mit dem Blutdruck zusammenhängt), misst. Eine Analyse der Durchschnittswerte von 31 verschiedenen TM-Studien zeigte, dass Plasma-Lactat während der Ausübung der TM stark abnahm, viel mehr als bei Entspannung und sogar mehr als während des Schlafs. Es blieb nach 3 – 4 Monaten auch außerhalb der TM-Praxis niedrig.

Positive Nebenwirkungen

Medikamente können den Blutdruck senken, sind aber kostenaufwendig und haben alle möglichen negativen Nebenwirkungen. Außerdem werden die Symptome oft nur unterdrückt, ohne das Problem wirklich zu lösen. Wenn man mit der Medikation aufhört, steigt der Blutdruck gewöhnlich wieder. Beim Transzendieren jedoch stellte sich eine Langzeitwirkung heraus. Indem man den Geist „nach Hause“ führt und dem Körper die Chance gibt, sich selbst zu heilen, verbessern sich alle Lebensbereiche: Gesundheit, Wohlergehen, Glück, Beziehungen und Erfolg – und es gibt sogar positive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.

Der Langzeiteffekt der TM bei Bluthochdruck: Wissenschaftliche Forschung

Die Forschung über die Wirkung der TM auf Bluthochdruck ist aus zwei Gründen außergewöhnlich:
1. Sie zeigt eine außergewöhnliche Wirkung, da Bluthochdruck schwierig zu heilen ist.
2. Diese Wirkung wird durch mehrere hochqualifizierte Studien bestätigt.

Die National Institutes of Health (NIH) sind ein Forschungsinstitut der amerikanischen Regierung, das für seine hohen Forschungsstandards bekannt ist. Obwohl sie sehr anspruchsvoll bei der Auswahl ihrer Forschungsprojekte sind, haben sie mehr als 24 Millionen US Dollar für die Erforschung der Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf die größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgegeben: Bluthochdruck, Insulinresistenz und Arteriosklerose. Der Grund: Transzendentale Meditation funktioniert und sie ist die einzige Methode, die wirklich funktioniert.

Diese Studie zum Beispiel beobachtete 127 afroamerikanische Versuchspersonen mit einem durchschnittlichen Blutdruck von 179/104 mm Hg zu Beginn der Studie. Sie wurden per Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt: eine TM-Gruppe; eine Gruppe, die eine Entspannungstechnik ausübte (progressive Muskelentspannung)  – und eine Kontrollgruppe, die Hinweise erhielt, wie wichtig eine Änderung des Lebensstils ist. Die Forscher wussten nicht, wer zu welcher Gruppe gehörte.

Innerhalb von drei Monaten war der Blutdruck bei der TM-Gruppe um 10,7/6,4 mm Hg gesunken im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keine signifikanten Veränderungen aufwies (p < 0,0003 / p < 0,00005). (Was ist ein p-Wert?) Die Entspannungsgruppe zeigte eine leichte Abnahme, aber dreimal weniger als die TM-Gruppe. Quelle: Hypertension 26: 820–827, 1995. Die Technik der Transzendentalen Meditation erweist sich als die einzige alternative Heilmethode, die funktioniert.

Die folgende Studie ist eine durch die NIH finanzierte Metaanalyse, eine Berechnung der durchschnittlichen Wirkungen aller jemals über die TM-Technik und über alternative Stress reduzierende Methoden veröffentlichten Studien. Diese Analyse zeigt, dass nur die TM eine statistisch signifikante Wirkung auf die Senkung des Blutdrucks hatte (durchschnittlich -5 mm Hg,   p < 0,0002). Dieses Ergebnis wurde in den Current Hypertension Reports 9: 520–528, 2007 veröffentlicht. Hier können Sie die gesamte Publikation lesen.

Dieser Effekt ist hier nicht so groß wie in der vorhergehenden Studie, weil die meisten TM-Studien mit Testpersonen mit nur leicht erhöhtem Blutdruck durchgeführt wurden; in der vorhergehenden Studie jedoch war der Blutdruck zu Beginn der Studie sehr hoch. Der rote Faden, der sich durch die meisten TM-Studien zieht: Je mehr der Patient es nötig hat, desto größer ist der Effekt. Die Transzendentale Meditation hat eine ausgleichende Wirkung auf das gesamte Nervensystem – und je mehr das System aus dem Gleichgewicht geraten ist, desto größer ist der normalisierende Effekt.

Weitere NIH-Studien haben herausgefunden, dass:

• viele Ausübende der Transzendentalen Meditation die Einnahme blutdrucksenkender Mittel reduzieren oder ganz einstellen können, ohne dass der Blutdruck anschließend wieder steigt,

• TM auch bei Bluthochdruck in der Jugend funktioniert,

• TM die Insulinresistenz senkt, (siehe Diabetes),

• unter Herzpatienten, die über 9 Jahre beobachtet wurden, bei der TM-Gruppe 43 % weniger Fälle von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod auftraten. Wenn nur diejenigen in Betracht gezogen wurden, welche die TM tatsächlich regelmäßig ausübten, lag der Unterschied bei 61 % (siehe Herzprobleme),

• bei Ausübenden der TM Arteriosklerose zurückgeht (siehe Arteriosklerose).

Insgesamt wurden mehr als 30 Studien über die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf Bluthochdruck durchgeführt. Diese bestätigen den Effekt bei unterschiedlichen Altersgruppen und in verschiedenen Teilen der Welt.

Die NIH-Studie (mit sämtlichen Publikationen) finden Sie unter: http://www.doctorsontm.com/national-institutes-of-health

Ärzte unterstützen die TM.

Die NIH-Studie hat unter anderem dazu geführt, dass Dr. Mehmet Oz, der weltbekannte Arzt und einflussreichste Herzspezialist der USA, die Technik der Transzendentalen Meditation voll unterstützt. (Siehe Video Amerikas berühmtester Arzt unterstützt die TM.) In dem Video spricht Dr. Oz über die Wirkung der TM auf drei große Risikofaktoren für Herzprobleme: Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes.

Der deutsche Allgemeinarzt Dr. Michael Matthis hat sich eingehend mit dem Thema Herzgesundheit und Transzendentale Meditation befasst und schreibt darüber in dem Artikel Dem Herzen zuliebe.

Weitere Informationen über die Wirkung der Transzendentalen Meditation bei Bluthochdruck finden Sie unter Ärzte beantworten Fragen: TM und Bluthochdruck.

Dem Herzen zuliebe

Dem Herzen zuliebe: Transzendentale Meditation

von Dr. Michael Matthis

Menschen mit einer koronaren Herzerkrankung können das Risiko für einen Infarkt um fast 50 % senken, wenn sie zweimal täglich 20 Minuten Transzendentale Meditation (TM) praktizieren. Das ergab eine Studie, die auf der Jahresversammlung der American Heart Association im November 2009 in Orlando, Florida, vorgestellt wurde.

Die Studie wurde von der US-Gesundheitsbehörde National Heart, Lung and Blood Institute mit 3,8 Millionen US-Dollar gefördert und vom Medical College Wisconsin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Naturheilkunde und Vorbeugung der Maharishi University of Management, Iowa, USA, durchgeführt.

Über einen Zeitraum von neun Jahren wurden 200 Patienten mit verengten Herzkranzarterien mit einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren untersucht. Nach dem Zufallsverfahren wurden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine die stressreduzierende Technik der Transzendentalen Meditation ausübte, während die andere Gesundheitserziehung erhielt, um die traditionellen Risikofaktoren zu minimieren. Zusätzlich erhielten beide Gruppen die übliche ärztliche Betreuung.

Die TM-Gruppe zeigte gegenüber der Kontrollgruppe:

1. 47 % weniger Sterberate, Herzinfarkt und Hirnschlag,

2. eine klinisch signifikante Reduktion von zu hohem Blutdruck (5 mm Hg im Mittel),

3. eine wesentliche Verringerung von psychischem Stress.

Herzkreislauferkrankungen zählen in Europa zu den Haupttodesursachen und machen nahezu die Hälfte aller Todesfälle aus. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen als an allen Krebserkrankungen zusammen.

Gut fürs Herz-Kreislaufsystem

Dass die einfache und leicht zu erlernende Entspannungstechnik der Transzendentalen Meditation dem Herz-Kreislaufsystem gut tut, ergab bereits eine fünfjährige Studie von 1987 (Psychosomatic Medicine 49(1): 493–507, 1987) an 2.000 Langzeitmeditierenden, die deutlich weniger Krankenkassenleistungen als andere Kassenmitglieder in Anspruch nahmen. Im Herz-Kreislauf-Bereich hatten sie sogar 78 % weniger Leistungen beansprucht.

Zwei Übersichtsarbeiten, veröffentlicht im American Journal of Hypertension 21, 310, 2008 (Current Hypertension Reports 9:520–528, 2007) belegten, dass Transzendentale Meditation den Blutdruck genauso deutlich senkt wie Medikamente. Dieser Effekt ließ sich nur bei TM, jedoch nicht bei anderen Entspannungstechniken nachweisen. Weitere Studien zeigten, dass sich durch TM langfristig blutdrucksenkende Medikamente einsparen lassen (Am. J. Hypertension, 18, 88-98, 2005), arteriosklerotische Veränderungen an der Halsschlagader verringern (Stroke, 31: 568-573, 2000), Komponenten des metabolischen Syndroms (wie die Insulinresistenz und die Herzfrequenzvariabilität) verbessern (Archives of Internal Medicine, 166:1218-1224, 2006) und dass sich TM günstig auf Herzschwäche und Angina pectoris auswirkt. In den letzten zehn Jahren wurde die Erforschung der Wirkung von TM auf Herz-Kreislauferkrankungen mit mehr als 20 Millionen Dollar öffentlichen Fördermitteln unterstützt.

Gut für den Geist

Wissenschaftler erforschten in den letzten Jahrzehnten auch die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf den Geist. Schon nach wenigen Monaten TM stellten sie eine deutliche Verringerung von Ängstlichkeit, Depressivität, Schmerzempfindlichkeit, Schlafstörungen sowie Nikotin- und Alkoholmissbrauch fest. Kreativität und wesentliche Komponenten der Intelligenz (Fluid Intelligenz, praktische Intelligenz, emotionale und moralische Reife) nahmen dagegen zu.

Ruhevolle Wachheit – Umschalten auf Regeneration

Wie lässt sich diese umfassende Wirkung der Transzendentalen Meditation erklären? Die TM, die von Maharishi Mahesh Yogi aus der Vedischen Tradition entwickelt und seit 1959 im Westen verbreitet wurde, ermöglicht die Erfahrung eines Zustandes ruhevoller Wachheit, der physiologisch mit tiefgreifenden, physiologischen Regenerations- und Anpassungsvorgängen einhergeht und damit die „innere Intelligenz“ des Körpers belebt.

Chronischer Stress – beteiligt an vielen Erkrankungen

In den letzten zwei Jahrzehnten konnte belegt werden, dass chronischer Stress bei der Entstehung vieler Erkrankungen eine große Rolle spielt. Man schätzt, dass 75 – 90 % aller Arztbesuche mit stressbedingten Beschwerden und Krankheiten zusammenhängen. Psychosozialer Stress spielt auch bei der Entstehung von Herzkreislauf-Erkrankungen eine große Rolle: Die bei akutem Stress ausgeschütteten Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol erhöhen den Herzschlag, den Blutzuckerspiegel, den Tonus der Blutgefäße und die Blutgerinnung, wodurch der Körper für die sogenannte „Flucht- oder Kampfreaktion“ vorbereitet ist: Wir haben mehr Energie, sind konzentriert und einsatzbereit, und etwaige Wunden verschließen sich schneller.

Langanhaltender chronischer Stress schädigt jedoch den Körper und trägt zu Bluthochdruck, Diabetes, verstärkter Arteriosklerose und erhöhtem Risiko für Gefäßverschluss, Herzinfarkt und Schlaganfall bei.

Da chronischer Stress das Immunsystem durch eine verstärkte Sympathikus-Aktivierung und verringerte zelluläre Abwehr schwächt, wird er auch mit Krebs in Zusammenhang gebracht. Außerdem wirkt er sich schädlich auf die Hirnfunktion aus: Er schwächt das Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis sowie die innere Regulation, da bestimmte Gehirnbereiche durch erhöhten Cortisolspiegel beeinträchtigt werden.

Transzendentale Meditation baut Stress besonders gut ab

Während der TM erreicht der Körper im Vergleich zu anderen Entspannungsmethoden einen einzigartigen Zustand tiefer Ruhe, die doppelt so tief ist wie im Tiefschlaf. Schon während der ersten Minuten der Meditation nehmen Atemfrequenz, Blutlactat und Sauerstoffverbrauch drastisch ab, während der Hautwiderstand deutlich zunimmt. Die subjektive Erfahrung ruhevoller Wachheit geht neurophysiologisch mit einer verstärkten Durchblutung der präfrontalen Gehirnbezirke und verstärkter EEG-Kohärenz im Alpha-Wellenbereich – besonders im präfrontalen Bereich – einher.

Endokrinologisch zeigen sich während der Ausübung dieser Meditation Zeichen einer vegetativen Umschaltung: Plasmacortisol nimmt im Vergleich zu Personen, die sich mit geschlossenen Augen entspannen, um 33 % ab und Vasopressin und Serotonin – ein stimmungsanhebendes Hormon, das Ruhe und Regeneration fördert – nehmen zu. Weitere Studien zeigen einen erniedrigten Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel bei Langzeitmeditierenden und eine geringere Anzahl von Adrenalinrezeptoren im Körper.
In einer randomisierten Studie bei Jugendlichen (Psychoneuroendocrinology vol 22 (4), 1997) zeigte sich nach vier Monaten TM eine bessere Adaptionsreaktion auf Stress-Situationen: niedrigere Cortisol-Spiegel im Alltag, erhöhter Cortisol-Anstieg auf akute Stressreize und schnellere Rückkehr zu niedrigen Ausgangs-Cortisolwerten nach Ende der Stresssituation.

Die während der Meditationspraxis auftretende Zunahme der EEG-Kohärenz weist auf größere Geordnetheit der Gehirnfunktionen. Die bessere Zusammenarbeit weit entfernt liegender Hirnareale führt zu einem neuen integrierten Arbeitsstil des Gehirns und bleibt bei längerer Meditationspraxis zunehmend auch während der Aktivitäten im Alltag erhalten. Wissenschaftler konnten aufzeigen, dass EEG-Kohärenz mit zunehmender Intelligenz, Kreativität, Problemlösefähigkeit, moralischer Reife und einer Integration des Nervensystems verbunden ist.

Fazit

In den letzten vier Jahrzehnten ist Transzendentale Meditation zunehmend zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden. TM kann einen großen Beitrag in der Behandlung von Herzkreislauferkrankungen leisten. Die Wirkung ist erstaunlich weitgestreut, sowohl präventiv als auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Die Technik kann in wenigen Tagen von autorisierten Lehrern der Transzendentalen Meditation erlernt werden, erfordert keine Änderung der Lebensweise und kann von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund ausgeübt werden.  Die Adresse des Lehrers oder der Lehrerin für Transzendentale Meditation in Ihrer Gegend erfahren Sie bei der deutschen TM-Organisation (0800-624274744) oder www.meditation.de

Dr. Michael Matthis ist Allgemeinarzt, zert. Diabetologe und seit 1994 in Lübeck als Allgemeinarzt tätig. Seit seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit den Auswirkungen der Transzendentalen Meditation auf die Gesundheit. Außerdem ist er Dozent der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda.

Ärzte antworten: Bluthochdruck und TM

Dr. Gary P. Kaplan ist Arzt (Neurologe) und außerordentlicher Professor für klinische Neurologie an der New York University School of Medicine, USA. Er graduierte an der University of Michigan. Für seine herausragenden Leistungen bei der Förderung und Verbesserung der klinischen Ausbildung von Ärzten wurde er mit dem Albert H. Douglas Award der Medical Society des Bundesstaates New York ausgezeichnet.

Dr. Vernon Barnes, Arzt (Physiologe), forscht am Georgia Prevention Institute des Medical College of Georgia in Augusta, USA. Das Institut erhielt von der American Heart Association und dem National Heart, Lung, and Blood Institute 1,5 Millionen Dollar, um die Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf afro-amerikanische Jugendliche mit einem Bluthochdruck-Risiko zu untersuchen. Er ist Mitglied der American Psychosomatic Society, der International Society of Hypertension in Blacks und der Society for Behavioral Medicine.

Frage: Welcher Wirkmechanismus könnte erklären, wie die Transzendentale Meditation den Blutdruck senkt?

Dr. Barnes: Chronischer Umwelt- und psychosozialer Stress führen zu einer akuten Erregung des sympathischen Nervensystems. Dadurch gerät die Biochemie des Nervensystems aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist eine übermäßige Stressreaktion, die zur Kontraktion der Blutgefäße und schließlich zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt.
Ausgleichende Maßnahmen zur Stressminderung, vor allem die Ausübung der Transzendentalen Meditation, beeinflussen ebenfalls das sympathische Nervensystem. Langfristig führen sie dazu, dass der Blutdruck nicht mehr so stark auf akute Stressreize reagiert. Lässt die kardiovaskuläre Reaktion auf akute Ereignisse nach, lässt auch der Druck auf das Herz allmählich nach, und der Blutdruck sinkt. Aufgrund dieser Wirkungen leistet TM einen wichtigen Beitrag, um Bluthochdruck vorzubeugen. Siehe 
Warum ist TM so ein wirksames Mittel gegen Stress?.

Frage: Wie lange muss man meditieren, bevor Verbesserungen des Blutdrucks festzustellen sind?

Dr. Barnes: Da sich die Menschen voneinander unterscheiden, lässt sich nicht genau vorhersagen, wie rasch der Blutdruck fallen wird. Die Studien zeigen, dass der Bluthochdruck in den meisten Fällen innerhalb von ein bis zwei Monaten signifikant sinkt. Die Verbesserungen können aber auch früher eintreten.

Frage: Gibt es Hinweise, dass allein die Ausübung der Transzendentalen Meditation ausreicht, um den Bluthochdruck zu senken?

Dr. Kaplan: Auf jeden Fall. Mehrere Studien über Jugendliche (American Journal of Hypertension, 2004) und ältere erwachsene Bluthochdruck-Patienten (Hypertension, 1999) zeigten, dass schon nach wenigen Monaten zweimal täglicher Praxis der Transzendentalen Meditation der Blutdruck sinkt. Der Bedarf an blutdrucksenkenden Medikamenten verringerte sich. In einigen Fällen konnten die Mittel sogar abgesetzt werden. Wer aufgrund seines hohen Blutdrucks mit Medikamenten behandelt wird, sollte nach dem Erlernen der Transzendentalen weiterhin regelmäßig seinen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann dann die positiven Effekte auf den Bluthochdruck kontrollieren und überprüfen, ob die Behandlung mit Medikamenten fortgesetzt werden sollte.

Frage: Als Folge eines chronischen Bluthochdrucks verhärten und verdicken sich die Gefäßwände der Arterien (Arteriosklerose). Das kann zu Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Gibt es Hinweise, dass sich die Arteriosklerose durch die Technik der Transzendentalen Meditation zurückbildet?

Dr. Kaplan: Eine geradezu bahnbrechende Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Stroke, dokumentiert, dass sich bei Herzpatienten durch regelmäßige Praxis der Transzendentalen Meditation die Intima-Media-Dicke der Karotisarterienwand verringert. Vergrößerte Wandstärken weisen auf Verhärtungen der Arterien hin – es sind Warnsignale. Die Studie zeigt mithin eine Abnahme von Arteriosklerose durch TM.

Frage: Weshalb ist Bluthochdruck ein so großes Gesundheitsrisiko?

Dr. Barnes: Bevölkerungsstatistiker rechnen damit, dass im Jahr 2025 weltweit rund ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung unter Bluthochdruck leiden wird. Das wäre eine Zunahme um 60 Prozent. 1,56 Milliarden Menschen wären betroffen. Bluthochdruck ist schon jetzt eine große Herausforderung für unser Gesundheitssystem, und daher haben Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Kontrolle dieser Erkrankung eine hohe Priorität.
Das Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln sowie das Risiko für Folgeschäden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert sich bereits deutlich, sobald der Blutdruck um nur wenige mm/HG gesenkt wird (sofern sich dieser Wert über das gesamte Erwachsenenleben aufrechterhalten lässt). Deshalb kann die Technik der Transzendentalen Meditation als blutdrucksenkende, nicht-pharmakologische Maßnahme erheblich zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit beitragen. Das ist eine vielversprechende Nachricht. In weiteren langfristig angelegten Studien soll die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode noch detaillierter untersucht werden.

Frage: Was sind die möglichen Ursachen von Bluthochdruck und Herzerkrankungen?

Dr. Barnes: Eine Ursache für Bluthochdruck ist Stress. Dies dokumentieren epidemiologische Bluthochdruck-Studien, Untersuchungen der Beziehung zwischen Bluthochdruck, Psyche und Alltagsereignissen sowie experimentelle Untersuchungen von kardiovaskulären und neuroendokrinen Reaktionen auf Verhaltens-Stimuli.
Geist und Körper sind eng miteinander verbunden. Wer Transzendentale Meditation ausübt, erfährt einen tiefen geistigen Entspannungszustand und inneren Frieden, verbunden mit innerer Wachheit. Die geistige Entspannung hat unmittelbar auch eine körperliche Entspannung zur Folge, denn sobald der Geist zur Ruhe kommt, erfährt auch der Körper tiefe Ruhe. TM erzeugt mithin einen Entspannungszustand, welcher der Stressreaktion genau entgegengesetzt ist.

Frage: Was weiß die Forschung heute über die Wirkungen der Transzendentalen Meditation auf den Körper allgemein?

Dr. Barnes: Chronischer Umwelt- und psychosozialer Stress führen zu einer akuten Erregung des sympathischen Nervensystems. Dadurch gerät die Biochemie des Nervensystems aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist eine übermäßige Stressreaktion, die zur Kontraktion der Blutgefäße und schließlich zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt.
Ausgleichende Maßnahmen zur Stressminderung, vor allem die Ausübung der Transzendentalen Meditation, beeinflussen ebenfalls das sympathische Nervensystem. Langfristig führen sie dazu, dass der Blutdruck nicht mehr so stark auf akute Stressreize reagiert. Lässt die kardiovaskuläre Reaktion auf akute Ereignisse nach, lässt auch der Druck auf das Herz allmählich nach, und der Blutdruck sinkt. Aufgrund dieser Wirkungen leistet TM einen wichtigen Beitrag, um Bluthochdruck vorzubeugen.

Frage: Wirkt die Transzendentale Meditation bei jedem?

Dr. Barnes: Ja, sie wirkt bei jedem und zwar deshalb, weil diese Technik vollkommen natürlich ist. In der Regel wirkt sie bereits in der ersten Meditationssitzung. Bis die wohltuenden Wirkungen deutlicher spürbar werden, kann es allerdings etwas dauern. Erhöhter Blutdruck hängt häufig mit Stress zusammen. Wenn die TM-Technik zweimal täglich ausgeübt wird, wird Stress reduziert, wodurch Bluthochdruck sinken kann. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Herzerkrankungen. TM leistet also einen wichtigen Beitrag, um diesen Risikofaktor zu vermindern. Sobald die regelmäßige Meditationspraxis Stress und Bluthochdruck hinreichend gesenkt hat, können Medikamente möglicherweise weggelassen oder zumindest reduziert werden. Halten Sie sich aber unbedingt an den Rat Ihres Arztes.
Es kann durchaus sinnvoll sein, dass Ärzte ihren Herz-Kreislauf-Patienten als erstes die Technik der Transzendentalen Meditation empfehlen, noch vor der Verschreibung von Medikamenten. Auch als ergänzende Maßnahme ist TM jederzeit zu empfehlen. Klinische Studien zeigen, dass die TM-Technik eine bewährte nicht-pharmakologische Methode ist, Herzkrankheiten und ihre Risikofaktoren zu vermindern.

Frage: Kann man als Patient irgendwann auf Medikamente verzichten?

Dr. Barnes: Das sollte nur in Absprache mit dem Arzt geschehen. Die Entscheidung, auf Medikamente zu verzichten, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Ein Verzicht wäre beispielsweise möglich, wenn der Blutdruck des Patienten bei drei aufeinanderfolgenden Konsultationen stets Normalwerte zeigt. Patienten sollten die Entscheidung, auf Medikamente zu verzichten, stets in Abstimmung mit dem Arzt treffen.

Frage: Wird sich Ihrer Meinung nach die Behandlung von erhöhtem Blutdruck in Zukunft ändern?

Dr. Barnes: Ich bin der Ansicht, dass Ärzte künftig die Transzendentale Meditation viel häufiger bei ihren Patienten einsetzen werden als bisher. Dies gilt besonders für Patienten, die unter Stress stehen oder unter stressbedingten Störungen leiden. Das medizinische Interesse an der TM ist bereits schon groß. Diese Technik hat das Potential, die Verfahren zur Behandlung des Bluthochdrucks in der klinischen Praxis deutlich zu verbessern.

Senkung des Bluthochdrucks bei Bluthochdruckpatienten


Diese Meta-Analyse fand in der veröffentlichten Literatur 107 Studien zur Stressreduktion und zur Blutdrucksenkung, von denen 17 Studien mit 23 Behandlungsvergleichen von 960 Teilnehmern den Kriterien gut durchgeführter randomisierter kontrollierter Studien entsprachen, in denen es multiple Studien für jede Behandlungskategorie für Bluthochdruckpatienten gab. Unter all diesen Studien fand man, dass nur die Technik der Transzendentalen Meditation zu einer statistisch signifikanten Senkung des Blutdrucks hypertensiver Probanden führt. (p=0,0002) Current Hypertension Reports 9: 520–528, 2007. Für den vollständigen Artikel klicken Sie hier

Meta-Analyse: Senkung des systolischen Blutdrucks

In dieser Metaanalyse aus allen randomisierten, kontrollierten, klinischen Studien zu Blutdruckveränderungen durch die Transzendentale Meditation (neun Studien mit insgesamt 711 Probanden) fand sich eine statistisch signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks. Unter den Studien mit dem stärksten Forschungsdesign waren die Ereignisse noch etwas größer, was ein weiterer Hinweis auf die signifikante Art der Auswirkung ist. American Journal of Hypertension 21: 310–316, 2008

Senkung des systolischen Blutdrucks bei herzkranken Patienten

Senkung des systolischen Blutdrucks bei herzkranken Patienten

Diese randomisierte, kontrollierte, klinische Studie bei Individuen mit stabiler Herzkrankheit fand, dass 16 Wochen der Ausübung der Transzendentalen Meditation, im Vergleich zur Teilnahme an gesundheitsbildenden Maßnahmen, zu einer signifikanten Senkung des systolischen Blutdrucks führten. Bluthochdruck ist eines der Bestandteile des “metabolischen Syndroms”, welches häufig mit Übergewicht, Insulinresistenz und Hyperlipidämie in Verbindung gebracht wird. Dieses Syndrom ist ein Risikofaktor für Herz­-Kreislauf­-Morbidität und ­-Mortalität. Archives of Internal Medicine 166: 1218–1224, 2006

Abnahme von Bluthochdruck

Abnahme von Bluthochdruck

Patienten mit Bluthochdruck, die Transzendentale Meditation erlernt hatten, wiesen nach drei Monaten eine signifikant größere Abnahme von systolischem und diastolischem Blutdruck auf, im Gegensatz zu Patienten, die eine andere Entspannungstechnik erlernt hatten oder die unterrichtet wurden, wie durch Ernährungsweise und Bewegung der Blutdruck zu senken sei. Hypertension 26: 820–827, 1995

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Fragen:

Was passiert bei der Transzendentalen Meditation?

Transzendentale Meditation wird bequem sitzend mit geschlossenen Augen ausgeübt.

Während der Meditation benutzt man innerlich ein geeignetes, bedeutungsfreies Wort, und zwar so, dass es von selbst verklingen kann. So tritt auf ganz natürliche Weise Stille ein.

Das zeigt sich sofort körperlich: meist wird die Atmung flacher, der Stoffwechsel beruhigt sich, der Körper entspannt sich.

In der Literatur wird dieser Zustand als ruhevolle Wachheit beschrieben. Es ist der vierte Bewusstseinszustand des Menschen, der während der Technik der Transzendentalen Meditation erfahren wird. Dieser einzigartige Bewusstseinszustand kann mittels verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden. Der vierte Bewusstseinszustand – auch das Transzendentale Bewusstsein genannt – ist anders als die Bewusstseinszustände, die wir Wachen, Schlafen oder Träumen nennen und deren Merkmale ebenfalls gemessen werden können. Während der Transzendentalen Meditation entsteht der vierte Bewusstseinszustand auf eine vollkommen mühelose Art und Weise.

Der Meditierende ist dabei vollkommen wach und Herr über seine Sinne. TM hat weder mit Trance noch mit Selbsthypnose etwas zu sein. Es gibt keine Beeinflussung, keine Manipulation von außen und auch keine Stimmungsmache durch eigene Gedanken. TM ist eine vollkommen anstrengungslose Technik. Alles, was während der Transzendentalen Meditation geschieht, ist natürlich und geht ganz von selbst.

Die ruhevolle Wachheit, die während jeder Meditation entsteht, erfrischt, regeneriert und schenkt neue Energie.

Bei regelmäßiger Meditation löst sich dank dieser ruhevollen Wachheit auch tiefverwurzelter Stress auf – in der Regel mehr, als während des Tages neu aufgenommen wird.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die Transzendentale Meditation funktioniert.

Kann ich Transzendentale Meditation mit einem Buch oder Video lernen?

Nein. Jeder Mensch ist anders. Kein Buch oder Video kann dieser Einzigartigkeit des Menschen gerecht werden.

Deshalb wird Transzendentale Meditation ausschließlich im persönlichen Unterricht gelernt – in einem standardisierten Kurs, der im Kern vier Sitzungen von etwa zwei Stunden umfasst.

Zertifizierte Lehrer für Transzendentale Meditation sind gründlich und fundiert ausgebildet, sodass sie den Besonderheiten und der Individualität eines jeden Menschen gerecht werden können.

Wie zuverlässig ist die wissenschaftliche Forschung über Transzendentale Meditation?

Es gibt vier Kriterien, welche die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Forschung definieren.

1. Qualität der Forschung selbst
2. Bestätigung der Ergebnisse durch mehrere unabhängige Forscher
3. Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift
4. Reproduzierbarkeit

Forschung über Transzendentale Meditation schneidet bezüglich dieser vier Kriterien in der Regel sehr gut ab.

Erfahren Sie mehr zu den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen über die Transzendentale Meditation.

Was kostet das Erlernen der Transzendentalen Meditation?
Die Kursgebühr ist gestaffelt nach Einkommen und familiärer Situation.
Menschen mit geringem Einkommen erhalten zum Beispiel einen Stipendium-Tarif, für Paare und Familien mit Kindern gibt es den Familien-Tarif.

Die Transzendentale Meditation wird im Rahmen eines TM-Grundkurses persönlich gelehrt durch eine sorgfältig ausgebildete zertifizierte TM-Lehrerin oder einen sorgfältig ausgebildeten zertifizierten TM-Lehrer.

TM erlernen Sie an vier aufeinander folgenden Tagen. Die Kursgebühr deckt folgende Leistungen ab:

• Persönliche, individuelle Unterweisung in die TM-Technik (circa 1 Stunde).
• An den drei darauf folgenden Tagen nehmen Sie an drei Gruppensitzungen teil (jeweils à 2 Stunden).
• Nach etwa zehn Tagen folgt eine abschließende Sitzung (etwa 2 Stunden).
• Ein Follow-up-Programm vervollständigt den TM-Grundkurs. Es umfasst Follow-up-Sitzungen, einen Wochenendkurs (Kost und Logis werden je nach Veranstaltungsort separat berechnet) sowie unbegrenzte sogenannte „Checkings“, bei welchen sie schauen können, ob Sie die Meditation richtig ausüben, und Fragen, die Sie eventuell zur Meditationspraxis haben, beantwortet werden.

Erfahren Sie mehr über die genauen Kosten und Tarife, die angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten von Ratenzahlung oder Sponsoring.

Warum kostet Transzendentale Meditation etwas?

Gewissenhafter, qualitäts- und wirkungsvoller Unterricht verursacht Kosten: Räume, Zeitaufwand, Fortbildung, Lehrmaterial, Follow-up et cetera. Siehe: Wie erlerne ich die Transzendentale Meditation?

Außerdem werden Menschen, denen die finanziellen Mittel zum Erlernen der Transzendentalen Meditation fehlen, unterstützt – sei es durch deutliche Reduzierung der Kursgebühr, sei es durch Ratenzahlung.

Für Menschen ganz ohne Geld stehen Stiftungen zur Verfügung, sodass TM-Kurse auch über Spenden finanziert werden können.

In Deutschland übernehmen Krankenkassen die Kosten leider nur selten, da sich die Vorstellung der Verantwortlichen, wie eine Meditationstechnik beschaffen sein muss, von Transzendentaler Meditation unterscheidet. TM passt derzeit noch nicht in dieses Raster.

Nur begrenzte Plätze verfügbar!

„Gieße die Wurzel und
genieße die Früchte.“

Maharishi Mahesh Yogi

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